Armin Mohler

Mohler Armin

Sobald der Zweite Weltkrieg vorbei war, belebte Armin Mohler den Nationalismus der 1920er Jahre. Mohler studierte an den Universitäten Basel und Berlin. mw-headline" id="Leben">Leben[Bearbeiten> | | | edit code]> Er absolvierte das Abitur in Basel und war bei den Swiss Scouts. Ab 1938 studierte er zunächst Geschichte, Deutsch und Philosphie an der Uni Basel. Mohler war Ende der dreißiger Jahre rechtsradikal und antimilitärisch ("Ich selbst war ein Salonkommunist").

Im Alter von 20 Jahren wurde Mohler in die schweizerische Wehrmacht eingezogen, aber im März 1942 verlassen und überquerte unrechtmäßig die deutschen Grenzen, um der Waffen-SS beizutreten.

Er absolvierte in Deutschland eine volkstümliche und staatsfeindliche Lehre im "Panoramaheim" für schweizerische Sozialisten in Stuttgart, geleitet von der SS, und in der VDA Reichsführererschule I auf Burg Kalkhorst, geleitet vom VDA. 4 ] Nach eigenen Angaben fühlten er sich durch die Lesung von Oswald Spengler und sein Gesamtwerk Der Untergang des Occandes und vor allem durch den großen Aufsatz Der Arbeiter von Ernst Jünger aus dem Jahr 1932 geprägt, der als " mangelhaft " klassifiziert wurde, war er kein Freiwilliger im Krieg, sondern hat in Berlin mehrere Wochen lang studiert.

Im Jahre 1942 setzt Mohler sein Philosophiestudium in Basel fort. Zu dieser Zeit war auch der Judenphilosoph Jacob Taubes mit Mohler befreundet. 2. Er war der Rechte, ich der Linke", so Taubes und Mohler. Seinen Doktortitel erhielt Mohler 1949 bei Herman Schmalenbach und Karl Jaspers mit seiner Doktorarbeit Die bürgerliche Revolution in Deutschland 1918-1932.

Es wurde 1950 als Buchedition herausgegeben und zählt in seiner sechsten Ausgabe noch immer zu den Standardwerken[5]. Nach dem Tode Mohlers wird das Buch von Karlheinz Weißmann herausgegeben. Zwischen 1953 und 1961 ging Mohler für die Schweizer Zeitung Die Tat nach Paris, wo er von 1955 bis 1960 auch für die wöchentliche Zeitung Die Zeit korrespondierte.

Mohler war 1968 im Namen von Axel Springer an der Erstellung einer Konservativzeitschrift beteiligt, doch das Vorhaben schlug an der Dissonanz der Teilnehmer fehl. Auch in der rechten Seite der Zeitschrift Jungen Freiheiten veröffentlichte er zwei Beiträge von Mohler unter dem Künstlernamen Michael Hintermwald in der rechtsradikalen Tageszeitung Gerhard Freys.

Mohler hat neben Politik eine Vielzahl von Beiträgen zu den Bereichen Bildende Künste und Literaturen, Buchbesprechungen und Porträts, insbesondere für Kritiker, verfasst. In der Enzyklopädie von Kindler wurden Mohlers Artikel über die beliebtesten Maler, darunter der marxistische mexikanische Wandbildner Diego Rivera, abgedruckt. 1961 engagierte die Carl Friedrich von Siemens-Stiftung in München Mohler als ihren Schriftführer.

Als " Konservativer " sah sich Mohler mit einem aufgeschlossenen Engagement für die intellektuellen Fundamente der "Konservativen Revolution" der 1920er Jahre und ihrer berühmtesten Vertreter Carl Schmitt, Ernst Jünger, Ernst von Salomon und Ernst Niekisch. Mohler unterstützt seit der Hälfte der 70er Jahre den Franzosen rechtskonservativ und Pionier der Neuen Rechten Alain de Benoist.

"Armin Mohler gilt als einer der wenigen herausragenden Rechtsdenker in der BRD. 11] Auf die Frage, was ihm der Faszismus bedeutet, sagte Mohler: "Für mich ist der Faszismus, wenn die enttäuschten Liberalen und die enttäuschten Sozialdemokraten für etwas Neues zusammenkommen. "Mohler' s Selbst-Bezeichnung muss im Zusammenhang mit seinem Essay Der Faschistenstil betrachtet werden (abgedruckt in: Von der Rechten und der Konversation).

Mohler probierte hier seine eigene Begriffsbestimmung des "Gummibegriffs" (Mohler) "Faschismus" aus ästhetischer und existenzialistischer Sicht, zu der er sich einräumte. Ulf Fröschle, Markus Josef Klein, Michael Paulwitz (ed.): The other Mohler. Mohler zu seinem 75. Lebensjahr. Ellen Kositza, Karlheinz Weißmann, Götz Kubitschek (ed.): All third ways. Mohler auf den 80sten.

Bad Vilbel 2000, ISBN 3-935063-00-8 Karlheinz Weißmann: Armin Mohler. Schmetterling, Stuttgart 1998, ISBN 3-89657-090-0. Thomas Willms: Armin Mohler. Mohler und Ernst Jünger. Urkunden auf dem Weg von Ernst Jünger. Ein paar Bemerkungen zu Armin Mohlers "Konservativer Revolution". Inszenierung: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkerische Bänder. Unruhen, Münster 2005, ISBN 3-89771-737-9. Mohler, Dr. phil.

Armin. Text: Jens Mecklenburg (ed.): Handbook of German right-wing extremism (= Antifa-Edition). Todesanzeige, in: Secession 2/2003. x xx Claus Leggewie: Der Geist steht rechts / Excursions to the think tanks of the German reunification, Berlin 1987, pp. 187-212, quoted after Armin Pfahl-Traughber: Die Neue Rechte in Frankreich und Deutschland - Zur Erschließung einer rechtsextremen istischen intellektuellen Szene.

Mohler wurde als Mastermind der Neuen Rechten" bezeichnet und beeinflusste auch eine Anzahl jüngerer Vertreter, die sich im Sinn der Konsumrevolution " der Republik Weimar auffanden. Der in der Schweiz geborene Journalist Mohler wird als Hauptrepräsentant der so genannten "Neuen Rechten" in den Politikwissenschaften und im Journalismus angesehen", ISBN 978-3-531-15421-3, S. 15.

Hrsg. Armin Mohler in Kooperation mit Irmgard Huhn und Piet Tommissen, Berlin 1995, S. 60. ýNils Wegner: "Die deutschsprachige Vergangenheit setzt sich fort....". Hochsprung Hans-Gerd Jaschke: The "Republicans" - profiles of a right-wing foreign party, Bonn 1993, p. 113. x 113. x high jumping ? Armin Mohler: Zu: Bernard Willms (Hrsg.): Handbook on the German Nations, Volume 2, National Responsibility and Liberal Society.

Fred David: "Ich bin ein Faschist", Gespräch mit Armin Mohler, in: Leipzig Volkzeitung vom 2. Oktober 1995 (Journal), S. 2.

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