Bundeswehr Ausgemusterte Fahrzeuge Kaufen

Die Bundeswehr kauft veraltete Fahrzeuge

Militärtransporter, Militärfahrzeug Truck . Recherche: Kauf von Fahrzeugen aller Art, auch von Unfallfahrzeugen. Ständig sind wir auf der Suche nach stillgelegten Transportern für den weiteren Einsatz. Rentnerfahrzeuge der Bundeswehr können zu günstigen Preisen erworben werden. Diese Fahrzeuge wurden bereits stillgelegt und sollen überholt und modernisiert werden.

Die Bundeswehr erneuert ihren Fuhrpark

Gegenwärtig werden 748 Lkw und Trailer an Kaserne und Lager in ganz Deutschland geliefert. Der grösste Teil davon geht an das Telekommunikationsbataillon 610 in Uckermark. Mit der neu gelieferten Technologie werden bestehende Fahrzeuge, die bis zu 40 Jahre alt sind, abgelöst. Diese wurden von diversen Unternehmen als Prototyp nach den Spezifikationen der Bundeswehr erstellt und sollen flexibel einsetzbar sein.

Der moderne Standart umfasst nun Funkgeräte, Luken, Waffenhalter, höheneinstellbare Fahrzeugkupplungen und Wechselbrücken für Auflieger. Die Bundeswehr fördert damit ein neuartiges Flottenmanagementsystem. Zukünftig werden die Traktoren besser in der Lage sein, wechselbare Militärausrüstungen und Trailer unterschiedlicher Bauarten zu transportieren. So müssen zum Beispiel in den Prenzlauer Bergen die dunklen grünen Trucks die mobilen Kommandoposten ausfahren.

Die Telekommunikationsbataillon in der Ukraine ist das einzigartige in Deutschland und steht dem Multinationalen Corps in Szczecin zur Seite. Laut der Bundeswehr-Fuhrpark-ServiceGmbH ist die Notwendigkeit für moderne Technologie hier am groß. Zudem werden alle neuen Fahrzeugarten gleichberechtigt eingesetzt. Die Gesellschaft erwirbt oder verleast Fahrzeuge und verleiht sie an die Bundeswehr - ein Inhousegeschäft.

Modernste Technologie entspricht allen erforderlichen Umweltnormen. Nach eigenen Aussagen verfügt die Firma über die umweltschonendste Flotte von 26.000 LKW. Leutnant Oberst leutnant Steffen Krausche vom Telekommunikationsbataillon 610 nahm die gelieferte Ausstattung mit seinen Truppen in Anwesenheit von Repräsentanten der produzierenden Unternehmen entgegen. Mit den 36 neuen Wagen wird die Flotte seiner Baracken deutlich verjüngt.

Eine der grössten Artilleriesammlungen Europas

Thomas Roeb, geboren in Gürzenich, hat zwischen 1939 und 1990 beinahe alle Kampfmittel der Wehrmacht und der Bundeswehr gesammelt. Die Technologie und vor allem die Waffengeschichte hat ihn seit seiner Jugend inspiriert. "Mit sechs oder sieben Jahren begann ich, Militärfahrzeuge zu bauen", sagt Roeb: "Später - als Teenager - waren es Original-Pistolen aus dem Zweiten Weltkrieg, die ihn fasziniert haben, bevor er nach einer Pause von beinahe 25 Jahren seine Präferenz für Pistolen und Kampfpanzer erfuhr.

"Bei genauerem Hinsehen sieht man noch die Überreste der ehemaligen Wehrmachtslackierung unter der späten Finnentarnung ", so Roeb. Der Gürzenich-Mann hat im Lauf der Jahre eine große Anzahl von mehr oder weniger gut erhaltenen Geschützen aus ganz Europa gesammelt, sie alle entmilitarisiert, so dass sie nicht mehr funktionstüchtig, teilzerlegt und so verrostet sind, dass er noch viel Aufwand betreiben muss, bevor sie auszustellen sind.

Dennoch hat er im Lauf der Jahre eine beträchtliche Anzahl von Ausstellungsstücken gesammelt, einige davon echte Seltenheit. Auch Thomas Roeb verfügt nun über zwei weitere zehn gepanzerte Fahrzeuge der Bundeswehr, von denen er die Haelfte vorfuehrt. Es ist einer von nur zwei von der Bundeswehr für die weitere Produktion getesteten Modellen.

Er rettete einige der Fahrzeuge vor der Abwrackung, kaufte sie bei Sammelstellen oder erhielt sie von der Bundeswehr. Für den Empfang von Fahrzeugen und Gewehren, die von der Bundeswehr unmittelbar außer Dienst gestellt wurden, musste der Günter Gürzenichers vor Jahren mit Bekannten einen Verband gegründet und ein Museums-Konzept für sie erstellt werden, das von der Bundeswehr überprüft wurde und den Verband nun ermächtigt, veraltetes Kriegsmaterial von der Bundeswehr einzukaufen.

Doch auch dann hat die Bundeswehr bei jedem Wiederverkauf noch ein Wort mitzureden. Die Fahrzeuge sind allesamt Exponate. "Ich muss ihre Fähigkeit zum Fahren ausschliessen, wenn ich sie von der Bundeswehr bekomme", sagt Thomas Roeb. Da sich die Bauarbeiten an der neuen Messehalle verzögern, sind nicht alle Roeb-Fahrzeuge noch in Huchem-Stammeln, sondern werden in den nächsten Wochen ausgeliefert.

Dennoch sollte der geschichtliche Zusammenhang nicht verborgen bleiben. Neben den Ausstellungsstücken will er auf Informationstafeln wesentliche geschichtliche Randbedingungen aufzeigen, etwa zu Fragen wie "Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie" oder "Waffen als Kriegsbeute", um zu verdeutlichen, warum sich zum Beispiel auch die russischen Gewehre in seiner Kollektion wiederfinden. Die Beziehungen zwischen der BRD und den USA lassen sich auch an den gezeigten Waffensystemen nachvollziehen.

"Der überholte Bestand des Zweiten Weltkrieges versinnbildlicht die frühzeitige Unabhängigkeit der BRD von den USA. Das erste selbst gebaute Gefechtspanzer, der Panzer 1, steht für die Befreiung Westdeutschlands und ist damit ein Zeichen des neuen Selbstvertrauens Deutschlands der ausgehenden 1960er Jahre", erläutert der Naturwissenschaftler, der sich im Lauf der Jahre ein riesiges Wissen über seine militärische Sammlung angeeignet hat.

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