Bundeswehr Ausrüstung Komplett

Ausrüstung der Bundeswehr komplett

" Wir müssen immer unsere ganze Ausrüstung bei uns haben. Sie sollen nun vollständig gelöscht werden. Liefern und die Truppe kann mit der nötigen Ausrüstung ausgestattet werden. Setzt sich an das Reißbrett und entwickelt einen komplett neuen Panzer.

Erkundungsflugzeug

Unsere Mission ist es, einen gegnerischen Spieler in Aktion auszuspionieren und wichtige Terrains und Gegenstände zu beobachte. Wir berichten über alles, was wir beobachten", erläutert Andreas Kais bei einer Uebung. Doch zwei Männer sind beim Dingo geblieben", fährt Andreas Kais fort. "Die ganze Ausrüstung muss immer dabei sein. "erläutert Andreas Kais. Als Sportbegeisterter betreibt Andreas Kais in seiner freien Zeit drei Mal pro Woche intensiv Kräftigung.

Für uns bedeutet das: ein Beobachtungslager mit Nachtcamp aufbauen ", erläutert Andreas Kais Chef und Gruppenleiter Steve Köhler (25). "In extremen Fällen können wir bis zu zwei Wochen im Boden sitzen, fressen, leben u. schlafen", sagt Kais. Man muss sich immer auf den anderen stützen können; unser ganzes Handeln kann davon abhängt.

Das werden Sie in keinem anderen Metier finden", ist Andreas Kais davon Ã?berzeugt. Corporal Kai schaut von der Höhle aus zu. "Der Kommandant berichtet über unsere Beobachtungen", sagt der Korporal. Was Andreas Kais und seine Genossen während der Übungen in Bayern trainierten, konnte er bereits nutzen.

Er war mit einer Geheimdienstfirma in Afghanistan. Das umfassende Training für diese Mission dauert elf Wochen: "Wir übten auf unterschiedlichen Trainingsplätzen, unter anderem im Battle Training Centre in Lezlingen, dem europaweit modernst ausgestatteten Ausbildungszentrum für Bodenstreitkräfte. "Nach dem Abitur absolvierte Andreas Kais eine kaufmännische Lehre als Kaufmann im Einzelhandel. Danach trat er in die Bundeswehr ein.

"Ich habe auch die 3-monatige Basisausbildung in Bayern absolviert", sagt Andreas Kais. An der Abendesschule möchte Andreas Kais seine Berufsausbildung zum Kaufmann fortsetzen. Dabei wird er vom Berufsbildungsdienst der Bundeswehr unterstütz. "Ich habe mir zum Ziel gesetzt, meine Lehre als staatl. geprüfter Betriebsökonom durchzuziehen. Ich möchte nicht auf meine Erfahrung als zeitweiliger Soldat und im Außendienst zurückgreifen.

Marcel Bohnert über das Bundeswehrbild

Die Bundeswehr ist seit 19:05 Uhr aus der Judenwelt mit "Schabbat" in den Medien - zum Beispiel wegen des Mangels an Nachwuchskräften oder wegen des Mangels an Ausrüstung. Bundeswehrmajor Marcel Böhnert über gerechtfertigte Kritiken und warum sich Bundeswehrsoldaten oft als "Stiefkind der Nation" empfinden. Er war im Kosovo und auch in Kundus, d.h. Afghanistan, im Jahr 2011, 2012 Leiter einer Kampftruppe, ist ebenfalls gelernter UN-Beobachter und Schriftsteller.

In seinen Büchern berichtet er über die Bundeswehr und die Militärs. Auf Wiedersehen, Bohnert. Marc Bohnert: Wie geht es Ihnen, Fräulein Durak? Bei Marcel Bohnert: Ja, natürlich. Unzulängliche Ausstattung, zu wenig Mitarbeiter, Bedienbarkeit nur eingeschränkt, Wertsteigerung sinkend. Auch die Bundeswehr selbst bestätigte in dieser Woche die Problematik der stofflichen Einsatzreife für den Bundestagsverteidigungsausschuss.

