Armee Artikel Liquidation

Heeresartikel Liquidation

hunderte von Artikeln aus alten Militärbeständen werden angeboten. Mehr und mehr Armeematerial wird in Bushcraft oder Survival verwendet. Da das Material sehr beliebt ist, ist die Liquidation gut besucht. Jetzt muss die Armee die Fahrzeuge für Millionen auflösen.

Foundation holt zu viel Armee-Material ein.

Aus diesem Grund hat das Eidg. Verteidigungs-, Zivilschutz- und Sportdepartement den Dienstleistungsvertrag mit der Eidg. Der Bundesrechnungshof wirft der HAM vor, zu viel Stoff zu beschaffen. Das kuendigte die Berliner Tageszeitung an. Aus diesem Grund hat das Eidg. VBS den Dienstvertrag mit der Kulturstiftung, die auch das Tankmuseum in Thun unterhält, gekündigt.

Gemäss der EFK werden 7,4 Mio. CHF für die Sammlungstätigkeit der dem VBS angeschlossenen Zentralen Stelle für historische Armeematerialien (ZSHAM) ausgegeben. Laut Berners Tageszeitung ist dieser Wert ein Stachel auf der Seite der EFK. "Zu viel wird eingesammelt und instand gesetzt, zu wenig wird aussortiert", resümiert die Berliner Tageszeitung.

Das VBS hat aufgrund der Kritiken der EFK beschlossen, den Dienstvertrag mit der HAM Foundation zu kündigen und erneut zu erteilen. Dies betrifft nicht nur die Kollektion, sondern auch die 17 Mitarbeitenden in Thun, Burgdorf und Sumiswald. Seit 10 Jahren ist die Kollektion in Thun ansässig und beinhaltet mehrere tausend geschichtsträchtige Trikots, Wappen und Wappen der Eidgenossen.

Zum Bestand zählt auch das auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes gelegene Panzermuseum: "Dort sind in zwei Häusern und zwei Sälen neben Autos aus lokalen Lagerbeständen auch Fahrzeuge aus Amerika, Deutschland und Großbritannien aus dem Zweiten Weltkrieg zu besichtigen. Die Tatsache, dass die Mehrzahl der in Thun ausgestellten Tanks aus dem Ausland stammen, ist eine weitere Kritik an der EFK", erläutert die Berliner Tageszeitung.

Das Inventar, in dem noch Materialien aus 170 Jahren Militärgeschichte verwertet werden, ist noch nicht fertiggestellt. Der Leiter von ZSHAM, Herr Dr. med. Jürg Reußer, ist "grundsätzlich zufrieden" mit der Tätigkeit der HAM-Stiftung in einem Interview mit der Berliner Tageszeitung. Die Vereinigung des Schweizerischen Heeresmuseums (VSAM) unterstützt den Bau eines Schweizerischen Heeresmuseums und leistet einen Beitrag zur Erhaltung des Materials der Armee sowie deren Forschung und Doku.

Ausserdem wird die Kenntnis der schweizerischen Militärgeschichte gefördert. Er ist ein Trägerverein der von ihm 2008 ins Leben gerufenen Foundation for Historical material of the Swiss Armed Forces und kümmert sich als unabhängiger Dienstleister im Auftrag des VBS um einen grossen Teil der Bestände an historischem Kriegsmaterial.

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