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Die Bundeswehrbekleidung in Offenburg wurde auf Partnerportalen bewertet. Die hier beschriebene ehemalige französische Lagerhalle befindet sich in der Nähe von Offenburg-Waltersweier im Gottswald. Awtar Singh Army Shop in Offenburg - Geschäftszeiten & Anschrift

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Munitionsdepot Nr. 58 der französischen Armee in Angriff genommen.

Die hier vorgestellte frühere Lagerhalle in Frankreich steht in der Nähe von Offenburg-Waltersweier im Gottswald. Offenburg ist in der Orteau an der A5 zwischen Karlsruhe und Freiburg gelegen. Der ganze Betriebshof wurde in zwei separate Betriebshöfe aufgeteilt, die ca. 200m auseinander sind. Im vorliegenden Report wird nur das Lager Süd dargestellt, es ist das eindeutiggrößte.

Nach dem Einmarsch der französischen Truppen in Offenburg am 16. Mai 1945 wurden die Besatzungstruppen 1955 zu militärischen Verbündeten innerhalb des Abwehrsystems. Im Brief des französichen Heeres vom 24.05.1960 wurde die Intention genannt, rund siebentausend Quadratmeter Campingplätze in Offenburg-Waltersweier vorzubereiten. Seit dem 20.01.1969 ist die amtliche Änderung für das Lager vorgenommen worden.

Der Ausbau und der Bau des Innenbunkerbereiches wurden 1969/70 abgeschlossen. Die französische Armee hat am 28. April 1970 den Stand der einzelnen Munitionslager im Raum Offenburg schriftlich geklärt. Nach dieser Aussage war es ein Armeemunitionslager mit einer Tragfähigkeit von 5000t.

Außerdem deutet die Absicherung des Innenraumes darauf hin, dass die A-Waffen dort nie ortsfest waren. Außerdem hat Frankreich nach seinem Ausscheiden aus der NATO keine A-Waffen mehr auf Lager. In Oberhofen, sechzig Kilometern von Offenburg auf der französischen Rheinseite, war die nächste Raketeneinheit mit dem 32.

Angesichts der Reichweiten der PLUTON-Raketen ist davon auszugehen, dass im Falle der NATO diese Truppe nach Ost verlagert werden sollte und dann das Lager in Offenburg sicherlich eine andere Rolle im Lager erhalten hätte. Im Jahr 1993 wurden die 42e und 11e RA umgesiedelt und die Offenburger Besatzung aufgelassen.

Je nach Rüstung der vorhandenen Truppe können für die Kalibrierkaliber 75mm, 90mm und 155mm Handgranaten und Treibmittel in ausreichenden Mengen im Lagerhaus gelagert werden. Die Lagerhalle wurde in eine äußere, große und eine innere, getrennt gesicherte, wesentlich kleinere Fläche aufgeteilt. Im Außenbereich gab es Lagerhallen, die als schlichte Ziegelschuppen mit Wellblechdächern ohne Dämmung errichtet wurden.

Hinzu kommen zwei noch sichtbare, offen liegende Erdwallablagerungen mit ca. 3 Meter hoher U-förmiger Sandwand ohne Dachdeckung, die zur Straße hin offen sind. In der nordwestlichen Ecke des Betriebshofes befindet sich der Innenbereich, der durch eine zusätzliche Sicherung geschützt ist, unmittelbar an seiner Außengrenze. Alle Munitionsdepots ("Bunker") sind hier. Die 31 Munitionsdepots (in der Regel 7,6m x 4,27m x 24,4m (BxHxL)) des Lagers liegen ohne Ausnahme im Innern.

Die Bodenhöhe der Puffer befindet sich auf der Ebene der umgebenden Fläche, d.h. je nach Torgröße können die Puffer von den Teerstraßen aus erreicht werden. In der hinteren Bunkerreihe im Innenbereich befinden sich 3m (Breite) x 2m (Höhe) große Pforten, der restliche Teil ist 4m (Breite) x 2m (Höhe) groß.

Gegenwärtig können die Pforten mit Kettenzügen geschlossen werden. Jede der Bunkeranlagen ( "FRELOC STRADLEY") ist für 225 t schwere Patronen genehmigt, was zu einer theoretischen Speicherkapazität von 6.975 t ausreicht. Sie sind nach gewissen Maßstäben bezüglich Entfernung und Position aufeinander ausgerichtet und sollen die gelagerte Waffe vor äußeren Einflüssen bewahren - auch im Falle einer Explosionsgefahr des Nachbunkers.

Der Zubringer vom Betriebshof im Forst zur nächstgelegenen Autobahn, der L 98, war nur eine asphaltierte Forststraße ohne Überbreiten, während zwischen dem neuen und dem ehemaligen Lagereingang außerhalb des Camps entlang des Sicherheitszauns eine Überbreitenteerstraße errichtet wurde. Innerhalb des Camps ging die Teerstraße weiter ins Landesinnere, andere Pfade waren nicht geteert, sondern nur wie ein Forstweg gepflastert.

Der Außenbereich, früher eine Auenlandschaft, wurde bei der Errichtung des Betriebshofes in den 60er Jahren stark mit Bäumen bepflanzt. Mancherorts im Betriebshof ist es noch deutlich zu erkennen an der Baumstruktur, die hier zielgerichtet wiederbewaldet wurde ("camouflage"). Eine Fläche außerhalb des internen Bunkerbereiches ist offener Raum im Betriebshof (wie auf der Landkarte dargestellt), dessen Verwendung und Hintergründe noch ungeklärt sind.

Die Betonbegrünung im Innenbereich ist zwölf Jahre nach Stilllegung des Betriebshofes schwierig zu verfolgen, aber der Innenbereich hatte offenbar kein Baumwachstum. Zwei ständige Eingänge zum Betriebshof und damit zum Außenbereich. Am Außenzaun befand sich ein unbepflasterter Forstweg ohne Vegetation auf der Innenseite des Zauns (d.h. innerhalb des Lagers).

Auch heute noch sind Geräte zur Ausleuchtung des Sicherheitsbereichs des Zauns aus der Aktivzeit des Camps zu haben. Ebenso ist die Bahnbreite eines unbepflanzten Patrouillenpfades vor dem Gitter (d.h. außerhalb des Geländes) noch sichtbar. Die den Innenbereich umgebende Sicherheitszaun wurde zusätzlich mit einem Autopatrouillenweg auf der Innenseite des Zauns ausgestattet, der teils auf den gepflasterten Zufahrtsstraßen des Bunkers, teils auf unbefestigten Bahnen, teils auf dem Außenzaun lief.

Die Einzäunung war mit der des Außenzauns baugleich. Hier sind noch Geräte zur Ausleuchtung des Sicherheitsbereichs des Zauns aus der Aktivzeit des Camps zu sehen. Anscheinend gab es im Innenbereich weiter vor dem Außenzaun einen Gitterzaun ohne weitere Sicherheitseinrichtungen, der die neugierigen Wanderer abhält. Im Innenbereich soll es einen geschlossenen Doppelzaun gegeben haben, in dem die Tiere die ganze Zeit über freilaufen.

Die Zufahrt zum Innenbereich erfolgt über ein drehbares Gittertor, daneben ein schlichter Mini-Container mit Fenstern und Türen als Wachhäuschen. Am Rande des Areals gab es keine Aussichtstürme oder befestigten Schutzräume - wie sie oft in speziellen Waffenlagern zu finden waren.

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