Bundeswehr Fuhrpark Verkauf

Flottenverkauf Bundeswehr

der entsprechenden Laufleistung werden die Fahrzeuge wieder zum Verkauf angeboten. Bundeswehr-Flotte wird vom Rechnungshof gerügt - Richtlinie Zuviel Fahrzeugbestand, unzählige Altfahrzeuge und eine doppelte Organisationsstruktur: Das Fuhrparkmanagement der Bundeswehr ist verheerend. Laut der Studie können "Einsparungen in Milliardenhöhe" erreicht werden, wenn das Unternehmen unter anderem besser aufbereitet wird. Die Prüfungsberichte des Bundesrechnungshofes sind für die Beteiligten kaum aussagekräftig.

Dies ist nach Angaben der Mitglieder des Bundestagshaushaltsausschusses mit einem jetzt bekannt gemachten Gutachten des Rechnungshofs (BRH) über das Flottenmanagement der Bundeswehr der Fall. Laut der Studie können "Einsparungen in Milliardenhöhe" erreicht werden, wenn der Geschäftsbetrieb besser geregelt wird, nicht mehr gebrauchte Kraftfahrzeuge rascher abgebaut werden und mehr Konkurrenz unter den Erbringern von " Mobilitätsdienstleistungen " möglich wird.

Das Haushaltskomitee hat bereits kurz vor der Pause im Sommer darauf geantwortet und die vom Bundesministerium der Verteidigung für 2012 geforderten Flottenmittel um die Haelfte auf 200 Mio. EUR zurueckgenommen. Zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung wurde 2002 die Bundeswehr-Fuhrpark-Service Gesellschaft unter dem ehemaligen Bundesminister Rudolf Scharping als Bundesunternehmen ins Leben gerufen.

Mit der Vertragsverlängerung zwischen der Bundesregierung und der Fuhrpark-GmbH war Ende Juli zu rechnen, was den Hof veranlasste, den erfolgreichen Verlauf dieses Privatisierungsprojektes genau zu prüfen. Die Bundeswehr besitzt zur Zeit 72.000 Wagen mit fast 500 Wagen. Ausgenommen sind Tanks und so genannte Schutzfahrzeuge, wie sie im Ausland gebraucht werden.

Bis Ende 2008 soll der Fuhrpark auf rund 50000 Autos umgestellt werden. Durch die weitere Verkleinerung der Bundeswehr sind nach BRH-Rechnungen rund vierzigtausend ungesicherte Kraftfahrzeuge erübrigt. Die Flotte der Bundeswehr beläuft sich auf schätzungsweise zwei Mrd. EUR im Jahr. Vor allem die Gestaltung des Fahrzeugparks wird vom Europäischen Gerichtshof kritisiert.

Die Bundeswehr verfügt neben der privaten Gesellschaft mit beschränkter Haftung über eine eigene Gruppe von Einsatzkräften, Führern und Unterhaltspersonal. Der BRH rechnet damit, dass das gesamte oder ein Teil des Personals der Bundeswehr für Flottenaufgaben mit 25.000 Mitarbeitern zuständig ist. Allerdings räumt der Hof dem Flottendienst einen kleinen Durchbruch ein. Das für die Schulung und den Betrieb relevante Fahrzeug ist bis zu 25 Jahre alt. 2.

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