Deutsche Soldaten Uniform

Bundeswehr-Uniform

Bundeswehruniformen im Ersten Weltkrieg 1914-1918 Weltkrieg I1914-1918 Bei Kriegsausbruch im August 1914 wurde die deutsche Wehrmacht einheitlich in feldgraue Uniform angezogen, die in Preußen am 24. Januar und 17. April 1910 durch einen Auftrag des "Allerhöchsten" Kabinetts vorgestellt wurde. Jäger und berittene Jäger sowie Scharfschützen bekamen graugrüne Uniform. Sämtliche Kleidungsstücke hatten Druckknöpfe und Beschläge aus stumpfem oder weißem oder versilbertem Blech.

Die Schnittführung bleibt im Wesentlichen gleich, ebenso der Hals- und Schultergurt, aber die markanten Ärmelbündchen werden durch glatte, umgedrehte Ärmelbündchen abgelöst und die Schnüre an den Gesäßtaschenpatten entfallen. Die Unterscheidung beschränkte sich wieder auf den Halsband (und teilweise auf die Schultergurte), und die Vorderknöpfe wurden durch ein Lätzchen abgelöst. Die Tasten waren aus matt gefärbten Metall oder grau lackiert.

Die gleiche Ordnung schaffte auch die noch existierenden bunten Trikots, die von Mitgliedern des Landsturmes und der Landeswehr angezogen wurden, ab und legte eine komplette graue Uniform fest, die nach dem Kriege zu tragen war. Auch wenn dies nicht geschah, wurde eine beachtliche Zahl dieser Trikots produziert und gelagert, die später von einigen Beamten und Besatzungen des Freien Korps zu tragen waren.

Bei der M.1910 waren die Anzüge Halsbänder, Zöpfe usw. grundsätzlich wie bei den Anzügen der Vorkriegsjahre. Ältere Beamte hatten ihre traditionellen Goldstickereien auf rote Kragenteile, während Stabsbeamte ebene Kragenflicken in der Färbung ihres Vorkriegs-Tunika-Kragens auftrugen. Auf feldgrauen Kragenteilen hatten die Beamten Zöpfe in mattem silbernem oder goldenem Stoff (auch für Generäle) aufgesetzt.

Der Stabsoffizier erhielt nun Stränge mit unterschiedlichen Mustern. Bei den anderen Rängen wurden die Stränge gekürzt. Beamte in Regimenten, die früher Silbergeflechte trugen, bekamen nun kurze Geflechte, während Regimente mit Goldgeflechten nun Silbergeflechte mit einer Goldkordel verwendeten. Regimentsoffiziere, die früher verschiedene Kragenstickmuster hatten, bekamen nun eine bestickte Version der Zöpfe.

Die Hauptunterscheidungsmerkmale zur Kennzeichnung der Soldateneinheit bleiben mit der EinfÃ??hrung der Uniform M.1915 die mit einigen Ãnderungen versehenen Umreifungsbänder. Jedes Bundesland hatte seine eigenen Farbtöne, was sich vor allem an der kreisrunden Cockade unter der kaiserlichen Kokade auf der Stirnseite der Mützen und Feldmützen und auf der rechten Helmseite ablesen ließ.

Diejenigen, die den Hunter Chako (außer in Sachsen), Pelzhut oder Ulan Chapka getragen haben, hatten eine oval geformte Cockade auf der Stirnseite der Kopfbedeckungen. Auch in die Bindung der Schultergurte einiger Offiziere wurden die Landesfarben verarbeitet, Rangunterscheidungszeichen auf den Krageninsignien der Jacken, auf dem Neuverpflichtungsabzeichen, Schwertknoten, Trompetensaiten und teilweise auch auf Trommel.

Die Kopfbedeckungen wurden im Einsatz mit einem grauem, teilweise aufgedruckten oder gestempelten Deckel mit folgender Kennzeichnung, Schrift und Ziffer versehen: für Linieninfanterieregimente: die maurische Zahl. für Reserveinfanterieregimente: Die von den Gardeeinheiten nicht getragenen Plaketten waren zunächst in roter Farbe, wurden aber im Aug. 1914 auf grüne Farbe umgestellt, bevor sie durch den Befehl des "Obersten Kabinetts" vom 27. Oktober 1916 gänzlich aufgehoben wurden.

In der ersten Kriegshälfte wurden die Helme mit preiswerteren Werkstoffen gefertigt und graue Lackierungen vorgenommen. Die Helmschale war dann aus Metal - oder öfter - Filzhutstümpfen. Die Kugelspitze wurde oft von vorne abgenommen. Statt der unverkennbaren Kopfbedeckungen für Officers und Portepee NCOs tragen sie eine Mütze mit Schleife und Schnur in der Färbung der Waffenart oder des Regiments mit zunächst schwarzer und dann feldgrauer Lederspitze.

Diese Mütze wurde auch von anderen Reihen außerhalb des Dienstes benutzt, sonst hatten sie eine abgerundete, centerless Feldmütze. Die Landsturm-Teams hatten eine Regenschirmmütze aus einem schwarzen Wachstuch mit einem silbernen oder messingfarbenen Landwehrkreuz auf der Front über der Landcockade. Kurze Zeit vor der Verdunschlacht im Frühjahr 1916 erhielten die deutschen Soldaten den neuen Helm aus Stahl, der mit einer weiteren Frontverstärkung für die Beobachter ausstattete.

Es wurde oft mit einem Bezugstuch oder mit einem quadratischen Camouflage-Muster gemalt. Sie wurde nach dem Kriege den Reitern übergeben. Im späteren Verlauf des Krieges wurde die Kragenspitze oft auf "Winkel" an den Kragenspitzen verkleinert. Bei der Uniform M.1915 wurden die Kragenabzeichen nicht verwendet, aber diejenigen, die das Recht hatten, sie zu tragen, setzten die Spitzen der Rangunterschiede am Halsband fort.

An den Kragenteilen, die Schutzstränge aufwiesen, wurde die Düse waagerecht über und unter den Strängen platziert. Generäle und Feldmarschalls hatten auch das Recht, die Uniform der Regimente zu führen, deren Oberkommandierender sie gewesen waren.

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