Meersalzcreme Bundeswehr Kaufen

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Verabredungen Erst seit dem Start der Neuordnung der Bundeswehr wurde die notwendige Neuordnung - hier ist die Benutzung des Begriffs zulässig - der Produktion von Pharmaprodukten in der Bundeswehrapotheke anerkannt. Bild 1: Pharmacy German Armed Forces Hospital ulm. Der vorliegende Beitrag behandelt die veränderte Produktion von Pharmazeutika und medizinischen Erzeugnissen (Pharmazeutika) durch den Medizinischen Zentraldienst der Bundeswehr im großtechnischen Umfang; die Produktion im normalen Apothekenbetrieb durch Krankenhäuser der Bundeswehr und die Versorgungs- und Reparaturzentren für medizinisches Material wird beibehalten.

Zu diesem Zweck regelt die "Verordnung über den Apothekenbetrieb der Bundeswehr" (ZDv 49/63) aus den 7 und 8 der "Verordnung über den Apothekenbetrieb " die Produktion von patientenspezifischen verschreibungspflichtigen Arzneimitteln auf ärztlicher Verschreibung und die von im Umfang des Mangels ausgabebereiten Verpackungen. Während in der Vergangenheit in den Krankenhausapotheken der Bundeswehr noch marktfähige Produkte wie Acetylsalicylsäure oder Tabletten aus Paracetamol hergestellt wurden, erfolgte dies unter der Voraussetzung, dass sich die Rahmenbedingungen von denen heute erheblich abheben.

Durch die Verordnung des Referats Führungsstab III 5 des BMVg wurden die Rahmenbedingungen für die Produktion umdefiniert und das zu produzierende Produktportfolio an die Anforderungen von Einsatz- und Krisenszenarien angepasst. Bei der jährlichen Revision der so genannten Produktionsverordnung wird das Fachwissen des dem BMVg unterstellten Bereichs (Kdo SanDstBw, Arzneimittelzentrale, Facharztgruppen) einbezogen.

In der neuen Version der Spezifikationen für die Arzneimittelherstellung wurden einige alteingesessene und hochgeschätzte Zubereitungen wie Meersalzcreme oder Harnstoff-Hautschutzlotion aus dem Angebot gestrichen, die aber im Unterschied zu speziellen Präparaten für militärische Zwecke in der gesamten Pharmaindustrie verfügbar sind und in der Regel günstiger sind.

In der Apotheke der Bundeswehr war die Arzneimittelherstellung bereits mehrmals geprüft oder ein Stellungnahmeverfahren des Bundesrechnungshofes und wurde im Rahmen des Prüfungsausschusses des Bundestags im März 2013 erörtert. Besonders betriebsrelevante Erzeugnisse oder Krisenszenarien können oft nicht oder nicht im erforderlichen Maße am markt beschafft werden.

Allerdings kann auch die Bereitstellung gängiger Medikamente aufgrund der fortschreitenden Internationalisierung der Pharmaindustrie nicht mehr als sicher erachtet werden. In diesem Zusammenhang ist klar, dass zum Beispiel die Möglichkeit, allein antibiotische Wirkstoffe herzustellen, im Hinblick auf den eventuellen Einsatz von biologischen Kampfstoffen als Risikoprävention durch den Inspektor des Medizinischen Dienstes der Bundeswehr unabdingbar ist.

So sind z.B. für die Produktion Antibiotika-haltige Präparate zur Vorbeugung und Behandlung der potenziell bewaffneten Krankheitserreger ("Dirty Dozen") mit der oben erwähnten Verordnung erforderlich. Obwohl der Bedarf an Anpassung festgestellt und angegangen wurde, kann die Rechtfertigung für die Produktion von Arzneimitteln, die die oben angeführten Voraussetzungen erfüllen, nicht bestritten werden. Entsprechend den Vorgaben des Bundesrechnungshofes und der Entscheidung des Prüfungsausschusses werden die Produktionskapazitäten zurzeit in der Pharmazie des Bundeswehrkrankenhaus Ulm (BwKrhsApotheke Ulm) konzentriert.

Der Produktionsbetrieb in der Pharmazie des Zentralkrankenhauses der Bundeswehr Koblenz wird geschlossen. Die Kdo SanDstBw hat eine Arbeitsgruppe gebildet, die im Zusammenhang mit der Neuorientierung der Arzneimittelherstellung für die Planung und Fokussierung von Projekten zuständig ist: Zunächst müssen die materiellen und personellen Voraussetzungen angepasst werden. Dazu gehört unter anderem die Rückgabe der Produktionsfläche der Pharmazie des BWK Koblenz an eine Produktions-/Galenikabteilung, die - ähnlich wie die Bundeswehrkrankenhäuser in Hamburg und Berlin - auf die rein rezept- und wehrtechnische Belieferung des Gebäudes zielt.

