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Koeln-Bonner Raum ist Favorit: Neue Führung der NATO durch die Wehrmacht 14.02.2018 Brüssel. Ohne Rüstungswettlauf, ohne neuen Kalten Krieg: Die NATO provoziert Russland nicht mit zwei neuen Anordnungen. Dabei soll die Wehrmacht eine zentrale Rolle einnehmen.

Bei der Bewaffnung der NATO gegen Russland wird die Wehrmacht eine neue Kommandozentrale für den schnellen Truppen- und Materialtransport errichten. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bestaetigte die Plaene bei einem Buendnistreffen am kommenden Mittwoch in Bruessel.

Der Bundeswehrstützpunkt und das Bundeswehramt sind dort bereits angesiedelt. Die NATO antwortet mit der Verstärkung ihrer Kommando- und Truppenstruktur vor allem auf die als offensiv empfundene russische Polizei. Ein " militaerisches SENGEN " sei notwendig, sagte von der Leyen in Bruessel. NATO-Generalsekretaer Jens Stoltenberg weist den Vorwurf zurueck, die NATO koenne durch die Einrichtung von zwei neuen Kommandozentralen ein erneutes Wettruesten mit Russland ausloesen.

"Wir tun, was wir tun, ist angemessen und moderat", sagte der Norwegische am Rand der Diskussionen in Brüssel. Die Alliierten hatten viele Jahre lang ihre Rüstungsausgaben reduziert und entwaffnet und versuchten, eine partnerschaftliche Beziehung zu Russland zu knüpfen. Aber dann begann Russland die Ukraine zu destabilisieren und annektierte 2014 die Schwarzmeerhalbinsel Krim.

Neue NATO-Hauptquartiere der Bundesregierung geplant

Bruessel (dpa) - Im Rahmen der Bewaffnung der NATO soll die Wehrmacht eine neue Planungs- und Kommandozentrale fuer den schnellen Truppen- und Materialtransport errichten. Die Bundesländer haben sich nach Angaben der Bundespresseagentur grundsaetzlich darauf geeinigt, ein korrespondierendes Gebot von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zu uebernehmen. Es gibt also keine weiteren Kandidatinnen und Kandidaten für die Zentrale.

Das neue Planungs- und Managementzentrum könnte nach Angaben der dpa in der Köln-Bonner Gegend liegen. In den USA entsteht nach Angaben der dpa eine zweite neue Zentrale. Die NATO antwortet mit der Festigung ihrer Kommando- und Truppenstruktur vor allem auf die als offensiv empfundene russische Polizei. Zur Abschreckung Moskaus wurden kürzlich mehrere tausend NATO-Soldaten in den baltischen Staaten und Polen eingesetzt, die im Notfall durch eine schnelle Einsatztruppe verstärkt werden sollten.

Nach Aussagen von Allianzkreisen war es fragwürdig, ob die USA ihre Forderung nach einer raschen Umsetzung des so genannten 2-Prozent-Ziels für Rüstungsausgaben aufgrund des Bekenntnisses Deutschlands zur Verstärkung der Führungsstrukturen schwächen würden. Die Nachricht ist Teil des automatischen Newsfeeds der dpa.

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