Militärische Ausrüstung

Rüstungsgüter

Die militärische Ausrüstung und das Geschirr aus den Vesuvstädten. Suchresultat: Technische, manuelle oder militärische Ausrüstung. In der nächsten Woche wird auch militärische Ausrüstung ins Land gebracht. Die Waffen des Soldaten sollten in die Kategorie:Militärische Handfeuerwaffe oder in die Kategorie:Militärische Klingenwaffe eingeordnet werden. Laden Sie jetzt die Vektorgrafik Isometrische Militärausrüstung herunter.

Militärausrüstung und Geschirr aus den Vesuvsorten

Dabei werden die militärischen Geräte und Geschirre aus den Städten Pompeji, Herkulaneum und Stabiae eingehend geprüft und charakterisiert. Durch die breitgefächerte materielle Basis und die oft noch zu rekonstruierenden Befundbedingungen werden die in den nord-westlichen Grenzregionen erworbenen Kenntnisse und Deutungen vertieft und erweitert. Insbesondere die pompejanischen Fundzusammenhänge lassen auch Schlüsse auf die militärische Relevanz in einer größtenteils "entmilitarisierten" italienischen Kleinstadt zu.

Seit mehr als 250 Jahren wird die Archäologie in Pompeji, Herkulaneum und Stabiae von vielen spektakulären Einzelfunden und Denkmälern beherrscht. Das militärische Gerät und das Gurtzeug hingegen haben - von wenigen Ausnahmefällen einmal abgesehen- wenig Beachtung gefunden, obwohl sie außerordentlich gut intakt sind. Lange Zeit standen jedoch alltägliche Gegenstände nicht im Mittelpunkt der Forschungen, zudem bleibt die Fragestellung nach der Anwesenheit des Militärapparates in der weitestgehend "entmilitarisierten" Umgebung des Vesuvs weitestgehend ungeklärt.

Gerade die "militärische Peripherie" macht die Vesuv-Städte so wichtig für die Erkundung und Auslegung römischer Rüstungsgüter aus zivilem Kontext. Dabei werden die Einzelkomponenten von Offensiv-, Schutz- und Paradenwaffen sowie Pferdegeschirren eingehend typologisiert. Damit wird der große Standardisierungsgrad in der Ausstattung der kaiserlichen Armee Roms unterstrichen.

Aus der antiquarischen Auseinandersetzung und dem Wiederaufbau der Fundzusammenhänge mit den vielen epigrafischen und anderen archeologischen Fundstücken ergibt sich ein ebenso vielschichtiges wie vielschichtiges Abbild der Militärpräsenz in den Vesuvs. Bislang wurde vermutet, dass die Soldatinnen und Soldaten ihre ganze Ausrüstung vor dem honesta missio abzugeben hatten. Man kann davon ausgehen, dass einige Kriegsveteranen einen Teil ihrer Ausrüstung - wahrscheinlich vor allem ihre Schwert - nach Verlassen des Dienstes im "paramilitärischen" Gebiet oder im privaten Gebrauch - zum Beispiel als Kunsthandwerker, Händler, Stadtpolizei, Haus- und Leibgarde oder als Souvenir - aufbewahrten.

Es zeigt sich, dass eine Trennung zwischen zivilen und militärischen Geschirren in der Anfangszeit des Imperiums in der Regel kaum durchführbar ist. Durch die breitgefächerte materielle Basis und die oft noch zu rekonstruierenden Befundbedingungen werden die in den Grenzregionen erworbenen Kenntnisse und Deutungen vertieft und erweitert. Das Gutachten, bestehend aus dem Hauptbestandteil und dem Gesamtkatalog, gibt Einblicke in die Beziehungen zwischen der einheimischen Bevölkerung und den Kriegsveteranen sowie den Prätorianerinnen und Kriegsveteranen.

Andererseits gibt sie auch Antwort auf die Fragen, ob die Bewaffnung und das Geschirr zur Standardausstattung der gehobenen Wohngebäude in den Vesuv-Städten zählte. "Es wird eine detaillierte und gut durchdachte Analyse der römischen Militär- und Reitausrüstung in der Vesuvregion angeboten und ermöglicht dem Leser zu verstehen, wie sich die Entdeckungen dieser einzigartigen archäologischen Landschaft mit denen der gesamten römischen Welt vergleichen lassen.

..] Auf der Grundlage einer überzeugenden und detaillierten Analyse der militärischen Funde von Pompeji, Herculanum, Stabiae und Boscoreale lassen sich die relevanten archäologischen Dokumente dieser Städte mit anderen Teilen des Römischen Reiches vergleichen. Der große Fundreichtum und die hervorragende Erhaltung dieser Städte als Ganzes ermöglichen es den Forschern, die römische Stadtplanung, einschließlich der Herkunft und Verwendung militärischer Ausrüstung in solchen Zusammenhängen, besser zu verstehen.

Zeitschrift für Romanistik, Bd. 107, S. 394-395; DOI: 10.1017/S0075435817000272 "Die Untersuchung gibt nicht nur Einblicke in die Beziehungen zwischen der einheimischen Bevoelkerung und den Kriegsveteranen und den durchreisenden Praetorianern und Soldatinnen, sondern gibt auch Aufschluss darueber, ob die Bewaffnung und das Geschirr in den Vesuvstaedten zur Standardausstattung der gehobenen Wohnungen zaehlen.

"Prof. Dr. Salvatore Ortisi, studierte Römische Landesarchäologie, Vorgeschichte, Alte und Alte Geschichten in München und Kardiff. 1998 Doktorat in Römischer Landesarchäologie an der LMU München zum Thema Stadtbefestigung in der rätischen Landeshauptstadt Aelia Augusta - Augsburg". Im Jahr 2009 habilitierte er sich in Archeologie der Römerprovinzen an der Uni Köln mit der aktuellen Arbeit, ab 2009 dort als Abteilungsleiter.

Ab 2015 Professur für Archeologie der Römerprovinzen an der Uni Osnabrück. Vor allem neue Fragen und neuartige Untersuchungsmethoden, aber auch die vernachlässigten Themen der antiken Archeologie werden behandelt.

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