Sanitätsdienst der Bundeswehr

Medizinischer Dienst der Bundeswehr

Die Zentrale Sanitätsstelle der Bundeswehr (ZSanDstBw) ist eine der militärischen Organisationseinheiten der Bundeswehr. Der Schutz, die Erhaltung und die Wiederherstellung der Gesundheit der Soldaten ist die zentrale Aufgabe des medizinischen Dienstes. Die Bundeswehrärztliche Dienststelle führt derzeit die umfassendste Strukturreform ihrer Geschichte durch. Feldbericht zum Auswahlverfahren für die Bundeswehr (Unteroffizier im Sanitätsdienst): CAT-Test, Sporttest, ärztliche Untersuchung, Psychologeninterview. Die Zentrale Sanitätsstelle der Bundeswehr (ZSanDstBw) ist eine der militärischen Organisationseinheiten der Bundeswehr.

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Die Zentralsanitätsstelle der Bundeswehr (ZSanDstBw) ist eine der organisatorischen Einheiten der Bundeswehr. Die Bundeswehr erbringt die meisten medizinischen Leistungen für alle Teile der Bundeswehr, einschließlich Armee, Flieger, Flotte und Militärstützpunkt. Der Sanitätsdienst der Bundeswehr (KdoSanDstBw) ist die dem Verteidigungsministerium direkt unterstellte Oberkommandobehörde.

Der medizinische Dienst der Bundeswehr wird als SanPers bezeichnet. Der Sanitätsdienst der Bundeswehr, wie der flugmedizinische Dienst und das Marineinstitut für Navigationsmedizin, das Luftfahrtmedizinische Dienstzentrum der Bundeswehr und der Medizinische Dienst der Bundeswehr, bildet zusammen mit dem Medizinischen Zentraldienst der Bundeswehr den Medizinischen Dienst der Bundeswehr.

Die Aufgabe des Medizinischen Zentraldienstes ist es, die Sicherheit der Armee zu gewährleisten, zu bewahren und wieder herzustellen. Auch die ärztliche Betreuung und Beurteilung von Soldatinnen und Soldaten im In- und Ausland wird durch den Medizinischen Zentraldienst mit seinen Streitkräften und Ressourcen sichergestellt. Gerade bei Einsätzen im Ausland bestehen Gesundheitsrisiken, denen Bundeswehrsoldaten nicht ausgeliefert sind.

Bei Krankheit, Unfall oder Verletzung sollten die Soldatinnen und Soldaten medizinisch versorgt werden, die dem professionellen Niveau in Deutschland entsprechen. Die Inspektorin oder der Inspektor des Medizinischen Dienstes der Bundeswehr im Dienst des Generalarztes oder des Admirals leitet als Oberkommando des Medizinischen Dienstes der Bundeswehr den Medizinischen Dienst der Bundeswehr und sorgt mit diesem Befehl für die sachliche und persönliche Bereitschaft des Organisationsbereichs.

Die Inspektorin des Medizinischen Dienstes berichtet an den Generalinspektor der Bundeswehr. Die anderen Abteilungen des Organisationsbereichs sind direkt oder indirekt dem medizinischen Dienst untergeordnet. Die Krankenhäuser, the Command der Bundeswehr für den Einsatz dienstliche Betreuung, the Command Regional Regional Sanitätsdienstliche Support, the Humanitäre Akademie der Bundeswehr and several other medical services are directly under the command of the Bundeswehr. Alle Soldaten werden in Erster-Hilfe nach der Zentraler Direktive (ZRL) A2-873/0-0-1 Emergency Medical Technician A/B und ergänzender medizinischer Ausbildung unterwiesen.

Darin sind die Schulungsinhalte und organisatorischen Voraussetzungen für die Ausbildung der Rettungssanitäter A und B geregelt. Der Befehlshaber der Medizinischen Akademie der Bundeswehr erteilt den Auftrag für die Ausbildung zum Notarzthelfer A (EH-A). Bundeswehrsoldaten des Medizinischen Zentraldienstes der Bundeswehr (ZSanDstBw) sind in Armee-, Luftwaffen- oder Marineuniformen unterwegs. Der Rang im Medizinischen Zentraldienst der Bundeswehr entspricht dem Rang in den anderen Bundeswehrbereichen.

