Arena Modell

Stadion-Modell

Der Erfolg der Kommunikation in der Arena wird in der Galerie entschieden. Stadionmodell des FC Bayern München, Stadionmodell Allianz Arena. Die Arena -Modell der öffentlichen - öffentlich, öffentlich...

.

Mitteilung? Wie ist die Öffentliche Meinung und unter welchen Bedingungen kann sie aufkommen? Inwiefern können normale Menschen ihre Belange in den Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit stellen (wenn überhaupt möglich)? Diese beschäftigen sich mit dem weiten Feld der Bevölkerung und deuten den in der Theorie der Kommunikation beinahe überbeanspruchten Begriff "öffentliche Meinung" auf ihre eigene Art und Weisheit. Das Verhältnis zwischen den Akteuren und ihrem Zielpublikum bildet den Mittelpunkt des so genannten "Arena-Modells", bei dem es sich um eine soziologische Untersuchung der Bevölkerung handeln soll, weshalb den Rednern, die sich einer breiteren Bevölkerung vorstellen, besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.

Nachfolgend versuche ich, einen umfassenden und anschaulichen Einblick in die Grundidee des Arenamodells zu vermitteln, indem ich die unterschiedlichen Aspekte - die theoretischen Fundamente, die Definition von Fachbegriffen, die Präsentation der Wechselwirkungen in der Öffentlichkeit skommunikation mit Betonung der Akteure, Manifestationen der "öffentlichen Meinung", die Bildung von sozialen Strömungen und die Gegenüberstellung mit anderen Modellen der Öffentlichkeit - beleuchte.

Man unterscheidet prinzipiell drei verschiedene Publikumsformen: "Kommunikation au trottoir", Public Events und massenmediale Publicity (vgl. Gerhards/Neidhardt 1990). In der untersten Stufe vollzieht sich "communication au trottoir" (Luhmann), was Erving Goffman auch als "Begegnungen" beschreibt. Es umfasst die tägliche informelle Verständigung zwischen (zufällig) aufeinandertreffenden Menschen unterschiedlicher Abstammung.

Die Schauspieler können in dieser Mitteilung von Angesicht zu Angesicht nicht in irgendwelche Funktionen eingeteilt werden. Im Arenamodell geht es nicht um "communication au trottoir". Demgegenüber sind öffentliche Anlässe klar strukturiert. Zum einen gibt es Redner, die ihre Meinungen zum Ausdruck bringen und ihre Anliegen in der Rolle der Performance aufgreifen. Gegenüber steht das nicht in die Debatte einbezogene Auditorium, das also nur passive Teilnahme und die erfolgende Vermittlung der Vorträge vornimmt.

So sind öffentliche Ereignisse "thematisch ausgerichtete Interaktionssysteme" (Gerhards/Neidhardt 1990) mit klarer Verteilung der Rollen, übersichtlich aufbereitet. Damit korrespondieren sie mit dem Seminar-Modell nach Habermas und das Arena-Modell ist auf sie übertragbar. Durch die Massenmedien vermitteltes Geschehen ist ebenfalls gegliedert und entspricht im Wesentlichen der Öffentlichkeit. Im Gegensatz zu Events müssen sich Redner und Zuschauer nicht unbedingt an einem einzigen Platz treffen, um zu sprechen.

Medien übernehmen eine Rolle als Chronisten, fungieren als Kommunikatoren und vermitteln Öffentlichkeitsarbeit. Es kann ein viel breiteres Zielpublikum erreicht werden, das jedoch aufgrund seiner heterogenen Struktur aufgrund seiner Grösse weniger aussagefähig ist. Die von den Medien verbreitete Information svermittlung dominiert in heutigen Gesellschaft, durch die sich die Bürgerinnen und Bürger weiterentwickeln können.

Im Arenamodell geht es daher in erster Linie um diese Art der Werbung. Die Grundzüge des Arenamodells basieren auf dem cybernetischen Funktionsmuster nach dem Vorbild von Herrn Etzioni, das wie folgt strukturiert ist: Demnach sieht sich die Bevölkerung als "intermediäres öffentlichkeitswirksames Informationssystem" (Neidhardt 1994). Allerdings kann dieses Bestreben, die Bevölkerung zu überzeugen, nur unter gewissen Bedingungen durchgesetzt werden.

