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Bundeswehr auf der Suche nach ihren Heroen Vor ihr stehen mehrere hundert Mann. Erst vor vier Tagen, als sie das Bundeswehrlager in Afghanistan besuchte, berichtete die Abwehrministerin. Dort ging sie auch zur Erinnerungstafel für den Ackerjäger Tobias lagenstein, ein "einfacher Teller", umgeben von Souvenirs von Mitstreitern. "Zukünftig wird der Ortsname Lagstein nicht nur auf einer Erinnerungstafel am hinduistischen Kusch, sondern auch auf einer großen Fläche am Eingang der hannoverschen Baracke erscheinen.

Zum ersten Mal in der Bundeswehrgeschichte tragen die Kasernen damit den Titel eines bei einem Einsatz im Ausland gefallenen Bundsoldaten. Der hannoversche Militärjäger Tobias lag in Afghanistan, der 2011 bei einem Sprengstoffangriff ums Leben kam. Es geht um mehr als nur die Namensänderung einer Immobilie oder einer Hand voll von neuen Namensschildern.

Aus diesem Grund unterschreibt sie auch die neue Traditionsverordnung der Bundeswehr in der gleichen Kasernen. Das Dekret legt fest, wer und worauf Bundeswehrsoldaten besonders stolz sein können und welche Flaggen und Fotos sie im Wohnzimmer aufhängen dürfen. Die jungen Soldatinnen und Soldaten haben manchmal das Image des Jägers vor sich, sagt Dirk Waldau, Kommandant der Militärschule.

Die Bundeswehr war damals an vorderster Front dabei. Die Bundeswehr wurde vor fast einem Jahr durch den Prozess um Franco A. geschüttelt. Er hat aber bewiesen, wie schwierig die Bundeswehr mit Brauchtum ist. In den eigenen Reihen und in der über 60-jährigen Historie soll die Bundeswehr nach ihren Heldinnen und Heldinnen Ausschau halten.

"Die Bundeswehr kann darauf unbegrenzt Stolz sein", sagt sie, "also sollten die Bundeswehrsoldaten weiter mit den Mitgliedern der Wehrmacht verhandeln, sie sollten darüber denken und wiegen. Auf jeden Fall steht der Ortsname Lagenstein nun für den Traditionswandel der Sängergruppe. Der Anstoß für die Namensänderung kam von den örtlichen Militärs.

"Es gibt keinen schöneren Ort für diese Baracken. "Der neue Titel bringt auch die operative Realität der Soldatinnen und Soldaten etwas mehr in die Nähe der Bevölkerung. Bundeswehrsoldaten setzen in den Missionen ihr eigenes Risiko ein. Mehr als zwei Jahrzehnte Bundeswehrkaserne in Deutschland führen jedoch noch immer die Bezeichnung Wehrmachtssoldat, und nicht alle werden als militärischer Widerständler gezählt.

Eine Namensänderung scheiterte bisher an den Militärs und den Stadtverwaltungen.

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