Militär Shop Dübendorf

Wehrmachtsladen Dübendorf

Betriebliche Regelungen und Verfahren im Bereich LW Na; Belegungsplanung und -management des Truppenübungsplatzes Dübendorf. in Meiringen und der militärischen Einsatzzentrale in Dübendorf. Die Stadt Dübendorf an der Glatt ist Teil der Agglomeration Zürich.

Tng LW Kdo 82

Der LW Tng Kdo 82 als Berufsverband sichert die Basisausbildung der Führungskräfte und Teams der LW-Nachrichtenformationen. Das Air Force News Formations wird vom Air Force Training Command 82 in den Auffrischungskursen und Missionen in der Planungs- und Führungsarbeit begleitet und begleitet. Umsetzung des LW Na RS und Training von Kadern und Teamgraden in den Bereichen Intelligenz, elektronischer Aufklärungsflug, Kommandounterstützung, Wettertraining und Wetterradar; Auswahl von Kadern in der Basisausbildung; Aus- und Weiterbildung von Kadern in den Fachausbildungskursen LW Na; Betreuung der LW Na-Vereinigungen der Ausbildungs- und Ausbildungsbrigade; Erarbeitung von spezifischen Einsatzordnungen und -prozeduren im LW Na-Bereich; Belegungsplanung und Management des Truppenübungsplatzes Dübendorf.

In den vergangenen 80 Jahren hat sich die Theodor-Real-Kaserne in Dübendorf immer wieder geändert.

Das Militärfluggelände Dübendorf

Durch das neue Stationskonzept wird die Bundeswehr nur noch eine Hubschrauberbasis in Dübendorf unterhalten und die Start- und Landebahn übergeben. Mit Bundesratsbeschluss vom 30. Juni 2014 wurde Dübendorf weiterhin als ziviler Flugplatz mit Bundesstützpunkt genutzt und dem Kanton Zürich ermöglicht, auf bis zu 70 Hektar des Geländes einen Drehkreuzstandort für den Nationalpark zu errichten.

Mit dieser Entscheidung können die drei Belange der Bundesregierung (Militärluftfahrt, Zivilluftfahrt und Innovationspark) verfolgt und sukzessiv umgesetzt werden. Der zukünftige Flugplatz wird vor allem für die Geschäftsluftfahrt, die Leichtfliegerei und Arbeitsflüge zur Verfügung gestellt. Die Bundesregierung ist der Ansicht, dass dieses Verfahren einen wirtschaftlichen Einsatz ohne übermäßige Verschmutzung der dichtbesiedelten Umwelt ermöglich.

Der Planungs- und Genehmigungszeitraum für den zivilen Flugplatz wird mehrere Jahre sein. In der Zwischenzeit wird die Air Force den Flugbetrieb des Flughafens - und damit auch den der Start- und Landebahn - absichern. Per Stichtag, d. h. am Stichtag des Bundesrates, wurden die notwendigen Änderungen des militärischen Sachplans und des Sachplans Luftfahrtinfrastruktur beschlossen.

Das für den Technologiepark erforderliche Areal wird somit frei und der heutige Militärflughafen kann in einen zivilen Flugplatz umgewandelt werden. Zusätzlich werden die Lärmkurven verschärft, da sie noch den ehemaligen Einsatz mit Kampfflugzeugen darstellen. Wieso gibt das VBS den Stützpunkt auf? Ein wichtiger Schritt ist der Rückzug aus der militärischen Infrastruktur, einschließlich des Flugplatzes Dübendorf.

Was wird die zukünftige Militärnutzung auf dem Zivilflugplatz sein? Sie wird ihre Tätigkeit auf den nördlichen Teil des Flughafens ausrichten. Auf dem Gelände der vorhandenen Halle 10-12 wird eine neue Basis für den Einsatz eines Bundeshubschraubers geschaffen. Das VBS wird in der Übergangszeit den laufenden Flugbetrieb des ehemaligen Militärflughafens weiterführen.

Die Stadt Dübendorf ist so lange ein Militärflughafen, bis der Flughafenbetreiber die erforderlichen Genehmigungen erhalten hat. Sie wird die Start- und Landebahn weiterführen und mit Militärflugzeugen wie bisher ausstatten. Auch die heutige Nutzung in Dübendorf wird vorerst möglich sein. Warum hat sich die Bundesregierung für die Flughafen Dübendorf AG als zukünftigen Flughafenbetreiber entschieden?

Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr einen Flughafenbetreiber ausgeschrieben, der den Flughafen Dübendorf als zivilen Flughafen betreibt. Zwei schweizerische Antragsteller haben auf die Einladung reagiert; neben der Flughafen Dübendorf AG war dies die mit dem Luftwaffenzentrum Dübendorf verbundene Firma TopMotion GmbH.

Mit einem überzeugenden Gesamtkonzept konnte die Firma Dübendorf AG ein für 30 Jahre selbsttragendes Unternehmen präsentieren, das keine staatliche Förderung erfordert und dem Staat einen Jahresbaurechtszins zahlt. Der Fokus des Konzeptes der Flughafen Dübendorf AG richtet sich auf die Geschäftsluftfahrt, die für den Standort Zürich von grosser Wichtigkeit ist und deren zukünftige Entwicklung am Standort Zürich langfristig begrenzt sein wird.

Wann kann die Firma Flugplatz Dübendorf AG ihren Geschäftsbetrieb aufnimmt? Im Anschluss an den Beschluss des Bundesrats werden zunächst die Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und der Flugplatz Dübendorf AG anlaufen. Warum sollte es einen zweiten Platz im dicht besiedelten Raum und so nahe am Züricher Airport haben? Zürich Airport stößt an seine Kapazitätsgrenzen.

Die An- und Abflüge von Geschäftsflugzeugen und Leichtflugzeugen sind in der Spitze bereits mühsam. Im Rahmen einer hausinternen Untersuchung untersuchte das BAZL die Möglichkeiten, die Geschäftsluftfahrt und die Leichtfliegerei vom Zürcher Airport an einen anderen Standort zu verlagern. Als einziger ernstzunehmender Standort hat sich Dübendorf mit seiner 1800 Meter lange Skipiste auch nach dem Abbau und der direkten Nachbarschaft zum Standort Zürich erweist.

Die Bundesregierung geht zudem davon aus, dass ein nahegelegener Flughafen zu interessanten Synergieeffekten für die Anwender des Innovationsparkes führen sollte. Die Bundesregierung ist sich aber auch darüber im Klaren, dass die Menschen rund um den Flughafen Dübendorf keiner übermäßigen Lärmbelastung auszusetzen sind. Beispielsweise muss der zukünftige Einsatz den in der Lärmschutzverordnung festgelegten Planungswerten entsprechen.

Kann man einen Einsatz in Dübendorf überhaupt mit dem Einsatz des Zürcher Airports absprechen? Durch die zivile Luftfahrt darf der Züricher Airport weder im operativen noch im sicherheitstechnisch relevanten Bereich beschränkt werden. Deshalb muss der Flugsicherungsbetrieb in Dübendorf mit dem Flugsicherungsbetrieb des Zürcher Airports koordiniert werden, bei dem der Zürcher Airport Vorrang hat.

Korrespondierende Klärungen mit der skyguide AG und dem Zürcher Airport haben gezeigt, dass diese Abstimmung möglich ist. Für wen ist ein Innovationsparcours im Grossraum Zürich notwendig? Den Unterschied zwischen den einzelnen Technologieparks und dem Nationalpark wird der Nationalrat in der Mitteilung zum Technologiepark näher erläutern (Annahme voraussichtlich Ende 2014). Die Schweiz soll mit dem Innovation Park noch besser als Weltklasse-Innovationsstandort inszeniert werden.

Ist es möglich, den Innovations-Park neben einem Zivilflugplatz zu errichten? So wird die Start- und Landebahn für den zukünftigen Flugplatz auf 1.800 m verkürzt. Andererseits unterliegen die für den Gewerbepark reservierten Flächen (über 70 ha) rechtlichen Regelungen (Lärmkurven, Hindernisbegrenzungen, Höhenbegrenzungen usw.), die gewährleisten, dass sich die beiden Nutzungsarten nicht ineinandergreifen. Auch ein Flugplatz in direkter Nachbarschaft zu einem Innovationscenter kann reizvoll sein.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Flughafen in der unmittelbaren Nachbarschaft der Uhren- und Feinwerktechnik im Bielerland. Im Strukturplan des Kanton Zürich sind die raumordnerischen Randbedingungen für den Innovation Park definiert. Zur Schaffung der für die kantonale Raumplanung erforderlichen Bedingungen hat der Bund am Stichtag den alten Objektbogen vom 29. März 2001, der noch die frühere Operation mit Kampfflugzeugen darstellt, in den militärischen Sektorplan (SPM) übernommen.

Auch den konzeptionellen Teil (Teil III B3 und B4) des Sachplans Luftfahrtinfrastruktur (SIL) für den geplanten zivilen Umbau des Militärflughafens Dübendorf hat der Bundesrat adaptiert.

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