Medizinische Beamte, die besonders oft im Medizinischen Zentraldienst tätig sind, haben je nach Zulassung (Humanmedizin, Veterinärmedizin und Pharmazie) und Uniformträger (Luftwaffen- und Armeeuniformträger oder Marineuniformträger) andere Ränge als Beamte in anderen Berufen. Soldatinnen und Soldaten im untersten Rang tragen oft die Rangbezeichnung Medizinischer Soldat. Die Mitglieder des Medizinischen Zentraldienstes der Bundeswehr tragen bis 2012 einen Rundnadel mit einem äskulapischen Stab an einem Eisenkreuz auf der rechten Hemdkragenseite.

Er wurde am 10. September 2012 aufgrund der Verfügung des ärztlichen Inspektors entlassen. Tagung des Verteidigungsausschusses des Bundestags am 12. Mai 1956 wurden die Laufbahnen der Sanitäter in der Bundeswehr (Offiziersstatus für Ärzte) bestimmt und eine Verabschiedung zugunsten eines in die Streitkräfte integrierten Sanitätsdienstes getroffen.

Im Jahre 1956 wurde in Degerndorf am Inn die Militärmedizinische Fakultät gegründet. Gleichzeitig wurde das Medizinische Bataillon Nr. 2 in Bad Eilsen (3. Panzerabteilung und das Medizinische Bataillon Nr. 2 in Degerndorf am Inn bis Nr. 2 Panzerabteilung) eingerichtet. 1957 wurde der Name des Sanitätsbataillons Nr. 2 in den Namen des Sanitätsbataillons Nr. 2 geändert und der ersten Panzer-Division zuerkannt.

Im Jahre 1957 wurden in Detmold, im Allgäu, in Hamm, Gießen, Glücksstadt, Hamm, Kempten und Koblenz die ersten "Bundeswehrkrankenhäuser" für die medizinische Betreuung der Bundeswehrsoldaten erbaut. In den Krankenhäusern wurden prinzipiell nur Soldatinnen und Soldaten behandelt; Zivilpatienten konnten nur in Notsituationen oder auf Anweisung des Verteidigungsministers behandelt werden. Das Hauptmedizinische Depot wurde in Wittlich gebaut.

Die Heeresmedizinische Hochschule zog im April 1957 von Degerndorf am Inn in die Münchner Ludwigspoldkaserne. Gleichzeitig wurde sie in "Sanitätsschule der Bundeswehr" umbenannt. Der Status des Offiziers für Pharmazeuten, Lebensmittelchemiker, Veterinäre und Zahnmediziner wurde im Jahre 1957 festgelegt. Im Jahre 1957 wurde das Amt für Militärmedizinische Statistik und Berichterstattung (WehrMedStatInstBw) aus der II. Sektion des Amtes für Militärmedizin und untergeordnet.

Aus der Subdivision IV der Division Armee im Verteidigungsministerium wurde die InspSan (InspSan). Der Generalmediziner Theodor Jödicke wurde am 23. Juli 1957 mit sofortiger Wirkung zum ersten Inspektor des Sanitäts- und Gesundheitsdienstes der Bundeswehr ernennt. Der Inspektor des Spezialdienstes war ab 1958 der oberste Fachvorgesetzte im Medizinischen Dienst mit Kontrollrechten für die unmittelbar nachgeordneten Medizinischen Zentraldienste der Bundeswehr.

Im Jahr 1958 wurde das Bundeswehrkrankenhaus in Amberg und Hamburg-Wandsbek eroeffnet. Im Jahre 1959 wurde das Bundeswehrkrankenhaus in Bad Zwischenahn errichtet. Weitere seit 1959 eingerichtete Einrichtungen: das Luftfahrtmedizinische Lehrinstitut der Fliegerei (FlMedInstLw) in Fürstenfeldbruck, die UTPIM in Kronshagen, sechs chemisch-medizinische Untersuchungszentren (davon eines in München), drei hygienische Untersuchungszentren, ein tierärztliches Untersuchungszentrum in München, sieben medizinische Depots, 291 medizinische Bereiche, 44 Dentalstationen und sechs Röntgenschirmtruppen.

