Militär Anzug Uniform

Armeeanzug Uniform

Lassen Sie sich entweder als seriöser Offizier in einem hochrangigen Anzug überzeugen oder stürzen Sie sich als Narr im Rambo-Stil in den Aufruhr. Die ukrainischen Soldaten tarnen den BDU-Anzug. Army Camouflage Uniform BDU Die Uniform besteht aus Jacke und Hose. Natalie bei Boston über die neue Uniform und technische Raffinesse. UdSSR Sowjetische RKKA Infanterie Offiziere Rote Armee Uniform Russische Militär Khaki Anzug Jacke Gimnasterka und Reithose Galife.

US-Militär: Hightech-Kampfanzug aus der Gespensterstadt

Minicomputer am Gurt, eine Digitalkarte in Sicherheitsbrille und eine wirklich schusssichere Weste: In Zukunft sollen amerikanische Militärs mit einem Hightech-Kampfanzug in den Kampf gehen. Unteroffizier Josh Deveraux ist robust, der Camouflage-Anzug mit allen möglichen Techniken und Schultermützen macht ihn noch mutiger. Das Ganze schaut unangenehm aus. Der Anzug ist mächtiger als der, den die Militärs im Irak gerade haben.

"Deveraux ist im neusten US-Kampfanzug - ein Vorbild, aber in drei bis fünf Jahren wird er das Überleben von US-Soldaten in den Kriegsgebieten der Erde aufrechterhalten. Bereits seit 2001 arbeiten Wissenschaftler und Techniker im amerikanischen Soldatenzentrum SSC (Soldier Systems Center) in der kleinen Stadt Natick bei Boston an der neuen Uniform und den neuen Techniken.

Die Ausrüstung wurde bereits erprobt, aber nur in Teilbereichen und von Einzelsoldaten. Jetzt steht in der US-Bundesstaat New Jersey der erste echte Test bevor: 40 Mann werden den Anzug zwei Wochen lang komplett und vor allem das neue Netz der digitalen Uniform erproben.

"Das Kostüm wird funktionieren", sagt Deveraux. Schließlich gehörte er selbst zu den Beratern, die dem Entwicklerteam des Projektes "Future Force Warrior" sagten, was in den aktuell verwendeten Anzügen zu verbessern sei und was noch nicht. Das neue schusssichere Hemd ist zehn Prozentpunkte grösser und schont nun auch die Flanken des Unterleibs.

Durch den Einschlag der Projektile kann ein Krieger untergehen, aber die Patronen berühren seine Schale nicht - wegen der Keramiken, die in die Oberkörperpanzerung eingelassen sind. Geeignete Ortungssender und Digitalkarten à la Google Earth sollen die Ausrichtung vereinfachen und das "friendly fire", den Bombenangriff der eigenen Truppe, verhindern:

Jeder Bundeswehrsoldat kann seine Position und die seiner Genossen bis auf den letzten Metern erkennen. Identifiziert ein Krieger ein feindliches Angriffsziel, kennzeichnet er es mit einem Lasermarkierer; die Genossen können dann auch über ein Computernetzwerk erkennen, wohin der Krieger blickt. Jeder Krieger hat einen Rechner dabei.

Deveraux hat vor ein paar Tagen einen Standard-Laptop in einem Sack mitgenommen. "Dort, wo Soldatinnen und Soldaten sind, bricht etwas", sagt Deveraux. Der schwarze Knopf, etwa so groß wie eine Euro-Münze, bricht leicht, sagte Deveraux. Statt in die Ohrmuscheln werden sie einige cm hinter dem Gehörgang platziert, "denn so ist der Ton viel deutlicher und der Krieger kann alles um ihn herum hören".

Aber wenn die Ohrhörer nicht arbeiten, wird weder der bestmögliche Sound noch die bestmögliche Verständigung über das Computernetz etwas bewirken. Mit dem modernen Radiosystem können mehr als zwei Personen sprechen, Karten auf den neuesten Stand bringen und andere Informationen in das Computernetz eingeben. Ein im Irak eingesetzter Militärangehöriger trägt bereits bis zu 50 kg Material, Bekleidung und Lebensmittel.

"Noch mehr ist unmöglich", sagt Deveraux. Das Natick-Team hat also das Gepäck reduziert: Der Packsack wurde in ein kleines Gefährt verladen, der Anzug selbst ist nur bis zu 33,6 kg schwer, die Waffe ist aus Leichtbau. Nachdem die Prüfungen in Festung Dix vorbei sind und die letzte Aufgabe gelöst ist, beschließt Brigadier General Mark Brown, wann der neue Anzug auf dem echten Gefechtsfeld ankommen wird.

"Ich bin mir ziemlich sicher, dass die neue schusssichere Schutzweste schneller ins Spielfeld kommt. So gibt es in NATO zurzeit Kostüme mit dem so genannten "Multicam"-Print, der bereits von einigen Fachleuten kopiert wurde, und Trikots mit dem "Universal Camouflage Pattern", das im Irak und in Afghanistan im Einsatz ist. Carbon Nanotubes sollen den Anzug kugelsicher machen. Die eingewebten Glasfaserstoffe können der Uniform ein "Umweltbewusstsein" geben.

Dieser Anzug soll bis 2025 fertiggestellt sein, aber im Moment sehen die ISN-Labore noch etwas wirr aus: Der Anzug ist noch nicht fertig:

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