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Bundeswehr Soldatenausrüstung

Alles Antworten auf die Vorteile für Soldaten, Behörden und Freiwillige. Man nennt ihn den "Soldier's Lawyer". Ist die Bundeswehr einsatzbereit? Bundeswehr/Marcus Rott Zukunftssoldat. BDW-Zustand: Es fehlt an Ausrüstung und Personal.

Wehrmacht

Die Bundeswehr hat keine Unterwäsche mehr. Ein kleines Paket kommt Ende Februar bei der Post des Bundesministeriums der Verteidigung in Berlin an. Postbeamte werden das Paket überprüfen, um zu sehen, ob es Gifte oder Sprengstoffe beinhaltet. Beim Öffnen erscheint ein dunkelgrüner Stoff: lange Hosen, wie sie die Soldaten der Bundeswehr bei Kälte anbringen.

Der Staat sollte sich darum bemühen, "die Soldaten endlich angemessen auszurüsten", heißt es darin. Unterhosenspenden für Soldaten, denen es nicht nur an Bekleidung, sondern auch an Technologie und schwerer Ausrüstung fehlt.

Technikprobleme und mangelnde Ausrüstung gefährden Soldaten

Für den Angriffshubschrauber fehlten Pilotinnen und Pilotinnen. Nur eine Hand voll Flieger wären an allen Ausbildungs- und Schießprojekten, Missionen und ähnlichen Aufgaben beteiligt. Nach dem Tod von zwei Soldaten im Gefecht mit dem Niger wirft auch die Pilotengemeinschaft der Bundeswehr (IGTH) schwerwiegende Anschuldigungen gegen den Einsatzbefehl vor. Er repräsentiert 1.300 frühere Bundeswehrpiloten.

Keiner der Bundeswehrpiloten hätte die von der NATO geforderten 140 Stunden, die die Soldaten auf dem Tigern bewältigen müssen, auch nur annähernd errungen. Zudem war der Niger nicht genügend für den Gebrauch in Mali erprobt. Von wievielen Einsätzen der Tigers in Mali kann Lieutenant Colonel Andreas B. bisher nicht berichtet werden.

Es erhebt sich in die Höhe, wenn Minusma-Soldaten im Kampf verwundet werden und medizinische Versorgung benötigen. Die technischen Schwierigkeiten und der Mangel an Ausrüstung gefährden die Soldaten ständig. Wenn 85 Soldaten Ende Mai nach Hause zurückkehren, werden sie in gepanzerten Omnibussen zum Flugplatz mitgenommen. Verchartert wurden die Omnibusse von der Bundeswehr bei einem Malier Omnibusunternehmen inklusive Chauffeur.

Es gibt keine eigenen Autos oder Autos der UNO, obwohl Soldaten ein beliebtes Ziel für Angriffe in Krisenregionen sind. Obwohl es in Mali keinen Angriff auf Bundeswehr-Soldaten gegeben hat, sind nach Angaben von Bundeswehrsicherheitskreisen Sprengstoffangriffe die groesste Gefahr fuer die Soldaten der Minusma. "Die Bedrohungslage im Norden Malis ist erheblich", sagte Staatsekretär Markus Ederer vom deutschen Außenministerium vor dem Parlament.

Dies gilt auch für die Stadt Bamako, wo andere Minusma-Truppen eingesetzt werden. In einer halben Autostunde mit dem Autobus durch den Verkehr der Stadt. Sie fotografieren die kleinen Garagen am Strassenrand und die zahllosen Plastiksäcke, die mit dem Fahrtwind über die Wiesen blasen.

Es herrscht eine überschwängliche Atmosphäre, es geht endlich nach Hause. Lediglich einer der Soldaten ist nicht enthusiastisch. Im Jahr 2003 war ein unbepanzerter Omnibus mit 33 Soldaten auf dem Weg zum Abflughafen. Und dann jagte sich ein Suizidbomber in einem Taxis neben dem Geleitzug in die Luft. Was? 4 Soldaten sind gestorben. Bei der anschließenden Anklage gegen die Bundeswehr sagte der ehemalige Bundesverteidigungsminister Peter Struck: "Ich kann nicht sehen, dass wir uns nachlässig verhalten haben.

"Der zornige Soldat betrachtet die Dinge anders: "Die Bundeswehr muss erst mit ihrem Leben aufhören. In Bamako wird das Reisegepäck aussortiert und die Anzahl der Personen gezählt. Kurze Zeit später quietscht die Pilotstimme durch den Lautsprecher: "Wir haben einen technischen Defekt am Fahrgestell. "Eine halbe Autostunde später landete der Lotse in Bamako und meldete nochmals per Lautsprecher: "Die Anlagen haben einen Feuer im Fahrgestell gemeldeter.

"Die Soldaten werden zu den unbewaffneten Bussen zurückkehren und zum Transitlager Midgard in Schweden reisen. In zwei Tagen geht es weiter mit drei gemieteten Flugzeugen der Privatfluggesellschaft SAS, die auch den Truppentransport von Bamako nach Gao durchführt. Es gibt keine Ersatzflugzeuge der Bundeswehr. Bei der ersten Station in Gao sagt ein Soldat scherzhaft: "Zurück ins Büro für weitere vier Wochen im Schlamm".

Das hatte die Bundeswehr inszeniert.

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