Alte Bundeswehr Autos Kaufen

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Hier und da ein paar kleine Kratzer, die für sein Alter normal sind. Mit BOXER, FUCHS, WIESEL, EAGLE kann der Sanitätsdienst der Bundeswehr auf einen umfangreichen Fuhrpark für den Transport verwundeter Soldaten zurückblicken. Als die Staatsgewalt David spielte. Ich habe es am (heutigen) Mittwoch, dem ersten Tag von derre:publica 2018, für viel bedeutender gehalten, die Entscheidungen des Kabinetts über den Etat und damit auch über den Verteidigungshaushalt zu verfolgen und damit ein Rahmenereignis von rp 18 versäumt, das heute in den Sozialmedien für Aufsehen gesorgt hat: Der Guerilla-Protest der Bundeswehr vor dem Eventgelände (als ich um 09.30 Uhr vorbeikam, hatte die Action noch nicht angefangen;

als ich um 17.00 Uhr zurückkam, war wahrscheinlich schon Feierabend und alles vorbei).

Wie auf vielen anderen Publikumsmessen wollte auch die Bundeswehr auf der re:publica präsent sein - ebenso wie viele andere Firmen, Einrichtungen und Ministerien wie das Bundesentwicklungsministerium (siehe Partner-Werbewand oben im Bild). Das wollten die rp-Macher nicht, die Bundeswehr selbst (auf ihrer Newcomer-Werbefläche Bundeswehr Karriere) präsentiert es so:

Da die Bundeswehr im vergangenen Jahr keinen eigenen Messestand haben durfte, weil die Registrierung vermutlich zu spaet erfolgte, konnten die Veranstalter diesen Grund in diesem Jahr nicht nennen. Natürlich muss diese Maßnahme auch die Frage aufwerfen, warum sie eine öffentliche Einrichtung wie die Bundeswehr ausgrenzt. Was die Bundeswehr - genauer: ihre Jugendwerbung - auf diesen Ausschluß reagiert hat, erschien zunächst recht schlau: Einen Werbetruck mit einem großen Plakat vor den Eingangsbereich stellen und sich von den getarnten Bundeswehrsoldaten erläutern ließen, warum sie diese Verweigerung für unwahr erachten.

Einzig: Die Bundeswehr hat dann versucht, sich in der unendlichen Erzählung David gegen Goliath als David zu zeigen. Dies begann mit der Begründung - ich habe es gelesen - warum die Bundeswehr auf der re:publica in uniformierter Form aufzutreten hatte: "Das ist eine gute Idee: Will ein Privatorganisator diesen anschaulichen Eindruck der nationalen Behörde nicht, so kann man das bedauern, aber nicht in den Rückstand geraten dessen anti-demokratische Anpassung für das Sozialmedienteam der Bundeswehr offenbar kein Anlaß war.

Jeder, der die Bundeswehr nicht mitträgt, ist eine Plage für das Volk. Ich bezweifle, dass dies die Akzeptanz der Bundeswehr in den kritischen oder gar feindlichen Bereichen der Bevölkerung erhöhen wird. Auch die wiederholte Aussage, wer als Organisator in irgendeiner Weise staatliche Gelder erhält, muss natürlich auch die Bundeswehr an seiner Aktion teilnehmen lassen, halte ich in diesem Kontext für recht umständlich.

Was das BMVg (auch wenn es in der Haushaltsfrage eng mit dem BMVg zusammenarbeitet) sagt, wenn für jede Tätigkeit dieses BMVg in Zukunft die Fragestellung zu stellen ist, ob damit auch das natürliche Recht der Bundeswehr auf Teilnahme einhergeht. Natürlich hat der Benziner-Blogger dies noch einmal viel entspannter und passender als ich es mit meiner differenzierteren Präsentation formuliert: Eine Staatsinstitution, die sich wie ein gekränkter Penny verhält, weil sie nicht mitspielt, weil sie nicht nach den Regeln des Spiels spielen will, ist geistig in der Pubertät steckengeblieben.

Ach, nur als Nebenbemerkung: Die spöttischen Äußerungen der Bundeswehr über die mangelnde Akzeptanz der Drehzahlmesser retten wir uns selbst und beobachten bei der anschließenden - allerdings friedvollen - Demonstration bei einer Bundeswehrveranstaltung, wie sich die Militärjäger dort verhalten.

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