Das alles, was Sie, sehr geehrter Kollege Bohnert, mit ihm über die Bundeswehr reden, ist im Grunde genommen die Schuld eines jeden Soldat. Bohnert: Natürlich ist meine eigene Motivierung nach wie vor hoch, denn ich glaube, das sind natürlich Schwierigkeiten, die uns in der Sicherheitslage, die, wie Sie wissen, in der ganzen Welt nicht leicht ist, drängen.

Bohnert: Das können Sie natürlich auch nicht aussprechen. Sie müssen natürlich wissen, dass der Kommissar für die Streitkräfte der Rechtsanwalt der Armee ist. Es ist seine Pflicht, die Beschwerden, die ihm die Militärs - so meine ich - zur Kenntnis bringen, anprangern. Natürlich gibt es auf dem Militärstützpunkt immer ein Gerücht über die Arbeitsbelastung, die Anforderungen und die Anforderungen an die Militärs.

Bohnert: Nun, nicht nur der Einsatz. Wir haben 179.000 Mann und fast 60.000 Zivilangestellte. Exakt. Marcel Bohnert: Exakt. Man muss zugeben, dass immer die gleiche Zahl von Militärs an der Missionsvorbereitung beteiligt ist und die gleiche Zahl von Militärs bei der Missionsverfolgung, so dass man immer über ein verhältnismäßig großes Personal verfügt, das unmittelbar an den Missionen beteiligt ist.

Bohnert: Nun, wenn man fragt, wie sich das auf mich auswirkt, dann ist das natürlich nichts, worüber ich mich freuen kann. Das betrifft mich natürlich auf der einen seiten besonders, weil es die Leistungen der Militärs am Stützpunkt, besonders bei Auslandsmissionen, beeinträchtigt, weil es über diese Leistungen hinweggeht.

"Das Gefühl, dass die Presse auf uns schießt." Der Service ist anspruchsvoll. lch weiß sehr, sehr viele Krieger, die ihn sehr, sehr viel opfern. Hinzu kommt natürlich so etwas wie das grundsätzliche Gefühl, dass sich viele in der Bundeswehr ein wenig auf uns geschossen haben und die Bundeswehr auch gerne als Krankenpflegefall darstellen.

Bohnert: Weil selbst das geringste Fehlverhalten, das man bei anderen Unternehmern der gleichen Grössenordnung oder mit vergleichbaren Schwierigkeiten hat, immer verhältnismässig schnell in einen skandalösen Zustand gebracht wird. Bohnert: Das ist eine sehr grundsätzliche Fragestellung, die ich mit Nein beantworte. Dennoch halte ich es in dieser Dimension für eine rein statistisch begründete Chance, dass auch in der Bundeswehr einiges falsch läuft, weil dort Menschen beschäftigt sind, und nicht immer zu hundert Prozent gerade.

Bei der Vorlage des Militärberichts hatte der Präsident des Bundeswehrverbands Werner Wagner geätzt: "Warum schaffst du die Bundeswehr nicht gleich ab? Bereitstellung von Ausrüstung, Personen etc. "Marcel Bohnert: Ja, das ist natürlich sehr kontrovers, wie André Wagner, der Präsident des Bundeswehrverbands, ausführt.

Natürlich bringt André Wagner auch die Meinungen der Bundeswehrmitglieder in die Bürger. Die Bundeswehr hat rund 200.000 Angehörige, vor allem Soldatinnen und Soldaten, aber auch Zivilarbeiter. Er kann das als Präsident des Bundeswehrverbands nicht wollen. Doch er sagt ganz klar: "Pass auf, entweder wir machen es richtig und du gibst uns exakt das, was wir haben.

Bohnert: Ja, natürlich möchte ich, dass die Presse dies aufgreift. Aber ich wünsche mir auch eine objektive Diskussion, in der unter anderem Militärs zu Wort kommen und in der vielleicht auch Positives gesagt wird. Es ist also offensichtlich, dass sich die Presse gewissermaßen auf diese Themen konzentriert.

