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Details zur PM: Uni Hohenheim Die heißen, trockenen Sommermonate machen ihnen nichts aus, ganz im Gegenteil: Die tropische Zeckenart der Art ist bei diesem Wetter zu Hause - und könnte sich in Zukunft auch in Deutschland durchsetzen. In diesem Jahr haben Forscher der Uni Hohenheim in Stuttgart und ihre Mitarbeiter am Mikrobiologischen Bundeswehrinstitut in München sieben Proben gefunden.

Die Zeckenexperten der Uni Hohenheim und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr (IMB) in München setzen zurzeit sieben Ticks ein. Sie sind eine Art der tropischen Zecke der Art Hyalomma.

"Von den sieben Ticks, die wir zweifellos feststellen konnten, gehören vier der Spezies Yalomma marginalatum und eine der Spezies Yalomma rufipes an. "Wir hatten damals nicht mit dem Auftreten von Ticks von Hyalomma hier in Deutschland gerechnet. "Die Zeckenart könnte nach Deutschland kommen", fürchtet Prof. Ute Mackenstedt, die an der Uni Hohenheim als Fachärztin für Parasitologie tätig ist.

"Aufgrund der globalen Erwärmung können wir in der Regel mit immer mehr Hitze liebenden Ticks rechnen. Das ist eine gute Idee. Auf diese Weise können wir beurteilen, ob sie sich im Falle einer weiteren globalen Erwärmung mit immer trockeneren und heißeren Zeiten in Deutschland durchsetzen werden. "Das Vorkommen der Hyalomma-Zecke in Deutschland im Jahr 2018 schreibt sie dem heissen, trocknen Winter zu.

"Die Zecke bevorzugt eine niedrigere Feuchtigkeit als die Zecke, die wir haben. Dieses Jahr ist das lokale Wetter daher sehr günstig für die Lebensumstände dieser Bären. "Gefährliche Erreger einer gefundenen Hyalomma-Zecke In Deutschland sind viele Menschen als Träger von gefährlichen Erkrankungen wie Borreliose oder FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) bekannt.

Bei den Krankheitserregern handelt es sich um noch nicht nachgewiesene Pathogene in den Sorten Himalomma marginalatum und Himalomma rufipes. 2. Die beiden Spezies sind besonders wichtig für das hämorrhagische Krim-Kongo-Fieber, das arabische hämorrhagische Fieber und eine Zeckenkrankheit. Sie sind auch ein wichtiger Träger von Tropenkrankheiten bei Nutztieren. Der IMB-Arzt und Molekularbiologe PD Dr. Gerhard Dobler hat dazu keine gute Nachricht: "In einem der Fundstücke konnten wir den Pathogen einer Tropenform des Zeckenfleckfiebers aufspüren.

Wenigstens die gefährlichen Krankheitserreger des Blutfiebers sind jedoch noch nicht aufgedeckt. "HAUPTGRUND: Himalomma marginalatum und Himalomma rufipesHyalomma marginalatum und Himalomma rufipes sind in den ariden und semi-ariden Regionen Afrikas, Asiens und Südeuropas zuhause. Beide Spezies werden in der Region Eurasien als bedeutende Träger des Krankheitserregers des Krim- kongo-hämorrhagischen und des Alkhumras, dem Krankheitserreger des arabischen Blutfiebers, angesehen.

Der erwachsene Zecke saugt hauptsächlich von großen Tierchen ab. Die Tiere verwenden das selbe zur Blutsaugung und verbleiben bis zu 28 Tage auf ihrem Gastgeber und können so mit Wandervögeln nach Deutschland gebracht werden.

vorgeschichte: Gesundheitsforschung - Hauptthema an der Uni HohenheimGesundheitswissenschaften sind einer der drei Schwerpunkte an der Uni Hohenheim. Das Konzept der Uni Hohenheim folgt dem One-Health-Konzept - einem holistischen Konzept, das Mensch und Tier, Nahrung, Umweltschutz und Gesundheitswesen gleichermassen einbezieht.

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