Das medizinische Bataillon 5 mit rund 100 Mann zog nach dem Beben von Agadir im Jahr 1960 ins marokkanische Agadir und unterstützte gemeinsam mit anderen Bundeswehrstreitkräften vor Ort. 2. Dies ist der erste Auslandsaufenthalt der Bundeswehr. Ein weiteres Bundeswehrkrankenhaus wurde 1961 in Kronshagen und 1962 in Wildbad im Schwarzwald eröffnet. So wurde im Aug. 1963 im Verteidigungsministerium ein Wissenschaftsbeirat für das Medizin- und Gesundheitswesen gebildet.

Die Medizinische School of the Bundeswehr was renamed the Academy of Medical and Health Care of the Bundeswehr (SanAkBw) on October 963. Die Militärärztliche Dienststelle wurde am 11. Januar 1965 in Bundeswehrärztliche Dienststelle (SanABw) umfirmiert. Sie war als Kommandeurin für grundlegende Fragen der medizinischen und gesundheitlichen Versorgung der Streitkräfte verantwortlich und war dem Inspektor der medizinischen und gesundheitlichen Versorgung direkt untergeordnet.

Der Fachbereich III wurde an das Militärmedizinische und Hygienische Zentrum übertragen. Herausgekommen ist das Forschungszentrum für Militärpharmazie und Nahrungsmittelchemie im ehemaligen Militärbezirk VI. Die Prüflaboratorien wurden am 11. März 1965 an das Militärpharmazeutische und Lebensmittelchemische Laboratorium mit den Fachbereichen Pharmazie, Nahrungsmittelchemie und Lebensmitteltoxikologie übertragen.

In Garching bei München wurde außerdem das Bundeswehrinstitut für Pharmazie und Giftstoffe (InstPharmToxBw) gegründet. Die militärisch-medizinische Statistik und Berichterstattung wurde im Jahr 1965 zu einem unabhängigen Labor. Die beiden Kompanien des 865 Joint Medical Training Battalion wurden ab 1965 mit der Belieferung der Allied Command Europe Mobile Forces (AMF) beauftragt.

Im Jahre 1965 wurden die Karrieren der ärztlichen Offiziere und Offiziersanwärter ausgeweitet. wird die mikrobiologische Arbeitsgruppe an der Bundeswehrschule für Medizinische Dienste eingerichtet. Die Bundeswehrkrankenhäuser und die ärztlichen, tierärztlichen und chemisch-technischen Untersuchungsämter wurden im Jänner 1968 in die Bundeswehrärztliche Dienststelle (SanABw) überführt. Aus den bewaffneten Gesundheitseinrichtungen der Bundeswehr entstand im MÃ??rz 1970 der Zentralbereich Medizinische Dienste der Bundeswehr (ZSanDBw): das Medizinische Dienstamt der Bundeswehr (SanABw) und die Bundeswehrakademie fÃ?r Medizin und Gesundheitswesen (SanAkBw) sowie die Zusammenlegung der Abteilungen der Forschungsanstalten und ärztlichen Dienste zum Zentralinstitut der Bundeswehr (ZInstSanBw).

Das Bundeswehrkrankenhaus wurde in Bundeswehrkrankenhaus (BwKrhs) umfirmiert und 1970 auch für Zivilpatienten eröffnet und stand uneingeschränkt zur Verfügung. 2. Damit konnten die Mediziner ihre Ausbildung in der Versorgung von seltenen Erkrankungen und Verletzten bei der Bundeswehr fortsetzen. Das Zentralkrankenhaus der Bundeswehr wurde am 11. September 1970 in Bundeswehr-Zentralkrankenhaus Koblenz umfirmiert.

Das Kabinett der Bundesregierung Helmut Schmidt verabschiedete am 20. Januar 1975 den Antrag des ehemaligen Ministers der Verteidigung, Georg Leber, Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte und Apotheker als Sanitäterinnen in der Bundeswehr unterzubringen. Mit der Novellierung des SoldatInnengesetzes und des Militärdisziplinargesetzes nahmen am 11. November 1975 die ersten fünf medizinischen Offizierinnen ihre Arbeit auf.

Im Jahr 1975 startete der Truppentransport "Medizinisches Modell" auch einen medizinischen Gemeinschaftsdienst in der Bundeswehr und zur raumdeckenden medizinischen Erbringung. Seit 1976 hat die Bundeswehr im Bereich der atomwaffensicheren Medizin im Kernkraftwerk in der Nähe von Köln-Kirchen auch das einzigste Hauptlager genutzt. Nach einem heftigen Beben in der Nähe von Muradiye in der Türkei half im 12. Dezember 1976 die zweite Kompanie des Medical Training Battalion 865 unter Çald?ran.