Ich glaube aber, dass es faktischer und nicht möglich ist, das auf dem Rückgrat der Militärs zu erörtern. Das war vor Jahren, was die Situation der Bundeswehr angeht, recht schlecht. Bohnert: Was uns also am meisten fehlte, war die Unterstützung der Menschen. Ehrlich gesagt war es schon 2011 so, dass sehr, sehr viel gutes Equipment und gutes Equipment vorort waren.

Im Jahr 2002 trat die Bundeswehr erstmals mit einem grösseren Einsatzkontingent in diesen Auftrag ein. Jetzt aber, spÃ?testens ab 2006, ging das Ganze allmÃ?hlich in einen Gefechtseinsatz und in den Jahren 2008, 2009, 2010 und 2011 war die Bundeswehr dort in massiven KÃ?mpfen, Angriffen usw. involviert. Dies war den örtlichen Militärs sehr, sehr einleuchtend.

"Wir hatten dieses Feeling noch im Jahr 2011." Exakt der damalige Colonel Georg Klein, wo quasi zum ersten Mal in der Bevölkerung die Fragestellung auftauchte: Was in aller Welt machen unsere Militärs dort überhaupt? Ein Jahr später, oder im folgenden Jahr im Monat April, fand die Karfreitagsschlacht mit drei getöteten und mehreren verletzten Bundeswehrsoldaten statt, bei der diese Fragestellung zum zweiten Mal sehr anschaulich öffentlich erörtert wurde.

  • Was war das für Sie und Ihre Leute? Bohnert: Das war sehr, sehr bedeutsam für uns alle. Dies zeigt sich nicht nur in diesem einen Begriff, wo es Terminologiediskussionen gegeben hat, die rechtlich gerechtfertigt sein können, sondern die die Militärs an der Station lediglich dazu gebracht haben, den Kopf zu schütteln.

Am Anfang des Afghanistan-Einsatzes sprachen wir jedoch von "durch Operationen getöteten Soldaten". - Was ist falsch zwischen diesen drei, wenn es diese mangelnde Anerkennung in der Öffentlichkeit und den Mangel an Mitteln in der politischen Arbeit und die Enttäuschungen unter den Militärs gibt? Bohnert: Was ist los? "Meiner Meinung nach ist dieser Grundsatz die Ursache aller Probleme, die wir dort zwischen Bundeswehr, Wirtschaft und Verwaltung haben.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war es sehr, sehr deutlich, dass wir in dieser Gestalt, wie im Zweiten Weltkrieg, in keiner Hinsicht mehr auf das militärische Geschehen zurückgreifen wollen. Man hat in dieser Leitungsphilosophie sehr, sehr deutlich darauf geachtet, die Streitkräfte ganz deutlich in der gesellschaftlichen Mitte zu platzieren, ihr keinen besonderen Status zu verleihen und zu behaupten, dass der Militärberuf wie jeder andere ist.

Bohnert: Das hat sich meiner Meinung nach seit dem Ende des Ostblocks wesentlich gewandelt. Wir haben in der Tat eine Zeitwende durchlebt, die das Antlitz unserer Bundeswehr tiefgreifend veränderte. Unsere Truppe, also die Größe der Bundeswehr, haben wir verringert. Alles in allem haben diese Umstände dazu geführt, dass die Bundeswehr aus dem Gebiet verschwand und viele Menschen im Grunde keine Soldatinnen und Soldaten kannten.

Außerdem sind wir seit mehr als 25 Jahren im Ausland tätig, von denen einige sehr intensiv waren, und ich glaube nicht, dass wir in dieser Art und Weise weitermachen können, was wir einst in den 1950er Jahren bedacht haben. Bohnert: Nun, zunächst einmal muss ich feststellen, dass ich das als Zeitsoldat oder professioneller Soldier zwar gelobt habe, aber nicht geflucht, sondern nur gelobt habe.

