Sumpftarn

Marschland-Tarnung

Spanne id="Basic.C3. DIN A4Gesamtbeschreibung_des_Tarnungsmusters">Allgemeine Bezeichnung des Sumpftarnungsmusters[Bearbeiten> | Quellcode editieren]>

Sumpftarnung oder Sümpfe ist ein Tarnungsmuster, das ab 1943 in Deutschland für Ausrüstung und Tarnkleidung der Wehrmacht produziert wurde und von 1952 bis in die 1980er Jahre vom Bundesgrenzschutz (BGS) in einer weiterentwickelten Version verwendet wurde. Bei der damaligen Grenzschutzgruppe 9 der Bundeswehr (GSG 9) wurde die Sumpftarnung noch um das Jahr 2000 angewendet.

Auch heute noch verwenden einige Staaten, in die die Probe ausgeführt wurde, sie. Dies führte zu standardisierten Tarnkleidung ab Lager und freien Eigenfertigungen der Truppen aus Zeltpaneelen an der Stirn. Deutlich wird die Herleitung der Sumpftarnung aus der zwölf Jahre alten Splittertarnung. Das Ausrichten der Striche ist über das ganze Bild gleichmäßig.

1943 hat die Wehrmacht ein neuartiges Tarnverfahren eingeführt, das vor allem für den gedeckten Einsatz im Frühling, in der Sommerzeit und im Winter gedacht war. Die Grundidee der Sumpftarnung weist klare Parallelen zu dem am 19. Januar 1943 vorgestellten Dreifarbentarnungssystem für die Großgeräte der Armee auf[1]. Der mit diesem Verfahren vorgestellte Gedanke der RAL-Farbe "Dunkelgelb nach Muster" als Basisfarbe und zweifarbig aufgetragene Punkte tauchen auch im Sumpf-Tarnmuster auf, wodurch die aus dem Splitter-Tarnmuster der Wehrmacht entnommene gestreifte Tarnung das Motiv noch weiter "verwischen" soll.

Dagegen waren die Grünflecken des Sumpf-Tarn-Musters in der Farbe ähnlich RAL 6003-Olivengrün, das auch heute noch so verwendet wird und Teil des Dreifarbsystems war. Weil die Bundeswehr keinen Zentralhersteller von Geräten kennt, sondern mit unterschiedlichen Regionalversorgern zusammenarbeitet, weichen die gefertigten Erzeugnisse trotz der einheitlichen Anforderungen mehr oder weniger ab.

Auch bei der alliierten ungarnischen Wehrmacht wurden die Sumpftarnungen M 43 und M 44 eingesetzt, die auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch immer dort eingesetzt wurden. Das noch aus der Reichswehrzeit bekannte Tarnsystem Spaltertarn wurde nach der Bundesgrenzschutzgründung am 16. 3. 1951 zunächst für Ausrüstung und Tarnkleidung im BGS eingesetzt, nach der EinfÃ?

So wurden beide Modelle mindestens einige Zeit lang nebeneinander verwendet. Mitglieder des Border Guard nutzten das Moor-Tarn-Muster bei Aufklärungseinsätzen an der DDR-Grenze und bei Offroad-Übungen. Es ist nicht bekannt, wie lange das Tarnmuster nach 1976 im Auftrag des Staates für Sondereinheiten und den Außenhandel entstand.

Es gab drei verschiedene Arten der Sumpftarnung in BGS. Bei der ersten Ausführung wurden die beige-grauen Punkte in unregelmäßiger Form auf dem grauen Boden arrangiert. Der rotbraune Fleck ist darüber gestreut, wodurch sich die beiden Punkte nicht überlappen. Bei der zweiten Version sind die Grundfarbe und das rotbraune Braun gleich geblieben, aber die vorher beige-braunen Tupfen erhielten einen Hauch von Grün.

