Besoldungsgruppen Bundeswehr

Jahrgangsstufen Bundeswehr

In der Bundeswehr wird das Gehalt als Gehalt bezeichnet und, ähnlich wie bei Beamten, nach einem Tarifvertrag ausgezahlt. Temporäre und Berufssoldaten der Bundeswehr erhalten ein Gehalt, das sich in erster Linie nach ihrem Dienstgrad richtet. Das Gehalt für Berufs- und Zeitsoldaten nach dem Bundesgehaltsgesetz ist entscheidend an den Rang gebunden. Den Gehaltsrechner für Soldaten und andere Interessierte der Bundeswehr. Was Sie bei der Bundeswehr verdienen, erfahren Sie hier.

Gehaltsabrechnung A und B

Berlin, 03.04.2017. Die Bezüge der Soldatinnen und Soldatinnen sowie der Beamtinnen und Beamten richten sich nach der Bundesgehaltsordnung B. Das Gehalt der Soldatinnen und Soldatinnen entspricht damit dem der Bundesbeamten. Ungeachtet dessen gibt die folgende Aufstellung einen Überblick über das Gehalt als Zeit- oder Berufsoldat sowie als Bundesbeamter. In den Besoldungsgruppen A1 und A2 erhöhen sich die Grundgehälter für mittlere und untere Dienstgrade um 21,61 EUR und in den Besoldungsgruppen A9 und A10 um 9,43 EUR.

Folgende behördliche Zulagen werden erteilt. Bundeswehrsoldaten und Staatsdiener bekommen neben dem Basissalär eine Familienzulage, die sich nach ihren familiären Verhältnissen richtet. Die zu berücksichtigende Höhe der Ebene 1 für Ehegatten und Zivildiener, geschiedene oder geschiedene Angehörige und Zivildiener mit Kind beläuft sich gemäß 40 Abs. 1 des Bundesgehaltsgesetzes auf 139,18 EUR.

Für die Ebene 2, d.h. für die nach dem Einkommensteuer- oder dem Kindergeldgesetz anspruchsberechtigten Angehörigen der Ebene 1, beläuft sich das Familiengeld auf 258,15 EUR. Je weils ein einheitlicher Beitrag von 118,97 EUR für alle Klassen, 370,69 EUR für das dritte und darüber hinaus, je 26,84 EUR in den Klassen A2 und A3, 21,47 EUR in den Klassen A4 und 16,10 EUR in den Klassen A5.

Der aktuelle Lohn und die Rentenanpassungen bleiben im öffentlichen Sektor um je 0,2 %-Punkte hinter dem Tarifvertrag zurück. Das Rentenanpassungsgesetz 2001 vom 20. Dez. 2001 sieht vor, dass der Rentensatz von 75 auf 71,75 v. H. ab der ersten Rentenanpassung nach dem Stichtag vor.

Mit der Rentenanpassung zum Stichtag des Jahres 2011 wurde diese Kürzung vollzogen. Das Rentenanpassungsgesetz 2001 sah für den selben Kürzungszeitraum auch vor, dass die mit dem Rentenreformgesetz 1998 vom 29. Juli 1998 geschaffene Pensionsrückstellung (0,2 Prozentpunkte pro Gehalts- und Rentenanpassung zwischen dem 01. Januar 1999 und dem 01. Oktober 2017) auszusetzen ist.

Die Pensionsrückstellung wurde mit der Gehalts- und Rentenanpassung zum Stichtag 31. Dezember 2011 bereits bilanziert und führt zu den oben genannten Differenzen zwischen dem Tarifvertrag und den gesetzlichen Gehalts- und Rentenanpassungen.

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