Bundeswehr Kaserne

Kaserne der Bundeswehr

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen eines medizinischen Ausbildungsregiments und erleben Sie die Bundeswehr als Arbeitgeber hautnah. gegen Ausbilderuntersuchungen in der Bundeswehrkaserne in Pfullendorf. Eine Bundeswehr ohne Stauffenberg-Kaserne denkbar? Die Bundeswehrkaserne Dillingen, Dillingen an der Donau. Möglicherweise will die Bundeswehr den Standort Rheine-Bentlage wiederbeleben.

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Die Kaserne ist ein militärischer oder polizeilicher Gebäudekomplex, in dem auf Abruf Militärs oder Polizeibeamte untergekommen sind. Während der Industrialisierungszeit wurden unter anderem Arbeiterbaracken für Saisonarbeiter errichtet. Ähnlich wie in der Kaserne heißt es: Besatzung. Unter Kaserne versteht man vielmehr den Einzelkomplex; bei Besatzung immer den gesamten Stadtteil.

Eine Besatzung kann also aus mehreren Baracken bestehen. Kaserne = Kaserne. Im Österreich-Ungarn wurde der Begriff ubi wo (aus dem Lateinischen) früher für Kaserne und militärische Unterkünfte verwendet. Zu dieser Zeit enthielten die Baracken - neben Waffenarsenalen, Toiletten und Bädern - noch alles, was die Teams für ihr tägliches Überleben bräuchten. Je nach Wetterlage übernachteten die schlichten mittelalterlichen Krieger und Landstreicher im Freien oder im Schutze von Baumstämmen, Steinen, Scheunen oder Stallungen; die Beamten wohnten bei den Stadtbürgern oder bei gelandeten Aristokraten, die meist zelten.

Der Bau von Baracken beginnt in der heutigen Zeit Ende des XVII. Jh. mit der Entstehung sogenannter stehender Armeen, vor allem in Frankreich unter Ludwig XIV. Jh. wurden Baracken in großem Stil errichtet, aber im ehemaligen Deutschland (vor allem in Preußen) wurden sie meist nicht als Mannschaftsräume, sondern als Häuser für Militärs und deren Angehörige möbliert.

Jede der Familien hatte ein eigenes Raum und eine eigene Kanzlei, in der der Krieger mit seiner Ehefrau und seinen Kinder und manchmal auch mit anderen jungen Kriegern lebte. Jh. wurden Baracken in grösseren Räumlichkeiten gebaut, die ausschliesslich zur Aufnahme von Militärs diente. Im Schlafsaal für die Besatzungen gab es in der Regel auch einen Korporal; in den Treppenhäusern gab es Räume für Offiziere.

Während des Kaiserreiches nach 1871 wurden viele Kasernenanlagen wieder aufgebaut, so dass die Bundeswehr zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert bis auf wenige Ausnahmefälle nicht mehr in provisorischen Unterkünften unterkam. Ein typisches Kasernengebäude aus den 1930er Jahren für ein Battalion oder eine Dienststelle bestand in der Regel aus einem Personalgebäude, drei Firmengebäuden und einem oder zwei Dienstgebäuden.

Der Wächter war beinahe immer im Personalgebäude untergekommen, wenn sich dieses in der unmittelbaren Umgebung der Kaserne aufhielt. Im Kasernengebäude, in dem ein Infanterieregiment und der Stab des Regiments selbst aufgestellt waren, wurden neben dem Regimentsstabgebäude zwei weitere Besatzungsgebäude erbaut. Ein typisches Beispiel hierfür war die Estorfer Kaserne in Hamburg-Jenfeld (später als Teil der Lettow-Vorbeck-Kaserne umbenannt).

Der Bau der Kaserne erfolgte in der Regel auf drei Etagen, d.h. mit einem hohen Erdgeschoß und zwei Etagen darüber. Hier wurden die von den Wohneinheiten benötigten Bauten wie z. B. Motorfahrzeughallen, Waffen, Werkstätten, Ställe etc. erbaut. Häufig wurde auch ein Schießplatz in der Kaserne gebaut.

