Fuhrpark der Bundeswehr

Flotte der Bundeswehr

Sind Sie bei BwFuhrparkService richtig? In Kaufbeuren hat die Bundeswehr ihre Flotte an das Mobilitätszentrum der Bundeswehr-Fuhrpark-Service GmbH übergeben. Bundeswehrflotte kurz vor dem Bankrott Der seit drei Monate tätige Flottenkonzern der Bundeswehr könnte am Rande des Finanzkollapses stehen. Das Unternehmen Fuhrparkservice wird den zivilen Fuhrpark der Bundeswehr administrieren und damit den Verteidigungsetat in den kommenden zehn Jahren um eine Mrd. EUR senken.

Flottenmanager Jürgen Kieschoweit gab in Berlin eine " nicht kritische Anlaufsituation " zu.

Laut der Bundeswehr gibt es Schwierigkeiten beim Personaltransfer. Auch in der Kooperation mit der Bundeswehr gebe es Schwierigkeiten, machte er deutlich. Hierin fordert das Büro die Annullierung von Angeboten für den Kauf von Neufahrzeugen. Bis Ende August sind nach einer Mitteilung des Bundesministeriums der Verteidigung über die Flottengesellschaft 1,07 Mio. EUR Verlust erlitten.

Ende 2003 wird ein Fehlbetrag von bis zu 6,3 Mio. EUR prognostiziert. Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) liess inzwischen den Beschaffungsvorschlag für den Kauf des neuen Infanterie-Fahrzeugs für die Bundeswehr an den Budgetausschuss weiterleiten. Für die Neuentwicklung des Infanterie-Fahrzeugs (NSPz) werden 198,3 Mio. EUR veranschlagt.

Bundeswehr privatisierte Fahrzeugflotte - Allgäu - Kampfflughafen im Allgäu

  • Auch die Bundeswehr hat ihre Flotte an das Mobilitätszentrum der Bundeswehr-Fuhrpark-Service GmbH in Kaufbeuren übergeben. Die Firma mit vier Managern und rund 100 Autofahrern hat über 150 Neuwagen, 25 Spezialfahrzeuge und derzeit 35 Altfahrzeuge verschiedener Klassen. Das Fahrzeug (teilweise mit Chauffeur) wird an rund 50 Bundeswehrstellen im Allgäu und im südlichen Teil Oberbayerns verliehen.

Bald soll das Mobilitätszentrum noch 20 weitere Büros im Großraum Landsberg und Lagerlechfeld beliefern, so Dr. Jürgen Kieschoweit, geschäftsführender Gesellschafter der Gesellschaft mit Sitz in Troisdorf bei Bonn und deutschlandweit tätig. Initiiert wurde die Fahrzeugflotte von Ex-Verteidigungsminister Scharping. Dabei wurden beide "Systeme", d.h. die bisherige Art der Fahrzeugadministration durch die Bundeswehr und die aus der Bundeswehr ausgegliederte heutige Variante, gegenüberstellen.

Es stellte sich heraus, dass ein privater Flottenbetrieb "unter 50 Prozent der vorgesehenen Kosten" lag.

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