Schweizer Militärschuhe

Bundeswehrschuhe

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Der neue Kampfschuh der Schweizer Armee macht Furore. Laut einer Untersuchung der "Rundschau" in Rumänien wird diese vernäht, aber die Fabrikarbeiter bekommen nur 300 Francs pro Std. oder weniger als zwei Francs pro Monat. 2. Amstutz zufolge will die Schweizer Aussenpolitik ein Vorbild bei der Durchsetzung der WTO-Regeln sein, was die Vergabestellen zu diesem Ansatz zwingen würde.

Im Grunde will er weder im Bundeshaus des VBS noch in der Schweizer Armee hölzerne Fenster aus Tschechien, die in Rumänien mit Hungerlohn produziert werden. "Die höchsten Armeeoffiziere müssen endlich agieren und die Auftragsvergabe im Einzelnen prüfen lassen", so Aebischer. Vielleicht interessiert Sie das auch: "thierry_haas" hält einen Aktionsbedarf für notwendig: "Die Reform der Armbanduhr muss dringend erfolgen, ebenso wie das Vergaberecht".

Auch in den USA - einem freien Bundesstaat - müsste fast der gesamte militärische Einkauf über die amerikanischen Unternehmen erfolgen, von denen ein großer Teil in den USA produziert werden müsste. Viele Kommentare brachten auch das Problem zum Ausdruck, in dem sich die Streitkräfte im Beschaffungsprozess wiederfinden.

Schweizerkampfstiefel: Für zwei Francs pro Std. vernäht

Bruttolohn von 300 Francs - das ist der Minimallohn in Rumänien. Das ist es, was die Arbeitnehmerinnen, die im nördlichen Teil des EU-Staates für die Schweizer Streitkräfte Stiefel produzieren, verdient haben, wie die "Rundschau" vom Mittwoch Abend mitteilt. Selbst in Rumänien ist das nicht genug, um eine ganze Reihe von Familienmitgliedern zusammenzubringen.

Die Rundschauer Reporterinnen haben sich mit mehreren Arbeitnehmerinnen der Produktionsstätte unterhalten und sind zu dem Schluss gekommen, dass die meisten von ihnen für ihr Überleben überhaupt Darlehen aufnahmen. Laut "Rundschau" hat die Schweizer Armee 80'000 Schuhe bei der AKU in Italien geordert, hat aber ihre Produktion in Rumänien. Im Vergabegesetz ist derzeit nur die Erfüllung von Mindestanforderungen vorgesehen.

Dennoch: Die Anschaffung von Militärstiefeln zum niedrigsten Tarif stößt auf Ablehnung. Corina Aljder von der Nichtregierungsorganisation " Clean Clothes Campaign " sagt, dass die Schweizer Behörden als Einkäufer das Ziel für den Einkaufspreis und damit auch den Verdienst der Arbeiter festlegen. In Rumänien nutzte die Schweiz die niedrigen Mindestloehne. Ein Vergabegesetz könnte verabschiedet werden, das den Sozialstandards das gleiche Gewicht einräumt wie dem der Preise.

Ein solches Recht ist in der EU bereits in Kraft, in der Schweiz jedoch nicht. Der Gerichtsmediziner Thomas Kniet erklärt im Gespräch, wie solche Situationen in Zürich ablaufen können. Thomas Knecht: Die meisten Rowdys sind jugendliche Menschen.

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