Die erste staatliche Krankenpflegeschule der Bundeswehr wurde im Bundeswehrkrankenhaus in Geißen im Jahre 1977 eroeffnet. In der Bundeswehr wurden ab 1. Januar 1979 100 medizinische Zentren, 35 medizinische Zentren der Bundeswehr und der Kriegsmarine sowie 64 Fachgruppen an 29 Standorten der Bundeswehr eingerichtet. Das Sanitätsbataillon zog nach dem Beben in Irpinia 1980 865 in die Krisengebiete.

Zu der Generalstabsausbildung und der Admiralsausbildung wurden ab 1983 auch Ärzte aufgenommen. Sämtliche bisherige medizinische Versorgungseinrichtungen erhalten seit 1983 den Bundeswehr-Apothekenstatus. Mit der Neustrukturierung der Sanitäts- und Gesundheitswesen der Bundeswehr im Jahre 1984 wurden drei Institute in München gegründet: Mikrobiologisches Bundeswehrinstitut (InstMikroBioBw), Strahlenbiologisches Bundeswehrinstitut (InstRadBioBw) und Pharmakologisches und Toxikologisches Bundeswehrinstitut (InstPharmToxBw).

Die ersten Ärztinnen wurden im Jahre 1989 eingestellt mit der Option, an Ziviluniversitäten Humanmedizin, Zahnheilkunde, Veterinärmedizin oder Apotheke zu lernen und während ihres Studienaufenthaltes bezahlt zu werden. Nachdem das Erdbeben von Manjil-Rudbar mit einer Magnitude von 7,7 in den betreffenden Regionen des Iran, nämlich in der Provinz Zandschan und in der Provinz Guilan, stattfand, wurde am 24. Juli 1990 die zweite Truppe des Medical Training Battalion 851 (AMF) mit 61 Mann von München nach Teheran, Iran, verlegt.

Die Luftwaffe fliegt am Sonntag, den 24. Juli 1990, mit acht Transall-Transportflugzeugen vom Typ C-160 nach Teheran. Im Zuge der Wende am 3. Oktober 1990 wurden auch die Soldatinnen und Soldaten der NVA in die Bundeswehr aufgenommen, darunter 394 Sanitäter. Aus der Militärärztlichen Hochschule Bad Saarow der NVA wurde 1990 ein Krankenhaus der Bundeswehr und 1991 die Zivilklinik Bad Saarow.

Seit Jänner 1991 sind die Berufsgruppen für Teams und Offiziere im medizinischen und militärischen Musikdienst für Damen geöffnet. Das Bundeswehr-Krankenhaus in Berlin und Leipzig wurde im Frühjahr 1991 unter die Kontrolle der SanABw gestellt. Bis 1990 war das Reichswehrkrankenhaus Berlin das Militärkrankenhaus Berlin-Mitte der NVA. In Kambodscha nahm von 1991 bis 1992 eine Arbeitsgruppe medizinischer Offiziere und Sanitäter erstmals an der Vorabmission der Vereinten Nationen in Kambodscha (UNAMIC) teil, um das UN-Personal ärztlich zu versorgen und die medizinischen Dienste für die nachfolgende Missionen der UNTAC aufzubereiten.

Auf Ersuchen des Generals der UNO, Boutros Boutros-Ghali, hat die Regierung am 9. März 1992 beschlossen, sich an der Übergangsbehörde der UNO in Kambodscha (UNTAC) zu beteiligen. Der Bau eines Feldlazaretts begann am 22. 5. 1992, für das mehr als 350 t des Materials von Deutschland nach Kambodscha gebracht werden mussten, bis am 9. 6. 1992 mit dem Einsatz des UNTAC Feldlazaretts (GE) mit rund 60 Plätzen in Kambodscha der klinische Einsatz von 130 Mann unter der Führung eines Sanitätsoffiziers beginnen konnte.