Und so habe ich keinen genauen Überblick darüber, was in Kundus und Afghanistan im Moment vor sich geht. Ich denke, das ist auch verhältnismäßig unklar, wie in den Massenmedien berichtet wird. Schon jetzt haben die Talliban natürlich große Flächen und auch Bereiche, in denen die Bundeswehr wieder Fuss fasst.

Das kann aber letztendlich nicht die Aufgabe des Militärapparats sein, aber ich erkenne die Aufgabe des Militärapparats darin, ein Fenster der Möglichkeiten zu öffnen, in dem wir ein gesichertes und solides Klima erzeugen, in dem andere AkteurInnen eine Politik in entwicklungspolitischer Kooperation mit der zivilen Bevölkerung aufrechterhalten.

Doch als Bundeswehr können wir nicht für alles aufkommen. Dabei geht es um die vielen Aspekte der folgenden Fragen: Welche Bundeswehr benötigt Deutschland und was ist es uns wichtig? Bohnert, zurück zum Aufmarsch oder den Erfahrungen, die Sie auch in Bücher, Vorträge, Seminare, und, und, und, und, und... - Ich komme auf den Punkt: Ist es besser oder einfacher, sich selbst zu bekämpfen, wenn Sie sich der sozialen Hilfe von zu Hause aus sicher wären?

"Marcel Bohnert: "Der Militärberuf ist ein sehr gefühlsbetonter Beruf": Nach meiner eigenen Erfahrungen, ja. Bohnert: Schwer. Meiner Meinung nach ist der Militärberuf ein sehr gefühlsbetonter Berufsstand. Dann stellt sich die Frage, warum man als Soldat einen solchen besonderen Status einnehmen möchte. Für diejenigen aber, die in wirklich fernen Staaten, im Grunde genommen von der Gemeinschaft getrennt, ihre Aufgaben wahrnehmen, ist diese Entfernung nur da.

Was ich hier tue, wird der breiten Masse deutlich gemacht. Exakt. Marcel Bohnert: Exakt. Betrachte ich die Beweggründe der Militärs, so ist es oft so, dass sie sie mit einer Bedeutung und einem größeren Stellenwert assoziieren und nicht mit dem, was wir schon zu Beginn der Debatte hier hatten, dass der Militärberuf ein Berufsstand wie jeder andere ist.

In der Bundeswehr bewegen wir uns zwischen zwei Pole, was dieses - ich bezeichne es - berufliche oder militärische Verstehen betrifft. Auf der einen Seite haben wir also Soldatinnen und Soldaten bzw. ein Image von Soldatinnen und Soldat, das für eine kosmopolitische Gemeinschaft steht, in der wir für grundlegende Werte, für demokratische Verhältnisse, für die Würde des Menschen, für Gleichberechtigung und für Zusammenhalt und so weiter stehen. Andererseits haben wir das Spartaner-Image, wo wir sagen: Sparta steht sinnbildlich für eine umweltfreundliche Krieger-Gesellschaft, für gute Kampfbereitschaft, professionelle militärische Handwerkskunst, für zeitloses, vor allem kampforientiertes Soldatentum, etc.

Je mehr Soldatinnen und Soldaten da sind, desto unklarer wird es. Moral zu bekämpfen, das ist etwas, was man heute kaum noch sagen kann, was immer wieder ausprobiert wird, wenn man sagt: "Okay, es gibt etwas, das diese Kämpfer anregt....". In gewisser Weise sind die Massenmedien auch Träger von Nachrichten.

Also, das Foto über die Bundeswehr, über Militär, den Alltag der Soldatinnen und Soldaten, über den Militäreinsatz, der in der Regel über die Presse an die breite Öffentlichkeit kommuniziert wird - es sei denn, man hat Mitglieder der Bundeswehr und ist ohnehin daran beteiligt. Dies war später auch der Verdacht von Militärs der Bundeswehr, die dies sahen und kritisierten.