Wurden in einer Kaserne zusätzliche Mitarbeiter, z.B. ein Regimentstab, aufgenommen, wurde zu diesem Zweck ein eigenes Personalgebäude erbaut. Aufgrund der großen Zahl der in einer solchen Kaserne stationierten Offiziere wurde in der Regel ein ähnliches architektonisches Bauwerk für die Offiziersherberge/Casino erbaut. Typisch sind die Baracken aus dieser Zeit: Douaumont Kaserne in Hamburg Gebaut für ein Artillerieregiment für zwei dort ansässige Abteilungen: drei Besatzungsgebäude, ein Personalgebäude und ein Dienstgebäude pro Departement.

Außerdem wurden ein Personalgebäude für den Stab des Regiments und ein Offizierscasino errichtet. Bis zur Umwandlung der Kaserne in die Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr gab es in der südwestlichen Ecke einen kleinen Schießplatz. Hanseatenkaserne (ehemals Litzmann-Kaserne) in Hamburg Gebaut für eine Nachrichtenabteilung: drei Besatzungsgebäude, ein Personalgebäude und ein Servicegebäude. Mit der Aufrüstung Westdeutschlands während des Ost-West-Krieges wurde in den 50er und 60er Jahren ein umfassendes Neubauprogramm eingeführt, auch weil viele der militärischen Unterkünfte, vor allem in Großstädten, bereits von Besatzungstruppen der Westmächte oder -verbündeten nach 1945 besetzt waren oder nicht mehr genutzt wurden.

Wie bei der Luft-Waffe in den 1930er Jahren wurden viele neue Baracken (meist Bataillonsbaracken, im Unterschied zu den ehemaligen Regimentsbaracken) in Gebieten gebaut, in denen es nie vorher eine Garnison gegeben hatte, oft in oder nahe der Randzone, insbesondere im Bereich der ehemaligen US-Besatzungszone mit ihrer niedrigeren Besiedlungsdichte. In Ostdeutschland wurden die meisten der vorhandenen Baracken weiterhin von den Sowjets genutzt.

Die Unterkünfte in der Bundeswehrkaserne liegen heute in der Regel in einzelnen Blöcken von ein bis zwei Betriebsstärken. Soldatinnen und Soldaten werden separat nach Klassenstufen, Einsatz und Gender untergebracht. Auszubildende in der Basisausbildung oder in anderen Kurzkursen müssen sich in der Regel einen Raum in Gruppen von vier, sechs oder gar acht Personen teilen, während es in den Elterneinheiten noch vier- bis sechsköpfige Räume gibt.

Das Schlagwort "Kaserne 2000" oder "Stube 2000" bezieht sich auf den allmählichen Ausbau der bisher gewohnten Lounges zur Verbesserung der Lebensqualität. Abhängig von den lokalen Bedingungen und dem Ausmaß der Umbaumaßnahmen wird dies in unterschiedlicher Weise realisiert. Abhängig von der Kaserne gibt es entweder ein reines Wohngebäude oder solche, in denen sich die Diensträume des Unternehmens in der Regel im Erdgeschoß aufhalten.

In der Kaserne gibt es auch Sport- und Paradeplätze, medizinische Einrichtungen und Hilfseinrichtungen (OHG, UHG, Mannschaftswohnung, Freizeitbüros). Baracken sind in der Regel militärisch gesicherte Sicherheitszonen, die mit einem Zaun versehen sind und unter Bedrohung durch Schusswaffen gegen unbefugten Zutritt geschützt sind. Marinehäfen sind im Grunde auch Baracken, werden aber im Allgemeinen als Basen bezeichne.

Die Unterkünfte der Soldatinnen und Soldaten sind in der Fliegerei aus sicherheitstechnischen Gründen in der Regel physisch von den Plätzen abgetrennt. An einige Baracken schließt sich ein (Standort-)Trainingsbereich an, in dem die Anwärter ihre Gefechtsausbildung im offenen Land absolvieren und intensivieren. Die Kaserne Hervé de Weck / GL.

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