Bundeswehr Geräte

Wehrmachtsgeräte

Außerdem ein YouTube-Kanal, auf dem regelmäßig Einblicke in die Arbeit der Bundeswehr sowie in Ausrüstung und Missionen gegeben werden. Sie als Elektroniker/-in für Geräte und Systeme der Bundeswehr steuern Produktionsprozesse. Erstmals erhält die Bundeswehr waffenfähige Drohnen für rund eine Milliarde Euro. Deine Karriere in der Bundeswehr.

Bundeswehr: Schwere Ausrüstung der Truppen nur unter Vorbehalt einsatzbereit - Politics

Das Bundesministerium der Verteidigung berichtet dem Parlament seit 2014 jährlich über die Lage der bedeutendsten Waffensysteme. Die Bundeswehr gibt sich als allgemeine Note für "materielle Einsatzbereitschaft" nur "ausreichend". Zahlenmäßig lautet der Report an den Rüstungsausschuss für 2017: Von 128 Eurofighter waren im vergangenen Jahr 39 in Betrieb, von den 93 alten Wirbelstürmen im Durchschnitt sind 26 Von 72 CH-53 Transporthubschrauber in Schulung und Stationierung.

Von den 244 Kampfpanzern Leopard 2 und 212 von 382 Schützenpanzern des Typs Mars waren durchschnittlich 105 einsatzbereit, alle sechs U-Boote sind derzeit in der Navy außer Dienst. Daß die Bundeswehr dennoch mit über 5.000 Fahrzeugen, Schwimmern und Flugzeugen eine seit 2015 steigende Gesamtfreigabe von über 50 % ausweist, ist auf eine eigene Rechenmethode zurückzuführen: Die Prozentsätze werden auf Basis des "verfügbaren Bestands", d.h. ohne Geräte, die sich in Langzeitwartung, Erneuerung oder Prüfung befinden, errechnet.

Damit stehen 81 von 121 Eurofighter weiterhin zur Verfügung - bei 39 tatsächlichen Einsätzen entspricht dies einer Quotenquote von 48 %. An verständlichen Begründungen mangelt es nicht, dass die schweren Geräte der Truppen nur sehr eingeschränkt einsatzfähig sind. Aus einem schweren Tank wie dem Leopard 2 ist wieder ein begehrtes Modell geworden.

Zugleich standen bei den aktuell 17 Missionen oder "identischen" Missionen im Auslandeinsatz mobile Soldaten auf der Tagesordnung. Neben der Spargeschichte und dem Lebensalter vieler Geräte nennt das Bundesministerium diese große Last auch als Ursache für die unbefriedigende Übersichtlichkeit: Auslandseinsätze, oft unter "extremen Klimabedingungen " plus erhöhte NATO-Verpflichtungen in Krisenreaktionstruppen plus die für beide erforderlichen Schulungen und Übungsaufgaben - vieles bricht zusammen.

Der aktuelle Einsatz, der gleichzeitig mitversichert ist, ist nicht bedroht. Die militärischen Planer selbst geben jedoch zu, dass die Streitkräfte die Konsequenzen im Inland spüren: Training und Übung erforderten "zusätzlichen organisatorischen Aufwand" und unterlagen "Teilbeschränkungen". Im Klartext bedeutet das, dass die Truppen oft dort suchen müssen, wo sie Materialien sammeln, und manchmal auch nicht.

Mehr zum Thema