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US-Soldatenalltag in Deutschland: Eröffnung der Ausstellung "Little America" im Bündnismuseum - Berlin

Jeder, der das alliierte Museum in Deutschland besucht, wird unmittelbar mit den Symbolen des Alten Krieges in Berührung gebracht. Auf dem Museumsgelände gibt es einen britischen Rosenbomber, einen französischen Militäreisenbahnhof und die amerikanische Bushaltestelle am Checkpoint Charlie. Die Sonderschau " Little America. Das soeben eröffnete "Leben in der militärischen Gemeinschaft in Deutschland" steht nicht im Mittelpunkt, sondern 200 Fotos illustrieren den Lebensalltag in der Okkupationszone und zeigen, wie millionenfach amerikanische Militärs und ihre Verwandten ein kleines Amerika in Deutschland geschaffen haben.

Auch die US-Armee unternahm große Anstrengungen, damit sich die Soldatinnen und Soldaten, die alle drei Jahre den Ort wechselten, während ihrer Zeit hier zurechtfinden. In den frühen 1950er Jahren entstanden rund 800 Ansiedlungen, hauptsächlich in Süddeutschland, aber auch in der Tonallee in Dahlem, wo sich heute das Bündnismuseum befindet.

In Klein-Amerika gab es eigene Frisöre, Schuhmacher, Autowerkstätten, Schul- und Freizeittechnik. Sie ist eine intakte Umwelt, die im alliierten Museum zu besichtigen ist. Mit der Seifenkiste wird gespielt und der Soldat macht Militärübungen oder tritt im Kampf an. Fotos aus dem Armeemagazin "Stars and Stripes" Die Fotos wurden von Mitgliedern der Armee gemacht, sagt die Konservatorin der Ausstellung, Olivia Fuhrich.

"Man sollte den Kämpfern beweisen, wie gut sich die Armee um sie sorgt. Die in Heereszeitschriften wie "Stars and Stripes" veröffentlichten Fotos wurden vom technischen Historiker John Provan zusammengestellt. Die 61-Jährige ist selbst ein "Armee-Göre" - ein Sohn von Little America. Er war dreimal für je sechs Jahre als Armeefunker in Deutschland tätig, seine Frau war Deutschen.

Nach dem Ende des ersten Weltkrieges, als die meisten der 570.000 Amerikaner Deutschland verließen, fürchtete Provan, dass die Kinderwelt ganz leicht untergehen könnte. Ende 2016 erwarb das alliierte Museum seine Kollektion von rund 200.000 Gemälden für einen fünfstelligen Betrag. Provan - ein gutaussehender Mann mit Sternen- und Streifenkrawatte und Abzeichen am Reverse - wird durch die Ausstellungen geführt und gibt in seinem amerikanisch-hessischen Gesang eine Geschichte nach der anderen.

"Die Militärbasen waren für uns alle ein wahres Wunder. Aber wir hatten alles, was wir bräuchten. Es ging der ganzen Erde gut, uns ging es gut, und Sie konnten sich entwickeln. Andererseits hatten sie kaum Kontakt zu ihrem westlichen Umfeld, sagt John Provan. Die Tatsache, dass die USA in der Mitte Deutschlands verhältnismäßig abgelegen gelebt haben, war beabsichtigt und hat zu einer stärkeren gesellschaftlichen Steuerung geführt.

Alle wussten, dass die Militärpolizisten die Wohnblöcke patrouillierten. "Wurde ein Teenager mit einem Gelenk geschnappt, wurde sein Familienvater am folgenden Tag freigelassen und er ging zurück in die Staaten", sagt Provan. Die wollten den Sowjets ihren Hintern beim Betreten der Grenzstation aufzeigen.

"Klein-Amerika. Wohnen in der Militärgemeinschaft in Deutschland". In den Osterferien 10.00-18.00 Uhr, sonst dienstags bis sonntags 10.00-18.00 Uhr.

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