Die letzte Variante ist nur noch rötlichbraun, der Grundfarbton wird heller und die Tupfen sind nun sattgrün. Mit dem BGS wurden folgende Geräte im Sumpf-Tarnmuster bedruckt: Alle Geräte im Sumpf-Tarnmuster wurden 1976 vom BGS nach politischer Entscheidung stillgelegt und eine nahezu gleiche Polizeiuniform aufgesetzt. Die BGS-Beamten stellen jedoch noch in den 80er Jahren bei Missionen bei Großdemonstrationen gegen die oberpfälzische Wiederaufarbeitungsanlage in der Wackersdorf mit Tarnuniformen aus.

Lediglich bei der nach den Attentaten während der Olympiade in München im Jahre 1972 gegründeten Grenzschutzgruppe 9 (GSG 9) blieb die Ausrüstung im Betrieb und schließlich bis ca. 2000 die Sumpf-Tarnhelmabdeckung. Libyen beispielsweise trug einige Militäreinheiten in Sumpftarnuniformen, die 2007 noch im Dienst waren.

Das Grunddesign wurde übernommen und nur das beige-braune gegen mittelgraue und das rotbraune gegen oliv-grüne Tupfen ausgetauscht. Bis 1978 wurde das Modell mit dem Namen ?teintarn in Österreich verwendet. Die erste um 1950 verwendete Tarnung der tschechoslowakischen Sümpfe unterscheidet sich nicht von der originalen Wehrmachts-Tarnung 43 und wurde nachgebildet.

Die Tschechoslowakei verwendete zwischen 1952 und 1960 ein eigenes, weiter entwickeltes vierfarbiges Sumpf-Tarnmuster auf der Grundlage der Wehrmacht-Sumpf-Tarnung 43, das zudem mit schwarzen Punkten versehen war. Die Proben wurden von den Spezialkräften der Fallschirmspringer verwendet. Nahezu zeitgleich entstand ein nahezu identischer tschechischer Sumpftarnanstrich für die Zeltstrecke. Der Unterschied zum Fallschirmjäger-Muster besteht darin, dass einige kleine Bereiche nicht gedruckt wurden, d.h. links "weiß".

Im Jahre 1965 wurde in der Tschechoslowakei eine neue dreifarbige Sumpftarnung vorgestellt, die auch von den Modellen der Bundesrepublik Deutschland abstammt. Die Tarnung des tschechischen Sumpfes war für alle Zeiten gedacht und hatte auch ihren Vorläufer in der Sumpftarnung 43, die in der Tschechoslowakei von Ende der 40er Jahre bis Anfang der 50er Jahre für das Zelt verwendet wurde.

Die tschechoslowakischen Nachdrucke des Sumpf-Tarn-Musters 43 sind vom englischen Vorbild nicht zu trennen. Tschechoslowakisch Sumpftarnung 65 hebt sich von der BGS Sumpftarnung dadurch ab, dass alle Farbtöne unterschiedliche Nuancen haben. Diese Vorlage wurde nur an Spezialeinheiten vergeben und ist sehr rar. Die Oberfläche ist hellgrau aufgedruckt.

Darauf werden mittel-grüne Tupfen "gespritzt", wodurch die großen Verfärbungen, die dem Eichenlaubschema der SS nachempfunden sind, von kleinen "Spritzern" umrahmt werden. Die typischen Sumpftarnungselemente, die Linien, sind in der Bulgarian Swamp Camouflage in Backsteinrot dargestellt. Bis 1994 war das auch als " Froschtarnung " bezeichnete Modell in Betrieb. Die Wehrmachts- und Nachkriegsuniformen von Daniel Peterson. Bundesgrenzschutzchronik 1972-1992 Fiedler-Verlag, Coburg 1994, ISBN 3-923434-21-9 Nickel Thomas, Stephen Andrew: Die Bundeswehr 1939-45 Bd. 5: Westfront 1943-45 Nachdruckausgabe.

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