Es geht also darum, das Image der Bundeswehr zu vermitteln. "Das war so deutlich wie Reklame, ganz deutlich, ganz klar. Bohnert: Ich muss einen langen Weg gehen. Bohnert: Okay, ich versuche es. Das ist genau das, was ich seit einem Halbjahr, neun Monaten fühle und was ich von Genossen gehört habe, die sagen: Das ist das Geringste, was in der Bundeswehr vorkommt.

Der Bundeswehr wird ein Haltungsschaden vorgeworfen, ein falscher Corps-Geist. Es waren nicht die Massenmedien. Bohnert: Das wurde in diesem Fall etwas bedauerlich formuliert, aber die Presse nahm es natürlich gern auf. Da dieses Image von der politischen Seite nicht eindeutig vermittelt wurde, waren es vor allem die Presse und die Presse, die uns diesen Service leisteten.

Es waren einerseits die Militärs selbst, die nur an die Börse gingen und sagten: "Pass auf, wir müssen dir das jetzt sagen, denn die Politik kommt dieser Aufgabe nicht nach. Nun, hier bin ich schon sehr froh über das "Generationen-Engagement", so beschreiben wir diesen Mitarbeiter, der diese Erfahrungen gemacht hat.

Erstmals haben wir in den neuen Massenmedien auch gegen viel Widerstand im Inneren des Landes einen Blick in den Alltag der Soldaten geworfen, der nicht so sehr durch Anforderungen und bürokratische Abläufe geprägt ist, sondern einen verhältnismäßig realen Eindruck vom Alltag der Soldaten vermitteln wollte. Natürlich ist sie auch in der Bundeswehr auf Widerstand gestossen.

Natürlich, wenn man sich das ansieht, muss man sagen: Okay, wir haben uns eindeutig auf die Unterhaltungsbranche konzentriert. Ich denke aber, das ist die Marschrichtung, in die wir sehr, sehr gut gehen können. Dabei geht es nicht darum, diese Reihe zu bemängeln, sondern noch einmal zurückzugehen: Welche Bundeswehr bräuchte Deutschland?

Bohnert: Meiner Meinung nach benötigt Deutschland eine Bundeswehr, die vorerst ein klares strategisches Anliegen hat. In der Bundeswehr heißt es, dass der bereits eingangs erwähnte Verbandsvorsitzende der Bundeswehr gesagt hat, dass wir immer von der Bereitschaftsfalle reden. Angenommen, wir haben Zugang zur Bundeswehr.

Das machen die Söldner. Um die Bundeswehr aber nicht zu überlasten, denn wir haben einen gewaltigen Organisationsstress im Netz, lassen Sie uns deutlicher werden: Was soll die Bundeswehr können? "Ich glaube, hier gibt es eine Kernaufgabe." Kernaufgabe und zugleich Herausstellungsmerkmal der Bundeswehr ist die Fähigkeit zu kämpfen.

Mit anderen Worten, das Hauptanliegen der Militärs ist, dass sie jeden beliebigen Opponenten kämpfen, wo immer die Macht es will. Außerdem kann man sagen: Okay, es kommen noch ein paar Bestellungen, andere sind nicht so gut - Zivilschutz, Sicherung der kritischen Infrastruktureinrichtungen, Aufrüstung, also die Ausbildung der lokalen Sicherungskräfte oder die Sicherung von Hilfe.

Nicht nur die Bundeswehr, sondern auch das Bundesaußenministerium. Da ist das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung und Kooperation. Wir können nicht behaupten, dass wir die Bundeswehr immer dorthin bringen, wo wir wollen, aber wir müssen die Befehle hier vorantreiben. Bohnert: Ja, meiner Meinung nach und akzeptiere auch, dass wir ein Exekutivorgan des Europäischen Parlamentes sind, dass die Regierung uns auf Missionen entsendet, die wir nicht für uns selbst wählen.