In Kambodscha stand die zunächst nur ausnahmsweise geplante Belieferung der Kambodschaner im Mittelpunkt des Hilfseinsatzes der Bundeswehr. Der Inspektor des Medizinischen Dienstes, Herr Desch, hat im April 1993 eine "Technische Richtlinie für die medizinische Betreuung von Bundeswehrverbänden außerhalb der BRD " erlassen, die die Einhaltung des Berufsstandards in Deutschland, auch im Ausland, regelt.

Ein medizinisches Unternehmen mit bis zu 120 Mann wurde im Zuge der Aktion der Vereinten Nationen in Somalia II (UNOSOM II) in Beledweyne an das erste Einsatzkontingent des Fördervereins Somalia (DtUstgVbd Somalia) übergeben. Im Jahr 1993 wurden das Bundeswehr-Krankenhaus Detmold und das in Osnabrück aufgelassen. Im Jahr 1994 wurden die Bundeswehrkliniken in München und Wildbad stillgelegt.

Dies führte zu einer Reduktion auf zehn Krankenhäuser der Bundeswehr. Zugleich wurde entschieden, rund 13 medizinische Fachzentren als Zweigstellen der übrigen Bundeswehrkliniken zu errichten. Das Herzchirurgiezentrum am Zentralkrankenhaus der Bundeswehr in Koblenz wurde im Dez. 1995 eröffnet. Im Jahr 1996 waren im medizinischen Dienst total 2849 Mitarbeiterinnen beschäftigt. Das Bundeswehrkrankenhaus wurde 1997 closed. Noch im selben year, the sanitätsakademie der Bundeswehr (SanAkBw) i in Munich, which emerged from the Academy des Sanitäts- und Gesundheitswesens der Bundeswehr, was established.

Es wurden die Überwachungseinrichtungen aufgelassen und vier Institute des Zentralinstituts für Medizinische Dienste der Bundeswehr (ZInstSanBw) gegründet. Im Zuge der Bundeswehr-Reform wurde am 11. September 2000 der Zentrale Sanitätsdienst der Bundeswehr (ZSanDstBw) mit rund 3.400 Mann eingerichtet. Sie ist aus den ehemaligen Medizinischen Diensten und durch die umfassende Bündelung der medizinischen Dienste und der Ressourcen der Streitkräfte entstanden.

Davon ausgeschlossen waren nur kleine Gebiete wie der Marineflugrettungsdienst, der flugmedizinische Service, der Sanitätsdienst der Armee und die flugmedizinischen Einrichtungen der Bundeswehr, die nach wie vor zu den entsprechenden Abteilungen der Streitkräfte gehören. Die Bundeswehr ist kein eigener Zweig der Bundeswehr, sondern übernimmt als militärische Organisationseinheit (milOrgBer) Querschnittsaufgaben für Armee, Flieger, Flotte und Militärstützpunkt.

Bei der neuen Leitungsstruktur ist der Chefärztliche Inspektor der Bundeswehr der höchste Ansprechpartner und leitet den am 06.05.2002 im Verteidigungsministerium eingerichteten Leitungsstab des Medizinischen Dienstes (Fü San) und ist Abteilungsleiter. Die Bundeswehrärztliche Dienststelle (SanABw) und das Gesundheitskommando (SanFüKdo), das am 2. Juni 2001 gegründet wurde, unterstehen dieser Behörde.

In Koblenz war das Sanitätsführungskommando (SanFüKdo) eine der beiden Oberkommandos des Medizinischen Zentraldienstes der Bundeswehr (ZSanDstBw) und leitete die vier Gesundheitskommandos und das Kommandos Schneller Einsatzzkräfte Sanitätsdienst (Kdo SES) mit den Orten Leer u. Schweden. Jeder ärztlichen Leitung wurden ein oder zwei Krankenhäuser der Bundeswehr, ein medizinisches und ein Krankenhausregiment sowie alle ambulanten, fachärztlichen und zahnärztlichen Versorgungseinrichtungen zugeordnet.

Der Beschluss des Chefarztes der Bundeswehr, Admiral Oberarzt Karsten Ocker, vom 11. Februar 2006, die medizinische Betreuung der Einsatzkräfte an die neuen operativen Anforderungen und damit an die Änderungen der Sicherheitspolitik der vergangenen Jahre, vor allem in den Gebieten der NATO (NRF), der EU (EU BG) und der UNO, anzugleichen, hat eine Strukturanpassung erforderlich gemacht.