Für das cybernetische Funktionsmuster gilt: Input: Die Bevölkerung soll für alle sozialen Gruppierungen, alle Fragen und Ansichten von gemeinschaftlicher Tragweite offen sein. Durchsatz: Die öffentlichen Akteure sollten sich kritisch mit den Inhalten und Ansichten anderer auseinandersetzen. Werfen Sie Ihre eigenen Motive und Ansichten unter Zwang von den Argumenten anderer ab, wenn nötig. Die von öffentlichen Akteuren diskutierte Öffentlichkeitsarbeit generiert "öffentliche Meinungen", die die Bevölkerung als überzeugen.

Hat die Öffentlichkeit diese Befugnis, bietet sie eine politische Orientierungshilfe in demokratischen Ländern. Sie ist damit vor allen anderen Subsystemen und hat auch eine duale Übergeordnete Funktion in der Öffentlichen Kommunikation als Problemempfänger (Input) und als Problemlösesystem (Output) (vgl. Gerhards/Neidhardt 1990). nur eine diskursive Öffentlichkeitsarbeit kann zu einer " Öffentlichen Meinungsbildung " führen, die zu der Fragestellung führt, was von der Öffentlichen Meinungsbildung zu begreifen ist und welche anderen Ansichten es gibt.

Der Begriff "öffentliche Meinung" wird in dieser Untersuchung wie folgt festgelegt: "Öffentliche Meinung": Man kann also sagen, dass die Öffentlichkeit nicht mit einer Mehrheit der Bevölkerung übereinstimmt, sondern sich nur dann in einer "Arena", d.h. zwischen öffentlichen Akteuren, entfalten kann, wenn ihre Auffassungen übereinstimmen. Die Zuschauer bleiben aus. Unter den Rednern ist die Öffentlichkeit daher ein kollektiver Faktor.

Anders als die Bevölkerung repräsentiert die Öffentliche Meinung, also die Mehrheit der Bürger, die selbst nicht in der öffentlichkeit sind, die Bevölkerung und hat daher keine Gelegenheit, ihre Ansicht breit zu vertreten. Man kann die Bevölkerung als eine Konsonanz der Galerie beschreiben, während die Öffentliche Ansicht die Konsonanz der Arena wiedergibt.

Dabei ist die demoskopische, determinierte Ansicht der Population von der Mehrheit der Population zu unterscheiden. In einer Umfrage werden psychische Aspekte (z.B. die Lehre von der Spirale des Schweigens, die (auch unbewusste) Verteilung von Rollen in einer Mitteilung, Meinungsführer und dergleichen) untergeordnet oder berücksichtigt.

In der Arena kommt eine Öffentlichkeit unter den Mitwirkenden auf. Die Öffentlichkeit auf der Tribüne macht sich ein Bild von der Bevölkerung. Aber wer hat Zutritt zu öffentlich zugänglichen Schauplätzen und wie können die bevorzugten Redner ihre Bedenken gegenüber ihren Gegnern durchsetzen und sich vor ihrem Zielpublikum gut durchsetzen? Man vermutet in einem Kommunikationsforum, dass es eine Arena gibt, in der sich die Akteure, die ihre Belange gegenüber der Öffentlichkeit repräsentieren wollen, gegenüberstehen können.

Es sind dies die politischen Belange (Publikum als Wähler) und/oder die wirtschaftlichen Belange (Publikum als Verbraucher). Denen gegenüber steht in den einzelnen Foren das oben genannte Zielpublikum, das auf der einen Seite ein Bedürfnis nach Orientierung (Meinungen, Politik) und auf der anderen Seite ein einfaches Bedürfnis nach Unterhaltung hat. Daher findet innerhalb des Diskussionsforums ein Austausch zwischen Referenten und Zuhörern statt (siehe auch Abbildung 1 im Anhang).

Allerdings werden die Belange der Referenten nur stillschweigend, d.h. für das Zielpublikum nicht unmittelbar spürbar, in der Verständigung zum Ausdruck gebracht. Die unterschiedlichen Belange und Anforderungen kommen daher in einem öffentlichen Gremium zusammen. Es kann sich dabei um einen eigentlichen Rahmen (Event) handeln oder sich auf einen viel größeren Bereich (Sendegebiet von Radiosendern, Kabelnetzen, Vertriebsgebiet von Druckmedien und dergleichen) durch massenmediale Vermittlung der öffentlichen Meinung ausdehnen.

Im Mittelpunkt von Neidhardt und Gerhard steht, wie bereits in 2.1. beschrieben, die massenmediale Ansprache. Nachfolgend werden die Aufgaben der Redner und des Auditoriums näher erläutert und untergliedert. Öffentliche Akteure oder Redner erscheinen im Arenamodell in fünf verschiedenen Rollen:

Mehr zum Thema