Anzugsordnung der Bundeswehr

Kleiderordnung der Bundeswehr

Ziel der Verordnung: Festlegung der Uniform der Soldaten,. der Medaillen und Auszeichnungen in der Bundeswehr. ("Zusammengefasst aus verschiedenen Teilen des ZDv"). Der Brigadetipp plauderte im Kasino - an einem Frühlingsabend dieses Jahres in der Bundeswehr Garnison Schwanewede.

Keine Baseballmützen und Frontjäger mehr.

Unmittelbar vor dem planmäßigen Abzug der Bundeswehr aus Kundus und damit aus dem Gebiet in Afghanistan, kurz bevor alle Bundeswehrangehörigen im Lager in der Nähe von Masar-i-Scharif zusammenrücken, gibt es eine neue Kleiderordnung für den Einsatz der ISAF. In der vergangenen Handelswoche hat der Oberbefehlshaber Nord, Oberstleutnant Jörg Vollmer, die Kleiderordnung für die Bundeswehrsoldaten des DEU-Kontingents ISAF angeordnet.

Das auffälligste äußere Kennzeichen der nun durchsetzbaren Kleiderordnung: die Tragegenehmigung für sogenannte Baseballmützen (siehe Abbildung oben) innerhalb und außerhalb des Lagers erlischt. In seinem Auftrag schreibt er, dass eine neue und übergreifende Verordnung mit einheitlicher Anforderung an das Anziehen von Dienstkleidung (DEU-Uniform) und Ausstattung angeordnet werden soll, um ein gleichmäßiges und damit geordnetes Erscheinungsbild der DEU auch gegenüber den internationalen Alliierten und der afghanischen Bevoelkerung sicherzustellen.

Das wird sich für das afghanische Volk nicht so sehr verändern, da es nach der Auslieferung von Kundus wahrscheinlich nicht so viel außerhalb des Lagers sein wird. Nebenbei bemerkt, ist er nicht der erste Kommandant, der die Jungen und Mädchen im hinduistischen Kush aufstellen will - legendäre Aufträge sind (medizinisch bei den hohen Außentemperaturen in Afghanistan, naja, umstritten) Hosenkaugummi sowie die Beschwerde eines General's über das Aussehen der marodierenden Band.

Schirm ja, Tunnel nein

Sie ist nach jahrelanger Revision nun verfügbar, die neue Haar- und Tauschverordnung der Bundeswehr. Das Äußere der Bundeswehr wurde am Donnerstag, dem 22. Mai, von Generalinspektor Volker Wieker als Zentraldienstverordnung A-2630/1 herausgegeben und tritt am Donnerstag, dem 13. Dezember, in Kraft. 19. Dezember 2006, wurde der Name "Die Haar- und Bartracht der Soldaten" nicht mehr geändert.

Ein eigenes Thema ist dem Bereich Karosserieumbau und Karosserielackierung vorbehalten; unter anderem ist vorgesehen, dass Tunnels im Ohrenläppchen nur dann erlaubt sind, wenn sie bis zu einem Umfang von 15 Millimetern (1-Cent-Münze) mit einer hautfarbenen Hülle bedeckt sind. An der grundsätzlichen, also der Länge der Haare, hat sich sowohl für die Männer als auch für ihre Kameraden nichts verändert - das war insbesondere nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts im Dezember nicht zu befürchten.

Außerdem müssen die Schamhaare der Militärs kurz sein. Die Frisur muss so getragen werden, dass Uniform und Kragen bei aufrechtem Kopf nicht angefasst werden. Der Frisur der Kämpfer darf die Blicke nicht verdecken. Bei einer aufrechten Körper- und Kopfstellung sollten die Behaarung, die die Schultern berührte, vollständig am hinteren Teil des Kopfes auf dem Kopf verknotet oder verstaut sein.

Die Haarspangen/Bänder müssen in Bezug auf Aussehen und Färbung diskret gehalten werden und müssen einen diskreten Gehörschutz aus Edelmetall oder Perlmutt pro Gehörgang (im Ohrläppchen) haben. Wer den Terminus unauffällig nicht kennt, findet in der Verordnung auch eine Begriffsbestimmung als vorsorgliche Fußnote: unauffällig = unauffällig, nicht auffällig, sensibel, zartfühlend, elegant zurückhaltend.

Karosseriemodifikationen und Lackierungen sind mit den nachfolgenden Beschränkungen erlaubt: - Sind sie beim Anziehen einer Kleidung erkennbar (insbesondere im ganzen Kopf- und Mundbereich, im Halsbereich bis zum verschlossenen Kragen, an den Armen und an den Händen), müssen herausnehmbare Körperveränderungen entfernt werden. - Tunnel im Ohrläppchen sind nur dann zugelassen, wenn sie mit einer hautfarbenen Hülle bis zu einem maximalen Münzdurchmesser von 15 Millimetern (1 Cent) bedeckt sind.

Vor ein paar Jahren hätte niemand geglaubt, dass es in der Mundhöhle Militärs mit Körperveränderungen gibt. Die Sonnenbrille muss auch der oben genannten Begriffsbestimmung von unauffällig genügen, der Abstecher über die bruchsichere Brille mit dunklen Gläsern geht nicht: Sie darf nur mit einem Schutzanzug verwendet werden. Für die älteren ist die große Neuerung: Die Nutzung eines Regenschirms zur Serviceanzug-Grundform mit seinen Ergänzungen / Modifikationen ist prinzipiell zulässiger.

Addendum 22. Januar: Jetzt gibt es auch etwas auf der Seite der Bundeswehr, auch das Dekret zum Download.

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