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Österreichischer Heeresladen

Zum Teil mit österreichischem Wappen und UN-Emblem Wir bieten Armee- und Modebekleidung, Schuhe, Accessoires und Outdoor-Ausrüstung zu niedrigsten Preisen, Top-Qualität und schnelle Lieferung. Die Bundeswehr, das Schweizerische Bundesheer und das Österreichische Bundesheer. EU baut sich einen Militärapparat auf Im Jahre 1954 sank Frankreich das Vorhaben einer europäischen Armee. Makron fördert "une Europe qui protège" - ein Europa, das die Menschen vor den Verzerrungen der globalen Entwicklung bewahrt, zu dem die kontinuierliche strukturelle Mitarbeit in der Rüstungspolitik perfekt paßt. Mit dieser unter dem Namen Pesco bekannten Partnerschaft will Merkel zeigen, dass sich die EU in politischer Hinsicht entwickelt.

Große Abwesenheit ist die englische Ministerpräsidentin Theresa May: Ihr Heimatland wendet sich von der EU ab und ist nicht in Pescho. Die Dynamiken zwischen den Militärschwergewichten Frankreich, Großbritannien und Deutschland werden bestimmen, wie die Gestaltung der europäischen Rüstungspolitik in den nächsten Jahren aussehen wird. Schon in den 50er Jahren, als Europa sich auf die Gründung der Europäischen Verteidigungsunion (EVG) durch den britischen Präsidenten berief, zögerte es.

Dies waren die frühen Stunden der Vereinigung Europas, und Jean Monnet, der 1950 das französische Planungsbüro leitete, wird als geistlicher Begründer der ECG angesehen. Westdeutschland, Frankreich, Italien und die Benelux-Länder haben sich bereits für die von Monnet ergriffene Maßnahme entschieden, die Kohle- und Stahlförderung unter europäischer Kontrolle zu haben. Aber Monet hat größere Vorhaben, von denen er den französichen Ministerpräsidenten René Pleven im Herbst 1950 überzeugte: die Bildung einer eigenen Armee mit einem eigenen Rüstungsminister und Haushalt.

Dass Frankreich diese Nachfrage auf lange Sicht nicht ablehnen kann, weiß er. Die Pariser würden der Bundeswehr ihre Zustimmung geben - aber nur, wenn die Bundeswehr vollständig zu einer europäischen Armee verschmolzen würde. Auch Frankreich und die anderen Staaten sollten für die EU-Armee Soldatinnen und Soldatinnen zur Verfügung haben.

Er appelliert jedoch an Paris und seine anderen Partner in Europa, Konzessionen zu machen, wie etwa die Einrichtung eines nationalen Verteidigungsministeriums. Zwischen Paris und Berlin sind die Gespräche mühsam. Winston Churchill forderte schon vor der Veröffentlichung des Pleven-Plans eine deutsche Armee, die mit den USA zusammenarbeitet.

Großbritannien selbst will sich jedoch nicht an dem Projekt beteiligen. 2. Lediglich in Frankreich wächst der linke, aber auch der gaullistische Widerstand: 1957 wurden in Rom die Gründungsverträge der EWG unterfertigt. Die Bundesrepublik bekommt noch eine eigene Armee und tritt 1955 der NATO bei.

In der EU ist die Sicherheits- und Verteidigungpolitik dagegen ein Mauerblümchen. Wenn man den Wirbelsturm von Brüssel um die Insel herum für bare Münze genommen hat, wird jetzt alles anders. Natürlich ist es nicht ganz so spektakulär: Obwohl die 25 teilnehmenden Staaten zum ersten Mal verbindliche Zusagen machen - insbesondere, ihre Verteidigungsbudgets regelmäßig zu steigern. Die Firma Pesco bildet keine gebrauchsfertige Verteidigungsvereinigung, sondern arbeitet nach dem modularen Prinzip.

Bisher gibt es siebzehn verschiedene Vorhaben, und jedes einzelne dieser Länder kann selbst bestimmen, wo es sich engagieren will und wo nicht. Aber auch die Einleitung von robusten EU-Militäreinsätzen soll vorangetrieben werden, beispielsweise bei Krisensituationen in Afrika, in denen die NATO nicht mitmacht. Von dem ist es noch Meilen weit weg. Seit der Inkraftsetzung des Vertrages von Lissabon im Jahr 2007 gibt es die Chance, den Vertrag auf den Weg zu bringen Zur Jahrhundertwende, wenn über den Inhalt des Vertrages verhandelt wird, gibt es sicherlich ehrgeizige Zielsetzungen nach franz.

In London und Paris wird die Vorstellung einer Militäravantgarde erwärmt, die in Krisensituationen in der Umgebung der EU eingreifen könnte, zum Beispiel im Kontext eines UN-Mandats. Aber der Irak-Krieg trennt Europa, und in Großbritannien wächst die Skepsis der EU. In London werden alle Bemühungen um eine EU-Verteidigungszusammenarbeit im Ansatz gebremst und auf die bilateralen Verträge wie die "Lancaster House-Verträge" mit Paris im Jahr 2010 zurückgegriffen. An die Einführung von Pesco wird erst nach der brexitischen Abstimmung im Jahr 2016 gedacht.

Paris setzt sich nach der Brexit-Abstimmung für eine kleine, aber ehrgeizige Pesco-Struktur ein, damit die EU militärische Operationen ohne Rücksicht auf die NATO und die USA einleiten (und Frankreich von ihnen befreien) kann. Dagegen hat Deutschland seine Hemmschwelle gegenüber Auslandseinsätzen nie aufgegeben, sieht sich im militärischen Bereich am besten im Europakorsett aufgehoben und will vor allem die europäische Politik fördern.

Im Anschluss an das Abkommen von Bremen gibt es ein Signal der Einheit: außer Großbritannien sind nur Malta und Dänemark am Spielfeldrand, alle anderen 25 EU-Mitgliedstaaten sind beteiligt. Die neutralen Nationen wie Österreich und Irland gehören ebenso zu den Pescos wie die ostmitteleuropäischen Nationen, die zunächst eine Konkurrenz durch die NATO fürchteten. In Anbetracht des Druckes der USA auf Europa, der russischen Angriffspolitik und der Haushaltszwänge haben die NATO und die EU in den vergangenen Jahren die alten Konkurrenten besiegt und die Zusammenarbeit deutlich ausgeweitet.

Die NATO glaubt auch formell, dass die NATO den Stützpfeiler Europa im Rahmen des Atlantischen Bündnisses verstärken kann. Einerseits scheint die US-Verteidigungsindustrie Diskriminierung zu befürchten, wenn der EU-Verteidigungsfonds für die Förderung europäischer Verteidigungsprojekte eingesetzt wird. Zweitens sagte Verteidigungsminister James Matthis kürzlich auf einem NATO-Treffen in Brüssel, die EU solle deutlich machen, dass sie bei der Kollektivverteidigung nicht mit der NATO konkurrieren werde.

Von den Amerikanern wird das Thema Pesco offenbar ernster genommen als von vielen kritischen Europäern. Es erscheint sogar fragwürdig, wie sehr sich Frankreich wirklich einbringen wird. Zudem variieren die Gefährdungsanalysen von Staat zu Staat, ebenso wie die Strategiekultur. Schon in den 50er Jahren wollte Großbritannien nichts über die ECG wissen, jetzt hat die Brexit-Abstimmung den Start von Pesco überhaupt erst möglich gemacht.

Es wäre wahrscheinlich im britischen Strategieinteresse, die Kräfte zu bündeln, und wäre auch für die künftige Verteidigung wichtiger als eine schüchterne Abwehrunion.

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