Bomberjacke

Fliegerjacke

mw-headline" id="Siehe_auch">Siehe auch[Edit< class="mw-editsection-divider"> | /span>Quelltext bearbeiten]> Die Bomberjacke ist zunächst ein Sondermodell einer Nylon-Pilotenjacke - das US-Modell MA-1 (MIL-J-8279). Die Bezeichnung Bomberjacke wird auch (zivil) als Bezeichnung für Blousonjacken benutzt, die auf den originalen (militärischen) Jacken basieren, sich ähneln oder sogar nur vereinzelt vorkommen. Im Jahr 1958 wurden die ersten MA-1 Jacken an die US Air Force vergeben.

Dieser unterscheidet sich geringfügig vom B-15: Der MA-1 hat einen gestrickten statt eines Pelzkragens, damit der Halsband nicht mit den Fallschirmgurtzeugen in Berührung kommt. Der erste MA-1 für die Luftwaffe hatte ein Emblem der United States Air Force auf den Ärmeln. Der MA-1 war nicht der unmittelbare Vorgänger des B-15C und B-15D.

Die dem MA-1 sehr ähnliche Nylon-Jacke L-2 wurde bereits 1945 vorgestellt. In den frühen 1950er Jahren wurde die L-2A, wie die B-15C, zunächst nur in der Farbe Rot ("Mitternachtsblau") für das militärische Umfeld hergestellt, um die Unabhängigkeit der United States Air Force, die bis dahin als United States Army Air Forces noch Teil der US Army war, zu demonstrieren.

Bei der L-2B wurde später die Farbgebung wieder auf die grüne Variante ("Salbei-Grün") umgestellt. Der B-15C und der L-2A standen bis zur Einführung des MA-1 Seite an Seite, der von da an das einzige USAF-Modell für die Flieger war, bis er durch den bis heute gültigen CWU-45 ersetzt wurde.

Die MA-1 wurde in den 60er Jahren zu einer reversiblen Jacke mit orangem Futter (MIL-J-8279D) umgebaut, um es den Rettungskräften zu erleichtern, einen abgestürzten Pilot zu erspähen. Anfang der 60er Jahre kamen weitere Sakkos nach Europa, als Alpha Industries militärische Kleidung für die europäische Luftwaffe und für Zivilkunden ausfuhr. Die Bomberjacke war und ist in vielen Unterkulturen (Gabber, Punks, Skins, vor allem Oi! Skins) populär, ist aber mittlerweile ein fester Teil des Mainstream.

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