Liegenschaften Bundeswehr Verkauf

Immobilien Bundeswehr Verkauf

In der Regel möchte ein Makler eine Wohnung so schnell wie möglich verkaufen. Wachstumspläne: Bundeswehr will Immobilien halten Tatsächlich sollten viele Orte geschlossen werden. Seitdem die Bundeswehr bis 2024 wächst, will das Bundesministerium der Verteidigung mehr Grundstücke beibehalten. Die Bundeswehr soll in den nächsten Jahren auf 198.000 Mann bis 2024 anwachsen.

Im Monat April waren es 179.000. Obwohl das Wachstum zurzeit recht schwer ist, haben die Pläne Einfluss auf die Bundeswehr.

Nach einer heute vom Bundesministerium veroeffentlichten Aufstellung werden einige Gebaeude und Grundstuecke doch nicht uebergeben. Für eine Vielzahl von Objekten werden die Stilllegungspläne überprüft. Die Bundeswehr wird die Bauten an fünf Orten beibehalten, obwohl bisher eine Schliessung geplant war. Hierzu gehören ein Verwaltungsgebäude in München, die Peter-Bammkaserne in Münster, Niedersachsen, zwei Objekte in Koblenz und eine Baracke in Schleswig-Holstein e. V..

Hans-Peter Bartels, der Wehrbeauftragte des Bundestags, sagte dem ARD-Hauptstadtstudio, es sei absolut erforderlich, den Raumbedarf der Bundeswehr noch einmal zu prüfen, um nichts zu verschenken, was noch genutzt werden kann. "Ein attraktives Bundesheer, das in absehbarer Zeit etwas grösser werden soll - so eine grössere Bundeswehr benötigt etwas mehr Boden.

Wenn sich die Wohnsituation verbessern soll, muss noch mehr Raum geschaffen werden. Immobilien und ganze Areale sollten stillgelegt werden. In der neuen tabellarischen Aufstellung mit 48 Objekten wird aber auch klargestellt, dass an vielen Stellen noch einmal überprüft werden soll, ob die Bundeswehr die Bauten und Flächen noch ausreicht. Verteidigungspolitischer Sprecher der Gruenen, Tobias Linder, sagte, die Bundeswehr auf der einen seiten, auf der anderen seiten muessten sich auf Ankuendigungen stuetzen koennen.

Bei einigen Objekten sind die Unsicherheiten nun behoben: Auch die Bundeswehr braucht mehr Raum, weil viele Bundeswehrsoldaten nicht mehr in der Kaserne wohnen und manchmal lange Fahrten in Kauf nehmen müssen.

Zeitschrift Mrd. Euro fliessen in die Liegenschaften der Bundeswehr

Auch für das Bundesinstitut für Immobilien (BImA), das zum Geschäftsfeld des Bundesfinanzministeriums zählt, war der 26. Oktober 2011 ein wichtiger Tag. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière präsentierte am heutigen Tag das "Stationierungskonzept 2011", einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Bundeswehr. Die Konzeption legt fest, wo und in welchem Ausmaß die Bundeswehr in Zukunft über einen Standort in Deutschland verfügt.

Von den Truppen verlassene Grundstücke gehen an das BImA. Sie ist seit 2005 für die Bewirtschaftung und den Verkauf dieser Umbauobjekte verantwortlich. Die Reaktion der deutschen Regierung auf eine Untersuchung der Bundestagsfraktion Buendnis 90 / Die Gruenen beschaeftigt sich nun mit dem Verkauf von Immobilien durch die Bundesagentur und liefert spannende Daten. "Bestens gerüstet für die durch das Einsatzkonzept der Bundeswehr im Jahr 2011 und den Abbau ausländischer Truppen verursachte Konversionswelle", sichert der Bundesimmobiliendienstleister in einer Self-Portrait.

Das Unternehmen profitiert dabei von der umfassenden und langjÃ?hrigen Erfahrungen in der Bearbeitung von Umwandlungsprozessen. Die Bundeswehr war zum Zeitpunkt der Verkündung der Einsatzentscheidungen im September 2011 noch an 394 Orten mit dabei. Die Bundesflagge soll kuenftig nur noch an 264 Militaerstandorten wehtun. Das Bundesinstitut für Immobilien veranstaltete bereits am Samstag, den 17. Januar 2012, zusammen mit der Bundeswehr und den betroffenen Kommunen die erste Umstellungskonferenz in Berlin.

Laut einer Presseerklärung der Organisatoren von "Conversion means the future" stellte sie ihre Instrumentarien, Nutzungsmodelle und Kooperationsoptionen vor, um "in Partnerschaft mit den städtischen Planungsbehörden die Liegenschaften zur nichtmilitärischen Nachnutzung zu bringen". Das Bundesinstitut hatte damals im Congress Center Berlin erklärt, dass es sich zum einen um die Vereinbarkeit der städtischen Strukturpolitik und der Stadtentwicklungsziele mit dem Nutzungsinteresse des BImA bemühte.

