Ausrüstung Polizei

Polizeiausrüstung

In Hessen wird mehr denn je in die Ausrüstung der Polizei investiert. bayrische Polizei Deshalb musste der Polizeibeamte hauptsächlich zu Fuss oder mit dem Rad unterwegs sein. Erst 1949/50 wurde mit der systematischen motorisierten Polizei begonnen, als wieder neue Autos, Krafträder und Spezialfahrzeuge angeschafft werden konnten. Abhängig von den Polizeibehörden wurden Firmenwagen verschiedener Marken eingesetzt, darunter vor allem VW Käfer und seit 1954 auch schwerere BMW Limousinen.

Seit 1970 gibt es auch Polizeischiffe für die Wasserpolizei und Helikopter. Doch die meisten bayrischen Beamten waren anfangs 1946 wieder scharfkantig. Die ländliche Polizei war hauptsächlich mit Karabinerhaken ausgerüstet, während die städtischen Beamten in der Mehrzahl mit großkalibrigen US-Revolvern auftraten. Kleinwaffen, die für den individuellen Polizeidienst besser geeignet sind, konnten erst anfangs der 1950er Jahre angeschafft werden.

Am Ende der 70er Jahre wurde die Heckler&Koch Waffe zur Uniform-Pistole. Die Polizei setzt für spezielle Einsatzzwecke üblicherweise Pferd und Hund ein. Noch bis in die 70er Jahre wurden Polizistenpferde auch bei Strassenprotesten benutzt. Spezielle geschulte Polizeidiensthunde helfen bei Patrouillen und größeren Einsätzen. 1946 wurde eine staatliche Beschaffungsstelle für polizeiliche Ausrüstung eingerichtet, um alle Polizeidienststellen zentral mit Uniform und technischer Ausrüstung zu versorgen.

Durch den Umbau zum Bayrischen Polizeipräsidium im Jahre 1968 kam eine Zentralverwaltung und ein schönes Büro hinzu. Im Jahr 1999 wurde das polizeiliche Auftragswesen neu organisiert und von der Polizeiverwaltung auf die polizeilichen Verbände übertragen. Die Informations- und Kommunikationssysteme der bayrischen Polizei haben sich in den vergangenen Jahrzehnten durch den technologischen Fortschritt stark verändert.

Der effiziente Polizeieinsatz war nur durch den Ausbau eines effizienten Sprechfunksystems möglich. Der mechanische Ferndrucker wurde Anfang der 80er Jahre durch das spezielle Digitalnetz der Polizei Bayern (DISPOL) ersetzt. Die Nürnberger Polizei unter ihrem ehemaligen Polizeichef Horst Herold war besonders neu. Gemäß Polizei-Organisationsgesetz hat das Bundeskriminalamt die bundesweite Zuständigkeit für den Umgang mit IT für die Landespolizei übernommen.

Wurden Datenverarbeitungssysteme zunächst nur zu Beratungszwecken in den Einsatzzentren eingesetzt, wurden ab 1987 alle Abteilungen mit Arbeitsplatzrechnern für die Polizeiarbeit ausgestattet. Die Polizei hat nun ein leistungsstarkes Computerzentrum im Londoner Büro und eine Vielzahl von Spezialanwendungen, die von rund 20.000 PC's ausgenutzt werden.

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