Wenn die NATO und die deutsche Regierung auf dem richtigen Weg sind, bedeutet das, dass wir in Zukunft nicht nur Krisensituationen bewältigen werden, also nicht nur die Beilegung von Konflikten und Krisensituationen in internationalen Einsätzen z. B. in afrikanischen Vereinigungen - ja -, sondern dass wir auch in die gemeinsame Allianzverteidigung, also im Bedarfsfall wieder an die östliche Grenze Europas, zurückkehren werden, weil wir dort jetzt einen weiteren russ.

Bohnert: Nun, es ist sehr deutlich definiert, dass es 2014, als Rußland die Krim annektierte, als internationales Mitglied der Sicherheitspolitik wieder auf die Tagesordnung kam. Der NATO-Generalsekretär sagte: "Zum ersten Mal in der NATO-Historie stehen wir vor beiden Aufgaben, nicht wie im Falle des nationalen und föderalen Verteidigungskriegs oder nach dem internationalen Kampf gegen den Klimawandel, sondern vor beiden.

Auch in dem Weissbuch, ähnlich der nationalen Sicherheitspolitik in Deutschland, ist dies sehr deutlich umrissen. Die Ausrüstung ist mangelhaft. Bohnert: Ich mache das zum Beispiel, indem ich ein Buch verfasse, indem ich einen Vortrag gebe, indem ich in den gesellschaftlichen Dialog eintrete, das heißt, wenn man es so formulieren will, indem ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Bundeswehrsystem diese Problematik angehe, und indem ich diese Etappe, für die wir selbst natürlich nicht mitverantwortlich sind, durchkomme.

Infolgedessen muss sich die Bundeswehr komplett reorganisieren, wieder grösser statt kleiner werden, wieder ein grösseres Etat bekommen und wieder mehr Arbeitskräfte benötigen. Daß dies gewissermaßen eine große Aufgabe ist, ist, glaube ich, jedem einleuchtend. Doch da würde man sich einfach wÃ?nschen und da wÃ?nsche ich mir auch, dass wir dort sehr viel UnterstÃ?tzung von allen Beteiligten bekommen und bei diesen Schwierigkeiten nicht allein bleiben oder so ein wenig das GefÃ?hl haben, wir sind das Stiefkind des Volkes und man schlÃ?gt uns einfach und glaubt, man sei sowieso eine miese Truppe und bekommt nichts auf die StraÃ?e usw. - Das ist schon das GefÃ?hl, das bei vielen Soldatinnen zur Zeit herrscht.

Die Entsendung schlecht ausgerüsteter Militärs wäre "skrupellos", würde sie "in Lebensgefahr" bringen und "mangelnde Achtung vor der Verfassung" beweisen. Bohnert: Natürlich kann er dadurch übertrieben werden, dass er jetzt außer Betrieb ist und die Bundeswehr von aussen betrachtet und nicht mehr im Bundeswehrsystem selbst ist.

Aber auch hier ist er natürlich im Interesse der Soldatinnen und Soldaten. Also, was ist das? Das muss nämlich eine sehr, sehr deutliche Lektion aus dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan sein, dass wir nicht mehr schlecht ausgerüstete Bundeswehrsoldaten schicken und dann abwarten, was sich abspielt.

Nun wird in den Massenmedien immer wieder von der VJTF, der Spitze der NATO, die Deutschland ab dem nächsten Jahr für ein Jahr allein halten wird, geredet. Das Wort "Kannibalisieren" will ich nicht verwenden, aber die Ausrüstung, das Material, die Mitarbeiter, sozusagen aus der ganzen Bundeswehr, wird zusammengeführt und dieser Verein wird sehr, sehr mächtig.

Aber es geht ein wenig zu Lasten aller anderen in der Bundeswehr, die dieses Instrument ebenfalls brauchen, aber nicht so sehr. Marcel Bohnert ist Generalstabsoffizier, leitet den Bereich Neue Medien und war in Auslandsmissionen im Kosovo und in Afghanistan tätig. Als Schriftsteller beschäftigt er sich seit Jahren mit dem Selbstbild der Bundeswehr; 2014 war er Mitautor der Anthologie "Armee im Aufbruch", die bei den Militärs großes Aufsehen erregte.

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