In diesem Zusammenhang wurden 2007 die beiden Unternehmen SES ( "Kdo SES") und das Gesundheitsregiment 12 aufgelassen. Mit Wirkung zum 01.07.2007 wurde an den beiden Werken Le Leer und Schwanewede eine gemeinsame Arbeitsgemeinschaft nach funktionellen Gesichtspunkten wiedergegründet. Der Name already chosen in 2003: Command Rapid Response Medical Services "Ostfriesland" (Kdo SES).

Zur Bewältigung des steigenden Einsatzes von Bundeswehrsoldaten im Ausland und der damit einhergehenden Sorgfaltspflicht der Bundeswehr wurde am 13. November 2006 in Feldkrankenhäusern das Zentrums für Ausbildung und Übung des Medizinischen Dienstes der Bundeswehr (ZEinsAusbÜbSanDst) eingerichtet und unter die Aufsicht der Medizinischen Akademie gestellt. Im Zuge der Neuordnung der Bundeswehr soll die Zahl der im Einsatz befindlichen Bundeswehrsoldaten auf höchstens 15.120 reduziert werden, teilte der ehemalige Bundesminister der Verteidigung, Thomas de Maizière, am vergangenen Wochenende mit.

Ähnlich der Struktur von Armee, Flieger truppe, Flotte und Militärstützpunkt wurde die Führungsspitze des Organisationsbereiches im neuen Medizinischen Dienstkommando der Bundeswehr zusammengefasst, dessen Leitung vom Inspektor des Medizinischen Dienstes der Bundeswehr übernommen wurde. Das bisher verzweigtkettige Führungsgefüge, bestehend aus dem ärztlichen Dienstleitungspersonal und der untergeordneten ärztlichen Dienststelle der Bundeswehr, wurde aufgehoben. Das Sanitätskommando (Kdo SanEinsUstg) wurde am Standort Weissenfels am 15. Februar 2013 gegründet.

Sie ist das Truppenkommando für die Einheiten der Streitkräfte (Sanitätsregimenter und frühere Lazarettregimenter) und übernimmt die Truppenversorgeraufgaben für den stationären und äquivalenten Dienst des ZMA. Er ist für das Rapid Response Force Medical Service (Kdo SES) Command verantwortlich. In Diez wurde am gleichen Tag das Regional Medical Assistance Command (Kdo RegSanUstg) eingerichtet.

Seit 2014 stehen 13 medizinische Versorgungszentren in Augustdorf, Berlin, Cochem, Berlin, Erfurt, Hammelburg, Kiel, Köln, Kümmersbruck, München, Münster, Neubrandenburg, Stein hausen a.k. unter Denkmalschutz.

sowie dem Sportmedizinischen Bundesinstitut der Bundeswehr (SportMedInstBw) in Warendorf. Sie bietet der Bundeswehr medizinische und zahnmedizinische Betreuung der Bundeswehr sowie Trainings- und Bewegungsunterstützung. Zusätzlich wird Personal für medizinische Notfalldienste zur Verfügung gestellt (Level/Rolle 1). Der Führungsstab hat einen Teil der Aufgabe der aufgelösten Bundeswehrarztpraxis und der aufgelöste bzw. aufzuhebende Ärzteteams übernommen.

Hrsg. Christian Willy: Im weltweiten Dienst - der Sanitätsdienst der Bundeswehr 2010. ý Mission - Leistungsspektrum - Mýglichkeiten. Beta, Bonn 2009, 335 S., ISBN 978-3-927603-91-2 Webseite des Medizinischen Dienstes der Bundeswehr. Verteidigungsministerium, Chef des Presse- und Informationsstabs, Zugriff am 15. November 2015. 11. November 2015 Zugang zum Verteidigungsministerium: Stärke: Militärpersonal der Bundeswehr, 15. August 2018, Zugriff am 17. August 2018 (Stand: 31. März 2018).

Susanne Lopez/Frank Bötel: Lebendige Normalität: Weibliche Soldaten in der Bundeswehr, Rückruf am 19. August 2018 (Stand: 31. Dezember 2018). Ort: Medizinischer Dienst. Bundeswehr, 13. August 2015, Zugriff per Internet am 13. August 2015. ? Thomas Wiegold: Die grobe Struktur ist vorhanden.

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