Um die Produktion der aufgeführten, anwendungsrelevanten Erzeugnisse zu realisieren, muss die Produktion von Prüf- und Validierungsbatches während der Galenikentwicklung sowie umfangreicher Arbeit zur Einholung der jeweiligen Herstellungsgenehmigung und -freigabe durchgeführt werden. Letztere werden in enger Zusammenarbeit mit dem für Regulierungsfragen im Kdo SanDstBw verantwortlichen Pharmaunternehmer der Bundeswehr durchgeführt (Themenbereich Vl. 3).

Weil Injektionsmittel und Pillen den überwiegenden Teil der als anwendungsrelevant eingestuften Präparate darstellen, müssen die Anforderungen für die Produktion am Ulmer Werk erfüllt oder nur teilweise angepasst werden. Diese Spezifikationen sollen unter anderem sicherstellen, dass das definierte Portfolio vor dem Hintergrund von möglichen Lieferengpässen oder erhöhter Nachfrage, die von der Pharmaindustrie auf kurze Sicht nicht abgedeckt werden können, ad hoc produziert werden kann.

Als Teil der gemeinsamen Arbeiten des Ministeriums gelangte die Bitte an das BMVg, wonach 4.000 Stück verkauft werden konnten. Die sofortige Postproduktion hätte keine Angebotslücke für die Bundeswehr geschaffen. Wenn das C-Gegenmittel (Atropin-Autoinjektoren Atro-Pen®; Kombinationsautoinjektoren ATOX II, ComboPen®; Pyridostigmin-Tablettenset) der Personenschutzausrüstung ABC gelagert wird, ist der Bau von Produktionskapazitäten für Injektoren der Bundeswehr eine Möglichkeit, den Bedarf entsprechend zu decken.

Dies ist ein Ausgangspunkt für die internationale Kooperation, da die befreundeten Staaten bereits ihr großes Engagement für von der Bundeswehr produzierte Auto-Injektoren oder für die gemeinsame Auftragsvergabe zum Ausdruck gebracht haben. Die Entwicklungszusammenarbeit mit dem Medizinischen Dienst der Bundeswehr wurde mit dem Zweck abgeschlossen, im Zuge des "dezentralen Verfahrens" eine Arzneimittelzulassung für Deutschland zu erhalten.

Es ist anzumerken, dass die Zusammenarbeit sowohl mit den Militärpartnern als auch mit der Pharmaindustrie bereits erste vielversprechende Ergebnisse erbracht hat und weiter intensiviert werden sollte. Die Bandbreite erstreckt sich von der Betreuung bei der Beschaffung von Zulassungen und der Fertigung der Bundeswehr über den fachwissenschaftlichen Erfahrungsaustausch bis hin zum Zugriff auf hochspezifische und technologisch innovative Produkte.

Generell kann sich die Arzneimittelherstellung zu einer weiteren Seite des "Pooling and Sharing" weiterentwickeln, indem die in der Bundeswehr verfügbaren Kapazitäten für befreundete Streitkräfte und staatliche Einrichtungen im Sinne der GASP (Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik) der EU und der NATO bereitstehen. Die Rationalisierungszwänge bei der Bundeswehr haben die Massnahmen zur Neugestaltung und Neuordnung der eigenen Produktion in vielerlei Hinsichten vorangeschritten.

Im Sinne der Liefersicherheit und Risikoprävention gilt es, die bestehenden Kapazitäten des Inspektors des Sanitätsdienstes der Bundeswehr für alle Bundeswehr angesichts der weltweit abnehmenden Arzneimittelverfügbarkeit zu halten, einige davon zu reorganisieren und ihre operative Relevanz hervorzuheben. Eine Kernkompetenz des Bundesverteidigungsministeriums oder der Bundeswehr, die aufgrund von gesetzlichen Vorschriften, politischen Vorschriften oder militärischen Notwendigkeiten zur Disposition stehen muss und die nicht zur Abnahme durch Dritte zur Verfügung steht, ist die Möglichkeit, pharmazeutische Erzeugnisse selbst herzustellen".

Fachseminar "Medizinischer Dienst - Weiterentwicklung - Beschaffungsprojekte".

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