Bundeswehr Wolf

Wehrmacht Wolf

Bei dem Wolf gl handelt es sich um ein Mercedes-Benz Militärfahrzeug der Bundeswehr und anderer Landesorganisationen. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte>[Bearbeiten> | | | Quellcode bearbeiten]> Bei dem Wolf glüht ein Mercedes-Benz Militärauto, das von der Bundeswehr und anderen Landesorganisationen eingesetzt wird. Das Geländefahrzeug ist eines der "dritten Generation" der Radfahrzeuge und eine Spezialentwicklung der Mercedes-Benz-G-Klasse. Ausgehend vom G-Modell wurden der Servo als KSK-Transportfahrzeug und der Enok als Schutzfahrzeug entwickelt.

Nach der Teilnahme des Mercedes G an der Tenderausschreibung in den 70er Jahren, die zur Anschaffung des VW Polecat geführt hatte, wurden die " dritte Fahrzeuggeneration " in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts weiterentwickelt. Darunter ein Geländewagen, der den 0,5 t gl LKW (VW Iltis), 0,75 t gl LKW (Kraka) und 0,4 t PKW (VW 181) austauscht.

Geplant war, insgesamt rund 1 7.000 Wagen zu besorgen. In den frühen 90er Jahren entschied man sich für Mercedes-Benz mit rund zwölftausend Wagen. Der Mercedes-Benz 250 GD Wolf der W 460er Reihe wurde in vier Versionen an die Bundeswehr ausgeliefert. Zusätzlich verfügen die Wagen über einen von der Normalbeleuchtung getrennten Camouflage-Lichtkreis.

Das Bordnetz des Wolf ist mit 24 V versorgt und erfüllt damit den Bundeswehreinsatz. Der Wolf ist für eine lange Lebensdauer stabil konstruiert; auf Luxusmerkmale wurde bewusst bewusst verzichtet, was sich in den Sitz- und Türfüllungen wiederspiegelt. In den ersten vier Versionen wurde der Wolf mit so genannten Setup-Kits ausgerüstet, um den Bedürfnissen des entsprechenden Gerätes zu entsprechen.

Die Traglast und die Zahl der Sitze im Wolf verändern sich je nach Einstellung und Aufgaben. Bei Fahrzeugen mit Funkgerät, wie dem SEM 80/90, befinden sich zwei Zusatzbatterien im Tragrahmen des Funkgeräts, die durch einen Taster im Fussraum vom Bordstromnetz abgetrennt werden können. Diverse Aufbausätze werden mit Schienensystemen am Auto angebracht und können in kürzester Zeit abgenommen werden.

Es ist der Ersatz des FOA (Vehicle Orientation System) auf VW-Iltis-Basis und wird als Ausrüstungsfahrzeug für die Patriotenstaffeln der Bundeswehr eingesetzt. Als die Bundeswehr in den 1990er Jahren zunehmend im Ex-Jugoslawien eingesetzt wurde, wurden die Begrenzungen des Wolfes deutlich. Aufgrund der zusätzlichen Rüstung (MSA) war das Auto schwer unterfordert und musste stärker angetrieben werden.

Doch auch die umgerüsteten Wagen des Special Forces Command haben diesen Mangel gezeigt. So wurde für den neuen Mercedes-Benz 290 GD (LL SAN) ein Fünfzylinder-Dieselmotor mit einer Leistung von 70 kW (95 PS) und für den Lastkraftwagen "gl light" "KSK" (MB 290 GDT) ein Fünfzylinder-Dieselmotor mit Aufladung aus der Reihe B461 ausgewählt.

Im Jahr 2003 wurde der "KSK-Wolf" durch das Aufklärungs- und Kampffahrzeug Serval (AGF) ersetzt, ein Sonderumbau des CDI Modells vom Typ CDI-G270. Seit Ende 2008 wird der Mercedes-Benz CDI 280 CDI "Greenline" im Zuge der Umstellung der Bundeswehrflotte auf Leasing-Fahrzeuge an diverse Aggregate vergeben. Das Modell ist ein Nutzfahrzeug und kein militärisches Einsatzfahrzeug wie der "Wolf".

Die jüngste Schutzvariante des Wolf SSA ist die Fortentwicklung des Wolf SSA zu einer Fahrzeug-Familie. Zusätzlich zu diesen Varianten hat die Bundeswehr weitere Ausstattungsvarianten beschafft. Der Wolf ist mit mehr als 50 Varianten neben dem gepanzerten Transportfahrzeug M 113 an zweiter Stelle in der Bundeswehr. Die zunehmende Zahl von Auslandseinsätzen hat gezeigt, dass der Wolf nicht ausreichend Schutz hatte, um seine Aufgabe im Patrouillen- und Verbindungsservice zu erfüllen.

Die von Garant entwickelten Wagen wurden mit adaptierten Schutzblechen und kugelsicherem Glas ausgestattet. Damit waren die so ausgestatteten Wagen mit dem zusätzlichen MSA rundum gegen Kern- und Splitterprojektile sowie Antipersonenminen geschützt. In Absprache mit den Truppen wurde unter der Federführung des Bundesamtes für Wehrtechnik e. V. eine Schutzlösung für die Wagen mit Stahlblechen gegen Späne, Antipersonenminen und zum Teil gegen Handfeuerwaffen vor Ort im Einsatzgebiet erdacht.

Das bereits ab Lager im Auto integrierte Schutzpaket schützt vor Handfeuerwaffen nach St ANAG 4569 Level 1 sowie nach der Ausrüstung einer Minenschutzausrüstung auch vor der Mine. Die Versteigerung von Altfahrzeugen erfolgt über die Versteigerung der Bieter. Die Registrierung von Wolf-Geländefahrzeugen mit Dieselmotoren im Zivilbereich unterliegt Beschränkungen.

Weil Kraftfahrzeuge der Bundeswehr von den gültigen Abgasvorschriften der StVZO befreit sind, gibt es keine gültigen Abgasklassen. Aufgrund der geänderten Einstellung des Dieseleinspritzsystems stimmen die Triebwerke nicht mit denen der kommerziellen Mercedes-Benz G-Klasse überein. Bisher konnten solche Wagen als Lastwagen mit einer Verladefläche und max. 3 Sitzplätzen angemeldet werden. Auch frühere Bundeswehrwagen in Olivengrün, mit Tarnung oder mit Kommandoluke benötigen eine Ausfuhrgenehmigung.

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