Bundeswehr Restposten Lager

Restposten der Bundeswehr

Militär-/Zivilschutzdecken ,neu. haben auch Armeezelte und das entsprechende Feldbett auf Lager. Eine Lagerung oder Entsorgung der Waffen wäre teuer. mit Kastenschloss, neuwertig aus Bundeswehrbeständen. Armee-Depots, das größte US-Militärdepot.

Rüstungslieferungen in den Irak: Schrott für die Kuren

Die Europäer wollen die kurdischen Peshmerga-Milizen im Krieg gegen die terroristische Gruppe des islamischen Staates mit Gewehren ausrüsten. Aber die diskutierte militärische Ausrüstung ist nicht gerade State-of-the-Art: Deutschland hat sie. Die islamischen Staaten (IS) sind besser ausgestattet, organisierter und viel aufgeschlossener und grausamer als die bisher bekannt gewordenen Terroristen.

Damit der rasche Vormarsch der IS gestoppt werden kann, wollen mehrere Länder Europas nun ihren Gegnern, insbesondere der kurdischen Truppen der Peschmerga, Rüstungsgüter ausliefern. Die Peschmerga ist der IS weit überlegen. Besonders die HUMVEE, gepanzerte Geländewagen und die US-Kampfpanzer vom Type M1 Abrams haben den kurdischen Soldaten wenig auszusetzen.

Der Peschmerga selbst hat überwiegend Tonabnehmer und Geländefahrzeuge umgebaut. Deine Ausrüstungsgegenstände sind kaum in der Lage, die Kriegsmaschine der IS zu zerstören. Die deutsche Regierung wird in den kommenden Tagen bekannt machen, welche Rüstungsgüter sie bereitstellen wird. Der Mailänder ist eine gepanzerte Boden-Boden-Rakete aus den 1970er Jahren. In Deutschland gibt es noch grössere Bestände dieser Waren.

Die Bundeswehr hat nun aber damit angefangen, auf ein anderes Raketenmodell umzustellen. Zusätzlich zum Nachfolgemodell Mailand 2 werden auch die Israelis eingesetzt. Das ursprüngliche Mailand wurde hauptsächlich in Ostdeutschland eingelagert, um einen Sowjetpanzerangriff während des Krieges abzuwehren. Die Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen ist nur eine der derzeitigen Aufgabenstellungen der Bundeswehr.

Bei den neuen Typen für diese Aufgabenstellung, Mailand 2 und Spitze, scheint die Versorgung mit älteren Milanen nicht mehr nötig zu sein. Der alte Panzernacker der Bundeswehr ist ein ausgelaufenes Modell. Auch die Bundeswehr entsendet ihre Überreste in den Irak. Eine Lagerung oder Entsorgung dieser Waffe wäre aufwendig.

Ein angenehmer Seiteneffekt ist jedoch, dass Deutschland mit der Auslieferung über die Waffe verfügen kann und dennoch einen positiven Einfluss auf die Politik hat. Und eine, die nichts kosten wird - denn die alte Rakete ist ja schon lange gezahlt. Wie weit der Mailänder der Peschmerga wirklich weiterhelfen kann, ist jedoch zweifelhaft. Die US-amerikanische Abrams-Panzer, eine der schwerste Waffe der IS, hat zum Beispiel ein Raketenabwehrsystem wie die der Milana.

Zusätzlich zum Mailand werden auch Geräte wie z. B. Nacht-Sichtgeräte und kugelsichere Weste an die kurdischen Behörden verschickt. Nach einem Spiegel-Bericht, der sich auf Bundeswehrquellen bezieht, sind auch diese Weste zum Teil überholt. Damit schickt Deutschland offenbar das, was die Bundeswehr nicht mehr braucht, in den Irak.

Die Sturmgewehre im klassisch hölzernen Look aus den 1940er Jahren gelten als wirkungsvoll, aber die kurdischen Soldaten haben schon genug von dieser Pistole. Vor allem neugierig: Das österreichische Heer will die kurdischen Soldaten mit einer Auslieferung von MG 42 ausstatten. Die auch Hitler-Sägen " genannten Maschinen wurden von der damaligen Bundeswehr im Zweiten Weltkrieg verwendet und in den 1960er Jahren nach Italien geliefert, wo sie vom militärischen Einsatz bis zu ihrer Entsendung in den Irak genutzt wurden.

Was die Peschmerga dabei haben, sind über 70 Jahre alte Gewehre. Sie werden mit doppelten Büchsen gestützt wie die Jäger selbst. Sie sind eine Schutzmaßnahme für den westlichen Teil. Sollte die IS auch die kurdische Region überschwemmen, würden die Gewehre unweigerlich in ihre Hand geraten.

Dies befürchtet auch Jan van Aken, der außenpolitische Pressesprecher der Linken: "Die Lieferung von Rüstungsgütern, die wir jetzt schon in wenigen Tagen in den Händen von IS finden können, ist äußerst gefährlicher Actionismus. Dann würden die veralteten Waffensysteme das Waffenarsenal der Jihadisten zumindest kaum stärken. Die kurdischen Soldaten, die gewillt sind, gewaltsam für ihren eigenen Zustand zu kaempfen, koennten mit den zur Verfuegung gestellten Mitteln ihre Forderung wahrscheinlich nicht militaerisch durchsetzen.

Auch interessant

Mehr zum Thema