Armee Shop Zürich

Heeresladen Zürich

der Heilsarmee Zürich Zentral. Das Armeeladen des Zeughauses Zürich erfreut sich grosser Beliebtheit. Bitte beachten Sie auch unsere Sonderangebote im E-Shop. book, sowie die Zurich Card, weitere ZVV-Tickets, tolle Souvenirs und Event-Tickets. Das Zeughaus Zürich oder das Logistikzentrum der Armee in.

Leistungen

Kontaktieren Sie Militärverwaltung spätestens 2 Monaten vor der Abreise. kss@amz.zh.chDienstverschiebung Können Sie Ihren kommenden Service nicht von beruflicher oder privater Seite bereitstellen? Weitere Infos, Anmeldeformulare und Online-Links unter www.amz.zh.ch. kss@amz.zh.chSchiesspflicht Ihre Schießpflicht können Sie von 04. bis 03. Juli bei jedem Schützenverein erfüllen. oder Tel. 043 259 71 11. Militärische Publikationslisten (WK, RS) Die Zeit der Leistungspflicht ist unter www.armee.ch/wk oder auf dem Poster auf unserer Website www.armee.ch/wk zu erfahren.

Für Rückfragen über Service und Marschbefehl kontaktieren Sie bitte das Personal der Armee (FGG1) in Bern. über, Rekrutierungsfragen zum Einweisungstag, zur Rekrutierungs- und Recruitingschule beantworten wir Ihnen gerne: Haben Sie konkrete Auskünfte zu Ihrer Rechnung/Entsendung oder möchten Sie sich bei über um eine Militärdienstentschädigung bewerben?

Persönliche Ausrüstung oder Ordonnanzwaffe Für Alle Interessen im Zusammenhang. Im Zusammenhang mit Ihrem Ausrüstung Für Ausrüstung unterstützt Sie das Kantonal Arsenal Für oder das Armeelogistikzentrum in Hinwil bei Ihrer Recherche.

"Der Fleck auf der Löwenstraße" - Säulen

Die Löwenstraße ist eine der kostspieligsten Straßen in Zürich. Die Bambushütte. Die merkwürdigste Sache am "Bambus" ist nicht einmal der Shop selbst, sondern seine Position. Ganz im Zentrum an einer der kostspieligsten Straßen von Zürich, der Löwenstraße, liegt das " Bamboo House ", das seinen ganz eigenen Zauber hat. Unter all den sauberen Gebäuden mit ihren Sushi-Restaurants, B&O- und Nespresso-Läden fällt das "Bambushaus" mit seiner baufälligen und schmutzigen Hausfassade auf.

Alice Bamberger betreibt im Erdgeschoß den "Bambus", ein Bekleidungsgeschäft, das sich auf Militärbekleidung aller Couleur spezialisier. Mit dem " Bambushouse " war sie immer wieder in den Medien präsent, weil sich oft ein Teil der Außenfassade gelockert hatte und auf die Straße fiel. Im Jahr 2006 fragte die FDP-Abgeordnete Simon den Stadtrat von Zürich schriftlich, was sie für die Gebäudesicherheit dieses Gebäudes zu tun gedenkt, und sie sagte auch über das "Bambushaus": "Der Fleck auf der markanten Einkaufsstrasse lebt seine böse Existenz weiter, zum Ärgernis aller".

Bamberger wiederum schob die Stadtverwaltung immer wieder ab, bis überhaupt von einer Zwangssanierung die Rede war; 2007 gab es jedoch eine dringende Renovierung, aber es wurde nur das Notwendigste gemacht und so sah die Hausfassade noch wie ein besetztes Haus aus.

Eigentlich wirkt das Gebäude selbst wie ein Überbleibsel aus einer anderen Zeit: In einem Eingang, der etwas stark nach Harn riecht, befindet sich in einem gläsernen Kasten ein Luftschutzprospekt des Bundeswehrdepartements vom 11. Oktober 1951, in dem die bei einem Bombenangriff zu ergreifenden Maßnahmen (alle Tore schließen (aber nicht verschließen), geöffnete und gesicherte Scheiben, geschlossene Gasarmaturen usw.) aufgeführt sind:

Im Eck ist der Laden von Fr. Bamberger, der mit Kleidung aller Arten vollgepackt ist. Er duftet ein wenig wie ein Bruderhaus und kommt mir so vor, denn er hängt an allen Ecken und Enden wilde Gewänder, uralte militärische Jacken, Marinekappen oder die alten Sturzhelme der Sowjetarmee (und auch andere Heere, die ich aus Mangel an Sachkenntnis nicht erkennen konnte).

Bei den Leuten im Shop handelt es sich um alles andere als nur um Militärs, im Gegenteil: Dieser Shop bietet zwar militärische Artikel an, sieht aber immer noch gar nicht nach Militär aus, sondern beinahe ein wenig nach Hippie. Entsprechend ist das Zielpublikum recht heterogen und zumindest die Haelfte der Zuschauer sind wohl wie ich nicht wirklich auf der Suche nach einem Objekt, sondern schlichtweg begeistert von diesem Hause, dem Geschaeft und der Kleidung:

Auch im Restaurant gibt es zu meiner Überraschung viele Besucher, die von Mrs. Bamberger in kaputtem Deutsch mit dem Inhalt des Shops bekannt gemacht werden. Aber es hätte bestimmt Spaß gemacht, mit dieser Weste durch die Straßen von Zürich zu laufen und auf einmal eine sehr seltsame Form von Respekt (oder - viel eher - abfälligen Blicken und Bemerkungen) zu haben.

Der " Bambusstock " mag auf einem langen Weg nicht so hervorstechen, aber auf der Löwenstraße fällt er auf. Schon als kleines Mädchen hatte ich ein wenig Schiss vor diesem Geschäft, das sich inzwischen verbessert hat, jetzt findet der Shop etwas zwischen witzig, bizarr und cool. Wenigstens glaube ich nicht, dass dieses Gebäude mit seinem Geschäft ein Fleck der Schande an der Löwenstraße oder ganz generell an Zürich ist, sondern ein Zeichen für die ganze Innenstadt, dass es gewillt ist, Geschäfte zu dulden, die vielleicht nicht ganz der Regel genügen.

Das ist es, was eine kosmopolitische Stadt ausmacht, die Zürich immer sein will - oder ist.

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