Bundeswehr Laden Berlin

Wehrmachtsladen Berlin

Schauraum der Bundeswehr in der Friedrichstraße: Kaum Besuch im teuren Schauraum der Bundeswehr Der Schauraum der Bundeswehr wurde am Abend des vergangenen Jahres in Gegenwart von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) eröffnet. Die Bundeswehr sucht hier in der Friedrichstraße junge Offiziere, Werbevideos und Glanzbroschüren. Die gut ausgestatteten Ausstellungsräume sollen dazu beitragen, den Fachkräftemangel zu mindern.

Doch der Schauraum zieht kaum Jugendliche an. Häufig ist kein Besuch im Haus. Vom Beginn bis Ende der zweiten Januar-Woche hätten 1? 681 Menschen den Ausstellungsraum besichtigt, also gut 40 pro Tag. Ausgaben: Für den Schauraum der Bundeswehr sind bisher rund 250.000 EUR angefallen.

Der Mietpreis allein betrug von der Jahresmitte 2014 bis anfangs Feber 2015 39.700 EUR. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums kostet der Ausbau der Ladenfläche inklusive Serverschrankausstattung und Tankverkabelung 53.115 EUR. Einrichtung: Die Einzelausstattung mit Möbel sowie Leuchtschrift außen und innen im Ausstellungsraum kostet 31.517 EUR.

Die Bundesregierung hat für die IT-Ausstattung 45.200 EUR bezahlt. Für die Promotion des Showrooms zahlten sie 19.810 EUR. Es gab Reklame auf den Radiostationen KissFM und KissFM sowie auf den Sendern der U-Bahn und der U-Bahnen. Mitarbeiter: Ein Kapitän ist hauptberuflich im Ausstellungsraum beschäftigt.

In der Zeit von November bis zum Juli wurden rund 3.000 Stunden mit unterschiedlichen Noten benötigt. Unter der Annahme einer Einstufung in die niedrigste Erfahrungsebene kostet dies gut 68.000 EUR. Schließlich haben 45,8 Promille der Begrüßung mit den teilnehmenden Beamten über eine eventuelle Karriere bei der Bundeswehr gesprochen. Dies alles kündigte Steffen Kampeter (CDU), der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, auf Antrag der Abgeordneten Gesine Lötzsch (links) an.

Diese Werbekampagne ist der Bundeswehr viel Geld wert. Deshalb ist sie auch sehr wichtig. Monatlich umgerechnet. Dazu gehören die Shopmiete für den 66 qm großen Ausstellungsraum sowie 12 Zimmer für die Berufsberater auf einer Gesamtfläche von 289 qm und vier Tiefgaragenplätze unmittelbar am Hauptbahnhof Friedrichstraße. Laut ihm ist das Showroom-Projekt ein langfristiges Unterfangen. Die Mietvereinbarung zwischen der BIBB und dem Grundbesitzer Deka-Immobilien hat eine Laufzeit bis zum 31. 8. 2024 Die Bundeswehr ist nur Untermieterin.

"Man kann davon ausgehen, dass der Pachtvertrag im gegenseitigen Einvernehmen verlängert wird", kündigte er an. Die Bundeswehr musste übrigens keine Anzahlung leisten. In und um den Ausstellungsraum herum sind bereits beträchtliche Summen angefallen. Laut Kampter kostet allein der Ausbau der Ladenflächen 48? 000 EUR, die Ausstattung des Ausstellungsraumes kostet individuell rund 1.800 EUR, die Außenbeleuchtung mit dem Schriftzug "Wir.

In Deutschland" wurde für 9116 EUR gebucht. Die Bundeswehr hat über vierzigtausend Dollar für die IT-Ausstattung bezahlt. Mit den bereits angefallenen Personalaufwendungen, die die Lötzsch-Mitarbeiter mit 68.000 EUR glaubhaft kalkulieren, wurden bis anfangs MÃ? Damit würde der Ausstellungsraum bisher gut 3.000 EUR pro Tag kosten - mehr als das monatliche Bruttoeinkommen eines Berner.

Wie das Bundesministerium der Verteidigung am Dienstag auf Antrag mitteilte, hat es keine konkreten Angaben zu den Personalaufwendungen gemacht. Laut Gesine Lötzsch, Bundestagsabgeordnete in Lichtenberg, die auch Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Bundestages ist, wird hier viel zu viel investiert.

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