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Bundeswehr: Das ist die Shopping-Liste für 2018

Sechs C-130J Transporter sollen bis Ende des Jahres für die Deutsche Bundeswehr geordert werden. Das Bundesministerium der Verteidigung will, dass 22 weitere Projekte vom Parlament genehmigt werden - aber ein wichtiges liegt aus. Der neue Generalinspekteur der Air Force, Oberstleutnant Ingo Gerhartz, fasst wenige Tage nach seinem Regierungsantritt Ende Mai diesen Jahres seine erste Einschätzung der Einsatzfähigkeit von Kampfflugzeugen und Helikoptern zusammen: "Die Air Force ist auf einem Tiefstand.

"Das kann nicht sein, dass die Bundeswehr im Gefecht eine ganz andere Erfahrung macht als zu Hause", kritisiert Gerhartz. Die vertrauliche Darstellung der militärischen Abteilung gibt in jedem Fall einen Überblick über die Investitionsprojekte, die je einen Vertragswert von 25 Mio. EUR überschreiten und noch in diesem Jahr an den Bund weitergeleitet werden sollen.

Das Flugzeug wird im Zuge einer deutsch-französischen Zusammenarbeit in Évreux, Frankreich, eingesetzt und dient dem Einsatz im Bereich des Taktikluftverkehrs in Gebieten mit begrenzter Verkehrsinfrastruktur, wie z.B. Flugplätzen mit kurzer Start- und Landebahn. Dabei geht es um die weitere Anschaffung des Militärflugzeugs A400M - eine Neuorientierung des Programmes sieht vor, dass in diesem Jahr nur noch 15 (statt 19 im Vorjahr) und im kommenden Jahr nur noch elf Flugzeuge ausliefern werden.

Tatsächlich sollte das letztbestellte der 53 Maschinen im Jahr 2020 bei der Bundeswehr sein, jetzt wird dies erst 2026 der Fall sein. Die weiteren Beteiligungen an der Bundesluftwaffe beziehen sich auf den vom Deutschen Bundestag mit Israel bereits beschlossenen Vertrag über ein Leasing-Geschäft der bewaffneten Flugdrohnen Heron TP und eine Vertragsverlängerung bis einschließlich Mai 2020 für die in Afghanistan und Mali eingesetzten alten Aufklärungsdrohnen Heron I.

Die für 2018 geplante Neuentwicklung eines Radargerätes (ASEA) für den Eurofighter wird auf 2019 verschoben. Außerdem: Die finanzielle Planung der Bundesregierung sieht keine Mittel für die Anschaffung eines neuen Schwertransporthelikopters (STH) für 2018 oder 2019 vor. Der neue und bereits vom Parlament genehmigte Auftrag mit dem Bekleidungsunternehmen der Bundeswehr soll auch allen Teilen der Streitkräfte zugute kommen.

Darin ist die Anschaffung von zusätzlichen Kampfanzügen, Schuhen, Schutzwesten und persönlichen Schutzausrüstungen vorgesehen. Das einzige Projekt für die Navy ist die Modernisierung der Telekommunikations- und Führungssysteme der F123, F124 und der Task Force der Klassen 702 und deren Ausstattung mit höherer Datenübertragungsrate. Das Raketensystem der Firma Mills soll 2018 in den Schützenpanzer eingegliedert werden, die vorgesehene Erhöhung der Sichtbarkeit und die Anschaffung von Kampfsimulatoren wurde auf 2019 vertagt.

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