Bundesverteidigungsminister Matthias Geitz, der das Einsatzkonzept der Bundeswehr auf dieser Umstellungskonferenz 2012 noch einmal erklären konnte, hatte in Berlin ruhig beraten: "Die immobilienbezogene Durchführung der Standortbeschlüsse findet vorwiegend mittel- bis längerfristig statt. "Aber nun zu den von der deutschen Regierung am 1. Juni übermittelten Auskünften. Diese Daten beruhen auf einem Fragebogen von Britta Haßelmann, Christian Kühn, Tobias Lindner und deren Bundestagsfraktion Allianz 90/Die Grünen vormittags.

Nach Angaben der deutschen Regierung sind für den Aus- und Umbau der Objekte, die auch in den kommenden Jahren von der Bundeswehr weiter genützt werden sollen, Investitionen in die Infrastruktur in Höhe von rund 9,8 Mrd. EUR verbucht worden. Allerdings wurden und werden auch zukünftig Gelder für militärische Nutzungen aufgewendet, die nach dem stationären Konzept für 2011 stillgelegt werden müssen.

Aus dem Verteidigungshaushalt wurden nach Angaben der Regierung in den Jahren 2009 bis 2013 rund 229 Mio. EUR in diese Gebiete investiert. Davon werden in den Jahren 2012 und 2013 rund 36 Mio. EUR (16 Prozent) ausgegeben die offiziellen Begründungen für diese Finanzbeiträge des Bundes: Diese Dienste konnten nicht sofort nach der Beschlussfassung am 26. Oktober 2011 aufgelöst werden, so dass die Infrastruktureinrichtungen in der Regel über den Tag der Beschlussfassung hinaus in Betrieb bleiben.

Insofern kommen die vorgenommenen Investments den Anwendern bis zum Verkauf der Immobilien direkt zu Gute. "Nach der Publikation des Einsatzkonzeptes für die Bundeswehrneuausrichtung im Okt. 2011 und der anschließenden Ankündigung des zugehörigen Umsetzungsplans im Juni 2012 wurde deutlich, dass 134 Betriebe von der Schließung bedroht sein würden. Aufgrund der Tatsache, dass an einigen Stellen mehrere Liegenschaften geschlossen werden müssen, muss sich die Eidgenössische Technische Hochschule für Immobilien mit 158 Liegenschaften befassen, die bisher für militärische Zwecke genutzt wurden.

Laut Bund liegen die Schwerpunkte der Freisetzungen in den Jahren 2014 bis 2016, mit einem hohen Bürogebäudeanteil und zwei umfangreichen Praxisflächen (Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern und Ehra-Lessien in Niedersachsen) für 2014. "Angesichts der mit dem Umbau einhergehenden Belastungen" werden 2.923 Wohnhäuser mit 10.265 Wohneinheiten - davon rund 80 Prozent Einfamilienhäuser, Reihen-, Doppel- und 2-Familienhäuser; rund 20 Prozent davon sind Multi-Familienhäuser - vom BImA verwaltet.

Die Bebauung ( "verkaufte Fläche") an den in den Jahren 2008 bis 2014 veräußerten Gesamtkonversionsflächen liegt bei rund 2,1 %. Nach Angaben der Landesregierung hat das Bundesfinanzministerium im Berichtszeitraum 2008 bis 2013 aus dem Verkauf von Umwandlungsobjekten rund 970 Mio. EUR eingeworben. Nach Angaben der Zentralregierung geschieht dies "in Anbetracht der mit der Umstellung einhergehenden Belastungen" für die betreffenden Kommunen und Stadtteile.

Die dafür geplante Gesamtmenge ist auf vier Jahre und einen Betrag von 100 Mio. EUR beschränkt. Viele Umbaubeispiele aus den letzten Jahren belegen, wie gut eine Wiederverwendung von militärischen Gebäuden oder eine Freiflächenwiederverwendung von militärischen Liegenschaften konzipiert werden kann. Egal ob Leighton-Kaserne in Würzburg (Teile der früheren US-Kaserne wurden zum "Campus Hubland Nord" der Julius-Maximilians-Universität), ob die Kaserne Eberhard Finckh in Engstingen in Baden-Württemberg (hier wurde ein Industriepark geschaffen) oder die Graf-Häseler-Kaserne in Kassel-Niederzwehren (heute "Unternehmenspark Niederzwehren"): Das Leitmotiv der Bundesimmobilienagentur "Umbau bedeutet Zukunftsgestaltung " ist sicher kein Lippenbekenntnis.

Ein interessanter Gedanke hatte Jürgen Gehb, Sprecher des Vorstandes der BIBB, auf der Umstellungskonferenz vor zwei Jahren in Berlin vorgetragen. "Zum Bilderangebot "Umbau": 2 Ein altes, historisch beladenes Umbauobjekt der BIBB - die Gallwitz-Kaserne in Bonn-Duisdorf. In der ehemaligen Geschützkaserne befinden sich heute einige Bundesämter. Ehemals vom Bundesgrenzschutz bewohnte Flächen des Grundstücks sollen vom Immobilien-Dienstleister veräußert werden, eine Wohnanlage der Landeshauptstadt Bonn steht zur Diskussion.

Im Rahmen der Neuordnung der Bundeswehr musste auch die Marinefliegerstaffel 5 umziehen. Mit der Schlüsselübergabe und der Bundesdienstfahne verließen die Flieger am Mittwoch, 26. Mai 2013, Kiel-Holtenau. 2003 fand im Concress Center in Berlin die dritte Umnutzungskonferenz der Bundesimmobilienagentur 2012 statt.

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