Bundeswehr Taschenkarten

Taschenkarten der Bundeswehr

Benutzungsregeln und Taschenkarten Berlin, 30.05.2011, Deutschland. Im Militärbereich definieren die Rules of Engagement (RoE) die Vorschriften für den Gebrauch von Streitkräften und Zwangsmassnahmen in einer Mission. Sie können somit das völkerrechtliche Bekämpfungsverbot für bestimmte Zielpersonen widerspiegeln, die Macht zur Abwehr legitimer Militärziele beschränken, den Gebrauch von bestimmten Rüstungsgütern untersagen oder festlegen, welche Führungsebene den Gebrauch von bestimmten Waffensystemen zulässt.

RoEs sind in der Regel im Einsatzplan für eine bestimmte Mission festgelegt und wenden sich an die Truppenleiter der Einsatzkräfte. Ihre Inhalte werden den jeweiligen Bundeswehrsoldaten regelmässig in einem Dokument zugestellt, das in die Hosentaschen passt, der sogen. Zur Vorbeugung gegen eine Bedrohung der Kämpfer durch Gegenspieler, die ihre Kampftaktik an RoE- und Taschenkarten anpassen, werden sie in der Regel klassifiziert.

Im Falle multinationaler Operationen, die in der Regel auf einem Mandat der UNO und/oder der Vereinbarung des betreffenden Territorialstaats beruhen, werden die Regeln für den Auftrag von den UNO und/oder den involvierten Regionalsicherheitsorganisationen ausgearbeitet und gegebenenfalls an nachfolgende Ereignisse angepaßt. Die UNO, die NATO und die EU haben eine Reihe von möglichen Regeln, aus denen die für den jeweiligen Einsatzfall geeigneten RoEs ausgewählt und unter den teilnehmenden Ländern bestimmt und vereinbart werden.

Pocket-Karten werden verwendet, um den Bestand der RoE an Militärs zur Verwendung zu übertragen. Diese sind nicht mit den Regeln des Engagements gleichzusetzen, deren Inhalte für die betriebliche Praxis gedacht sind. Taschenkarten spiegeln in der Regel die Ausführung des Auftrags aus dem Völkerrechtsmandat wider und repräsentieren die erlaubten Massnahmen für den militärischen Gewaltgebrauch zur Durchführung des Auftrags sowie die Notfallhilfe.

Der Soldat wird über den Umfang der mitgeführten Pocket Card in der Hose informiert. Damit wird der Karteninhalt - sofern er ein gewisses Benehmen anordnet - zu einem bindenden Kommando für sie.

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