Outdoorbekleidung

Freiluftkleidung

Heute hat fast jeder Mensch Outdoor-Kleidung im Schrank. Funktionsfasersport Witterungsbeständige Outdoor-Bekleidung in der unberührten Natur: Diese Erzeugnisse sind alles andere als umweltverträglich und beinhalten viele chemische Stoffe - mit wenigen Einschränkungen. Hochgebirge, glasklare Teiche und breite Wüste - in der Werbung versuchen die Produzenten von witterungsbeständiger Outdoor-Bekleidung gern, ihre Erzeugnisse in der unberührten Wildnis zu präsentieren.

Aber wetterfeste Bekleidung hat viel chemische Zusammensetzung. Als es draussen tobt und regnete, und es ist wirklich unangenehm, dann fällt die Zeit der Outdoor-Bekleidung. Das heißt, dass es sich um schmutzunempfindliche Westen und Hose, Schuhe und Handschuhe handelt, die luftdurchlässig sind und auf denen das Regenwasser abperlen kann. Die wasserabstoßenden Wirkungen werden durch eine bestimmte Gruppe von chemischen Stoffen, perfluorierten und mehrfach fluorierten Stoffen - PFC - erreicht.

Greenpeace konnte sie in 90 Prozent der in der aktuellen Untersuchung geprüften Produkten vorweisen. Im Sakko, Schuh und Rucksack sowie in Hose, Schlafsack und Zelt. Problematisch ist dabei, dass bei der Produktion der Erzeugnisse PFC-Moleküle an die Umgebung abgegeben werden. Weil die Substanz im Verdacht steht, krebserzeugend zu sein, hat Greenpeace seit langem ein Rauchverbot für PFC-Produkte gefordert.

Die Konsumentinnen und Konsumenten sollten bis dahin genau prüfen, ob diese Erzeugnisse wirklich immer notwendig sind. Schon aus Modegründen sollte sich niemand für Outdoor-Bekleidung entscheiden. So hat Greenpeace bereits 40 Erzeugnisse aus 19 Nationen im Prüflabor auf perfluorierte und poly-fluorierte chemische Stoffe (PFC) untersuchen lassen. Für den Einsatz in der chemischen Industrie hat Greenpeace eine Reihe von Tests durchgeführt. Der PFC-Gehalt in Sakkos, Schuhe und Hose ist nach Angaben der Prüferinnen und Prüfer unbefriedigend konstant gehalten worden.

Lediglich in vier geprüften Artikel aller Hersteller wurden die Schadstoffe nicht aufgedeckt. "Diese Substanz haben wir unter anderem in der Nordwand und bei der Firma The North Face und der Firma in hohen Mengen gefunden", sagt Manfred-Santen Santen, Chemiker und Chemieexperte bei Greenpeace. "Ein enttäuschendes Ergebnis für Outdoor-Enthusiasten, die ihre Geräte umweltschonend und umweltschonend einsetzen wollen.

"Deshalb ruft Greenpeace die EU auf, Grenzen festzulegen - wie sie beispielsweise in Norwegen bereits bestehen. "Dass Funktionsbekleidung auch bei hohen Anforderungen ohne giftige Chemikalien auskommt, haben Hersteller wie z. B. Paramo, Pyua, R'adys und andere schon lange bewiesen", sagt der Drogeriemarkt.

Auch interessant

Mehr zum Thema